Das war Mittwoch, der 27. Mai 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
in der CDU rumort es. Die Umfragewerte der Partei sind im Keller. Neben dem Zwist innerhalb der schwarz-roten Koalition wird dies auch dem Führungsstil des Bundeskanzlers Friedrich Merz angekreidet. Nun zieht ein wildes Gerücht seine Kreise in der Bundeshauptstadt Berlin. Worum es da geht, können Sie hier bei dem sehr lesenswerten Bericht meines Kollegen Sebastian Huld nachlesen.
Zudem empfehle ich Ihnen diese Geschichten zur Lektüre:
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Drohnen-Terror in der Ukraine: Russland weitet den Luftkrieg aus - von Martin Morcinek
Unterschied in pflanzlicher Kost: Diese Ernährung kann das Alzheimer-Risiko senken
Damit verabschiede ich mich in den Feierabend. Der Tag ist morgen wieder für Sie da. Bleiben Sie uns gewogen.
Nach Po-Operation: Gina-Lisa Lohfink hat Angst um ihr Bein
Gina-Lisa Lohfink fürchtet, womöglich ihr Bein zu verlieren. Das erzählt der Reality-TV-Star im Gespräch mit der "Bild"-Zeitung. Nach einer Po-Operation im Jahr 2023 war es demnach zu schweren Komplikationen gekommen. Ein injiziertes Gel wanderte in ihre Oberschenkel. Dies habe unter anderem starke Schmerzen und Entzündungen verursacht: "Ich habe Angst, mein Bein zu verlieren!", zitiert sie das Blatt.
Bei einer ersten Operation sei bereits viel des Gels entfernt worden, vor rund fünf Wochen sei Lohfink erneut am linken Bein operiert worden. Dabei sollten weitere mögliche Schäden verhindert werden. Der Eingriff habe zwar "gut geklappt", aber sie habe jetzt weitere Probleme, erzählt die 39-Jährige. In ihrem rechten Bein, aus dem erneut "viel Eiter" laufe, befinde sich ein Loch, in dem sich noch Gel befinde. Sie habe hervorragende Ärzte, aber auch diese stünden vor einer Herausforderung.
Die 39-Jährige "habe Angst, dass Bakterien mein Bein von innen auffressen", erzählt sie weiter. Derzeit werde sie mit Kortison, Antibiotika sowie Infusionen behandelt und besuche nahezu täglich ihren Hausarzt. Gina-Lisa Lohfink hofft, bis zu ihrem 40. Geburtstag, den sie im September feiert, wieder ganz gesund zu sein.
"Tatort"-Schauspielerin Swetlana Schönfeld ist tot
Sie war bekannt auch aus dem "Tatort": Die Schauspielerin Swetlana Schönfeld ist bereits am 17. Mai nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 74 Jahren in Berlin gestorben, wie die Schauspielagentur Windhuis unter Berufung auf ihre Familie mitteilt. Die Beisetzung ist in engem Kreis geplant.
Unter anderem verkörperte sie von 2008 bis 2012 die Mutter der Kommissarin Saalfeld im "Leipziger Tatort" und war in Serien-Rollen wie in "Das Institut - Oase des Scheiterns", "Frau Jordan stellt gleich" und "Rentnercops" zu sehen. Schönfeld war viele Jahre Ensemblemitglied des Maxim Gorki Theaters und des Berliner Ensembles. Sie spielte am Deutschen Theater, der Schaubühne am Lehniner Platz, bei den Salzburger Festspielen und der Ruhrtriennale. Im Lauf ihrer langen Theaterkarriere hat sie mit bekannten Regisseuren wie Thomas Langhoff, Luc Bondy, Andrea Breth und Claus Peymann zusammengearbeitet.
Norwegens Königin Sonja in Krankenhaus eingeliefert
Wieder Sorgen um die norwegische Königin Sonja: Wegen Herzproblemen muss die 88-jährige Monarchin stationär behandelt werden. "Die Königin leidet an Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz und wurde für einige Tage zur Untersuchung und Beobachtung ins Krankenhaus eingeliefert", teilt das Königshaus mit.
Zuvor hatte der Palast mitgeteilt, dass sie für eine Woche krankgeschrieben sei. Eine Krankenhauseinweisung sei nicht nötig, hieß es vor zwei Tagen. Sonja werde die Zeit zu Hause verbringen. Im Vordergrund stehen laut Palast Ruhe und die Anpassung ihrer Medikation. Anscheinend ist der Gesundheitszustand nun ernster als erwartet.
Für die Königin ist es nicht das erste Mal, dass ihr Herz ihr Probleme macht. Im Januar 2025 erhielt sie einen Herzschrittmacher. Schon im vergangenen Frühjahr musste sie per Luftrettung vom Urlaubsdomizil der königlichen Familie, der Prinsehytta in Sikkilsdalen, ins Rikshospitalet gebracht werden - damals wegen Atemnot, die weitere Untersuchungen nötig machte.
Pilger kollabiert vor Papst - Leo XIV. eilt selbst herbei
Ein Mann bringt den Papst in große Sorge. Mitten in der Generalaudienz bricht im Vatikan ein Pilger zusammen. Leo XIV. stoppt sofort seine Begrüßung, steigt die Stufen hinunter, kniet sich zu ihm nieder und kümmert sich persönlich um den Mann.
Während Leo so lange bei dem Umgestürzten bleibt, bis Helfer ihn auf einen Rollstuhl heben und wegbringen, brandet Applaus auf. Dann setzt der Papst seine Audienz fort. In Rom herrschen wie vielerorts in Europa ungewöhnlich hohe Temperaturen. Die Behörden haben bereits die höchste Hitzewarnstufe ausgerufen.
Mick Schumacher überrascht mit Pärchen-Auftritt
Über eine mögliche Beziehung der beiden war bereits spekuliert worden, bestätigt hatten der Rennfahrer und die portugiesische Studentin diese bislang jedoch nicht. Nun zeigt sich Mick Schumacher erstmals mit seiner neuen Partnerin Clara Ramos auf dem roten Teppich. Anlass war die Siegerehrung des "Indy 500"-Rennens. Der Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher erschien in einem dunkelgrünen Anzug mit weißem Hemd. Einen Arm hatte er um die Taille seiner Freundin gelegt, die sich in einem schwarz glitzernden Kleid präsentierte. Das gemeinsame Foto ist auf dem offiziellen Instagram-Account der IndyCar-Serie zu sehen.
Auch sportlich gab es für Schumacher in Indianapolis Grund zur Freude: Der 27-Jährige wurde im Rahmen der Veranstaltung als "Rookie of the Year" ausgezeichnet. Er schnitt als bester von vier Neulingen ab, verbesserte sich im Rennen von Startplatz 27 auf Rang 18 und sicherte sich ein Preisgeld von 50.000 US-Dollar. In dieser Saison fährt er erstmals in der IndyCar-Serie und steht bei dem Team Rahal Letterman Lanigan Racing unter Vertrag. 2021 und 2022 war Schumacher für das Haas F1 Team in der Formel 1 gestartet.
"Emily in Paris"-Star Pierre Deny ist tot
Große Trauer um TV-Star Pierre Deny. Der französische Schauspieler, der einem internationalen Publikum als Louis de Léon aus der Netflix-Hitserie "Emily in Paris" bekannt war, starb am Montag im Alter von 69 Jahren an den Folgen der Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose). Das geben seine Töchter nun in einem bewegenden Statement bekannt, aus dem unter anderem das französische Portal "Femme Actuelle" zitiert. "Mit tiefer Erschütterung geben wir das Ableben von Pierre Deny bekannt, das diesen Montag infolge eines plötzlichen und schweren ALS-Verlaufs eintrat."
International wurde Deny vor allem durch seine Rolle als Louis de Léon in der dritten und vierten Staffel von "Emily in Paris" bekannt, jener Netflix-Serie, in der Lily Collins als gleichnamige Protagonistin die Pariser Modewelt aufmischt. Deny spielte den CEO des Modekonzerns JVMA - und damit den Vater von Nicholas de Léon (Paul Forman), der wiederum eine Beziehung mit Emilys bester Freundin Mindy Chen (Ashley Park) führte. Doch wer Deny nur aus dem Paris von Netflix kennt, kennt nur einen Bruchteil seiner Karriere. In Frankreich war er eine feste Größe des Fernsehens - über Jahrzehnte hinweg.
Bei ALS sterben jene Nervenzellen ab, die für die Steuerung der Muskelbewegungen zuständig sind. Die Erkrankung führt zu fortschreitenden Lähmungen in Armen und Beinen und kann schließlich auch die Atemmuskulatur betreffen. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei zwei bis fünf Jahren.
Tiger Woods soll zurück in Behandlung sein
Tiger Woods hat sich laut einem Medienbericht erneut in Behandlung begeben. "Tiger sollte noch eine Weile in einem speziellen Programm bleiben. Es geht ihm gut und er ist auf dem Weg in eine gesündere Zukunft", sagt eine der Golflegende nahestehende Quelle dem "People"-Magazin.
Woods war Ende März nach einem Autounfall kurzzeitig festgenommen worden. Vor zwei Wochen wurde er dabei gesichtet, wie er seinen Privatjet in Florida verließ. Laut "TMZ" soll er in der Schweiz in Therapie gewesen sein. Laut einer weiteren Quelle des Magazins tue er alles, "um wieder gesund zu werden und sein Leben weiterzuführen". Weiter zitiert "People": "Er möchte sich besser fühlen und Golf spielen. Er möchte ein gutes Leben führen und mit den Menschen zusammen sein, die er liebt." Um das zu erreichen, lasse er sich behandeln.
Tiger Woods hatte wenige Tage nach der Festnahme auf X angekündigt, sich vorerst zurückzuziehen, "um eine Behandlung zu beginnen und mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren". Er wolle an "einer dauerhaften Genesung arbeiten", heißt es in dem Statement.
Bahnverkehr zwischen Hamburg und Berlin stark beeinträchtigt
Der Ausfall eines Stellwerks an einer Bahnstrecke nahe Lüneburg in Niedersachsen beeinträchtigt auch den Fernverkehr der Deutschen Bahn (DB) zwischen Hamburg und Berlin. Es komme bei den Zügen, die zwischen den beiden Städten fahren, zu Verspätungen und Ausfällen, teilt die Bahn mit. ICE-Züge verkehren demnach auf der Strecke aktuell nur alle zwei Stunden.
Die technische Störung werde voraussichtlich erst am Donnerstag behoben sein. "Wichtig ist zu wissen, dass weiterhin Züge auf der Strecke fahren. Aber es gibt ein eingeschränktes Angebot", sagte ein Bahnsprecher. Probleme gibt es auch im Regionalverkehr. Die Bahn empfiehlt Reisenden als Alternative derzeit trotzdem Verbindungen von Berlin und Hamburg über Hannover.
Ehemann von Katie Price sitzt offenbar in Dubai-Knast
Der Ehemann von Katie Price ist wieder aufgetaucht. Nach wochenlangem Rätselraten über seinen Verbleib sagt die Reality-Darstellerin, Lee Andrews sei in seiner Wahlheimat Dubai in einem Gefängnis. "Ich habe ihn gefunden - er ist am Leben und es geht ihm gut", wird sie im britischen Boulevardblatt "The Sun" zitiert.
Der Anruf, den Katie Price am Morgen entgegennahm, kam laut Medienberichten aus einer Telefonzelle des Gefängnisses Al Awir in Dubai. Kurz und wenig aufschlussreich war das Gespräch, wie Price laut "The Sun" schildert: "Ich habe ihm gesagt, wie sehr ich mir Sorgen gemacht hatte, und ihm gesagt, dass ich ihn liebe. Es war sehr gehetzt, aber er sagte, die dortigen Behörden hielten ihn für einen Spion. Mehr weiß ich gerade nicht."
Price hatte nach eigener Aussage seit dem 14. Mai nichts mehr von ihrem Ehemann gehört, dem sie im Januar dieses Jahres das Jawort gegeben hatte. Seine letzten Nachrichten an sie hatten sie zunächst glauben lassen, er sei entführt worden: Er schrieb ihr, er sei "verhaftet" worden und werde zu einem geheimen Ort gebracht. Weder Price noch Andrews' Familie sollen anschließend ein Lebenszeichen von dem Vermissten erhalten haben. Laut "The Sun" soll Lee Andrews bereits am kommenden Montag freikommen - nach Zahlung einer vierstelligen Geldstrafe.
Optische Täuschung: Mann läuft mit Koffern direkt in Pool
In China ist ein Fahrer samt Koffern seiner Passagiere in ein Schwimmbecken gefallen. Die Aufnahmen zeigen, wie der Mann zielstrebig in einen Pool läuft, als wäre der nicht da. Er hatte das Schwimmbecken wohl nicht erkannt. Schnell eilen andere Menschen zu Hilfe.
Anscheinend hatten Regen und die spiegelglatte Wasserfläche zu einer optischen Täuschung geführt. Der Fahrer wurde nicht verletzt und die Koffer wurden nicht beschädigt - jedoch ziemlich durchnässt.
Hitzewelle im Mai: Italien ruft Warnstufe Rot aus
In diesem Jahr verzeichnen gleich mehrere Regionen in Europa ungewöhnlich früh im Jahr hochsommerliche Temperaturen. In Italien rief das Gesundheitsministerium für vier größere Städte die höchste Hitze-Warnstufe aus. Betroffen ist neben Florenz, Bologna und Turin auch die Hauptstadt Rom. Bei Warnstufe Rot müssen unter anderem öffentliche Einrichtungen mit Kühlsystemen ihre Räume der Öffentlichkeit zugänglich machen.
Auf Baustellen und in der Landwirtschaft gelten zudem auch gesonderte Beschränkungen zur Mittagszeit. Bei Arbeiten im Freien sind Pausen in schattigen oder gekühlten Bereichen vorgesehen. Arbeitgeber müssen zudem auf Belüftung oder Kühlung achten. Die Feuerwehr bereitet sich auf Waldbrände vor, Krankenhäuser halten Kapazitäten für hitzebedingte Erkrankungen vor.
Zwei Kinder sterben nach schwerem Unfall auf Schulweg in Dinslaken
Nach dem schweren Zusammenprall mit einem Auto im nordrhein-westfälischen Dinslaken ist auch das zweite lebensgefährlich verletzte Kind gestorben. Der Zwölfjährige erlag wie zuvor schon ein gleichaltriger Junge in einem Krankenhaus seinen Verletzungen, wie die Behörden mitteilen. Eine Autofahrerin war in der Stadt im Kreis Wesel mit ihrem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und hatte drei Kinder angefahren.
Die Kinder, die auf Fahrrädern unterwegs waren, wurden verletzt. Zwei von ihnen erleiden nach Angaben zufolge schwere Verletzungen. Das dritte Kind wurde nur leicht verletzt. Sie kamen in Krankenhäuser. Auch die Autofahrerin erlitt leichte Verletzungen. Sie kam ebenfalls ins Krankenhaus. Eine Befragung der Frau sei am Morgen noch nicht möglich gewesen, daher sei der Hergang unklar, sagt ein Polizeisprecher am Unfallort. Zur Untersuchung war ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam im Einsatz.
Der Unfall hat sich demnach um 7.45 Uhr ereignet. Die Frau habe aus zunächst unbekannten Gründen die Kontrolle über ihr Auto verloren und mit dem Wagen die Kinder angefahren. Danach sei das Auto in drei geparkte Wagen hineingeschleudert und habe sie erheblich beschädigt, so der Sprecher.
Ungarn stoppt seinen Austritt aus dem Weltstrafgericht
Ungarn schlägt nach dem Ende der Ära Viktor Orban einen anderen Weg ein. Jüngstes Beispiel: Das Parlament annulliert ein Gesetz, das den Austritt des Landes aus dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) vorsah. Der neue Ministerpräsident Peter Magyar will das von seinem Vorgänger Viktor Orban bereits eingereichte Austrittsgesuch nun zurückzuziehen. Es hätte nächsten Monat wirksam werden sollen.
Orban pflegte gute Beziehungen zu Politikern, gegen die der IStGH Haftbefehle erlassen hat, unter ihnen der russische Präsident Wladimir Putin und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Der Gerichtshof in Den Haag verfolgt seit 2002 schwerste Verbrechen wie Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
meine Kollegin Heidi Ulrich hat sich in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet. Nun begleite ich Sie bis zum Abend durch den Tag und versorge Sie mit wichtigen, kuriosen und interessanten Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Stefan Guther. Wenn Sie mich erreichen wollen, schreiben Sie mir gerne an dertag(at)ntv.de.
Linksextremistin Lina E. kommt vorzeitig frei
Knapp drei Jahre nach ihrer Verurteilung kommt die Linksextremistin Lina E. vorzeitig aus der Haft frei. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat eine Beschwerde des Generalbundesanwalts gegen die Aussetzung ihrer restlichen Strafe zur Bewährung zurückgewiesen. Ein Gutachten bescheinigt Lina E. "eine günstige Prognose". "Dies gilt insbesondere, weil sie sich von ihrer früheren Gewaltbereitschaft glaubhaft losgesagt, im Strafvollzug ordnungsgemäß geführt und eine tragfähige Zukunftsperspektive hat", erklärt der BGH.
Verurteilt worden war Lina E. zu fünf Jahren und drei Monaten Haft – unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die Studentin von 2018 bis 2020 an mehreren teils lebensgefährlichen Angriffen auf tatsächliche und vermeintliche Anhänger der rechten Szene in Sachsen und Thüringen beteiligt war.
Wespe landet tief in Nasengang und sticht mehrfach zu
Eine Wespe steckt tief im Nasengang eines Mannes in Hanoi und sticht mehrfach zu. Ärzte müssen das Insekt mit einem Endoskop entfernen. Ein Video zeigt den ungewöhnlichen Eingriff.
Studie: Mit jedem abgezogenen US-Soldaten fällt im Umkreis eine halbe Stelle weg
Wenn die USA wie von Präsident Donald Trump angekündigt 5000 Soldaten aus Deutschland abziehen, hat das vor Ort wirtschaftliche Folgen. Laut einer Untersuchung der Universität Köln und des ZEW in Mannheim könnten Tausende Jobs wegfallen. Demnach wird für jeden abgezogenen Soldaten im Umkreis der Stützpunkte der Verlust einer halben Vollzeitstelle erwartet.
Die Studie basiert auf den Erfahrungen in den 1990er-Jahren, als nach dem Ende des Kalten Krieges etwa 200.000 US-Soldaten Deutschland verließen. "Die Effekte durch den Truppenabzug gingen weit über direkte Entlassungen an US-Militärbasen hinaus", erklärt Co-Autor Jakob Schmidhäuser vom ZEW. "Rund 61 Prozent der abgebauten Arbeitsplätze betrafen regionale Unternehmen. Wegen der weggefallenen Konsumausgaben der Truppe und ihrer Familien kam es zu starken Umsatzeinbußen."
Ungeschicktes Ausparkmanöver endet mit Boot auf Boot
Eigentlich wollte eine Jacht im Hafen von Fort Lauderdale in Florida nur wenden. Dann kracht sie mit viel zu hoher Geschwindigkeit in mehrere Boote. Ein Mann wird vom Deck eines gerammten Bootes geschleudert. Zwei Personen werden leicht verletzt. Überwachungskameras haben den dramatischen Moment aufgezeichnet.
Mann stellt Nachbau von KZ-Tor vor Finanzamt
Ein Mann sitzt in Untersuchungshaft, weil er vor einem Finanzamt in Bayern zwei Holzkonstruktionen mit Bezügen zu den Konzentrations- und Vernichtungslagern der Nationalsozialisten aufgestellt haben soll. Laut der Generalstaatsanwaltschaft München ereigneten sich die Vorfälle im März und April in Eggenfelden. Konkret geht es um den Nachbau eines KZ-Torbogens mit dem Schriftzug "Arbeit macht frei", der unter anderem über dem Tor des größten Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz angebracht war. Außerdem soll er einen Holzbau aufgestellt haben, der offensichtlich einen Vernichtungsofen darstellen sollte. An der Konstruktion waren mehrere Hakenkreuze sowie die Aufschrift "Zyklon B, SS-kaliert". Der "Bild"-Zeitung zufolge soll der 33-Jährige hohe Steuerschulden haben. Da er eine Geldstrafe wegen eines Verkehrsdelikts nicht bezahlt hatte, saß er bereits im Gefängnis. Mehr dazu hier.
Frühere RAF-Terroristin Klette wegen Raubüberfällen zu Haftstrafe verurteilt
Die frühere RAF-Terroristin Daniela Klette wird vor dem Landgericht Verden zu 13 Jahren Haft verurteilt - wegen schweren Raubes, Verstößen gegen Waffengesetze und anderer Straftaten. Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass die Angeklagte mit ihren mutmaßlichen Komplizen Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub Geldtransporter und Supermärkte überfiel. Vor Gericht stand die 67-Jährige wegen Überfällen nach Auflösung der RAF zwischen 1999 und 2016. Mehr dazu hier.
Kaulitz-Brüder haben an "schmerzhafter" Podcast-Absage von Merkel zu knabbern
Viele Anfragen, keine Zusage: Alle Versuche von Bill und Tom Kaulitz, die ehemalige Bundeskanzlerin in ihren Podcast "Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood" einzuladen, verlaufen erfolglos. Dafür bescheren sie uns einen witzigen indirekten Austausch mit Angela Merkel. Die wurde kürzlich im "0630"-Podcast auf die beiden Musiker angesprochen. "Die haben mich oft angefragt, ob ich komme", erzählt Merkel. Sie habe aber "noch nie zugesagt". Dann sollte sie den Satz vervollständigen: "In zehn Jahren habe ich die Kaulitz-Brüder ..." Ihre Antwort: "... immer noch nicht im Podcast besucht."
"Da haben wir mal so einen richtigen Korb bekommen diese Woche", sagt Tom Kaulitz nun in einer weiteren Podcast-Folge ohne die Kanzlerin. "Ist man jetzt danach noch Fan, nachdem man so eine Backpfeife kriegt?" Sein Bruder Bill witzelt: "Das sollte nur so eine kleine, kecke, freche Antwort sein. Ich glaube, das ist für mich schmerzhafter, als es sein sollte." Dennoch habe er sich "ein bisschen mehr Zuspruch und Dankbarkeit" erwartet, fügt er mit einem Augenzwinkern hinzu: "Weil ich habe ja auch immer so viel Werbung für sie gemacht, auch als sie noch Kanzlerin war." Sein Bruder Tom scherzt: "Jetzt hat sie dir mal richtig eingeschenkt. Ich glaube, sie hat ein Problem mit dir und nicht mit mir." Mehr dazu hier.
Fritz: "Fällt schon auf, dass Trump ein bisschen abgebaut hat"
Kurz vor seinem 80. Geburtstag gibt sich Donald Trump unerschütterlich vital. In Washington jedoch kursieren Zweifel an dieser Darstellung. USA‑Korrespondent Gordian Fritz berichtet von "auffälliger Müdigkeit" und sichtbarem körperlichem Abbau angesichts des fortschreitenden Alters. Hinzu kommen sich hartnäckig haltende Spekulationen über eine Vorstufe von Demenz - Beweise gibt es dafür aber nicht. Laut Fritz wäre Trump nicht der erste Präsident in den USA, der über seinen Gesundheitszustand nicht wirklich die ganze Wahrheit sagt. Trumps Amtsvorgänger Joe Biden sei nur ein Beispiel der jüngeren Geschichte.
Fraport-Chef hält Kerosin-Sorgen erst mal für unbegründet
Die Urlaubszeit steht an, viele Menschen wollen wegfliegen. Könnten Kerosin-Engpässe die Sommerpläne im Extremfall durchkreuzen? Der Chef von Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt will Passagieren dahingehende Ängste nehmen. "Ich würde jedem Fluggast klar sagen: Mach dir über deine Buchung derzeit keine Sorge", sagt Fraport-Chef Stefan Schulte dem "Handelsblatt". Er sehe die Versorgung in Europa im Sommer gesichert. "Ich gehe davon aus, dass wir in den nächsten Monaten in Europa und damit auch in Deutschland genügend Kerosin haben. Wenn es gut läuft, auch bis Jahresende", so der Manager. Selbst wenn es in irgendeiner Region der Welt doch einen Engpass geben sollte, werde man umgebucht oder bekomme sein Geld zurück, erklärt der Fraport-Chef. Erst gestern hatte das Statistische Bundesamt allerdings geschrieben, "wegen des weltweiten Kerosinmangels könnten in nächster Zeit viele Flüge gestrichen werden – insbesondere auf der Kurzstrecke".
Aktivistin Erin Brockovich nimmt sich Datenzentren vor
Das Oscar-prämierte, biografische Justizdrama, das ihren Namen trägt, machte die Rechtsanwaltsgehilfin Erin Brockovich einst weltberühmt. Sie trug in den 1990er Jahre dazu bei, einen Skandal um Trinkwasserverschmutzung im kalifornischen Hinkley aufzuklären. Nach einer Sammelklage musste der Energiekonzern PG&E 333 Millionen Dollar Schadensersatz an mehr als 600 Anwohner zahlen und die Verunreinigung beseitigen. Mehr als ein Vierteljahrhundert später beschäftigt sich die 65-jährige Aktivistin mit Rechenzentren für Künstliche Intelligenz, von denen immer mehr gebaut werden – teilweise zum Ärger von Anwohnern.
Auf ihrer Webseite hat Brockovich bisher mehr als 2700 US-Bürgerbeschwerden über existierende oder mögliche Standorte auf einer interaktiven Karte gesammelt. Technologiekonzerne lieferten sich ein "Rennen, um KI-Infrastruktur aufzubauen". Die Zentren verbrauchten aber enorme Mengen an Energie und Kühlwasser und erhöhten damit die Preise für Verbraucher, schreibt die Umweltaktivistin. Sie sei nicht gegen KI-Rechenzentren, sie wolle aber auf "die Notwendigkeit nachhaltiger, sicherer und effizienter Praktiken" hinweisen.
44-jähriges Supermodel Natalia Vodianova schwanger
Das russische Supermodel Natalia Vodianova und ihr Babybauch sind der Aufmacher der französischen "Vogue". Denn mit 44 Jahren erwartet Vodianova ihr sechstes Kind. "Sie ist sich ihres Glücks zutiefst bewusst und ergreift ihr Glück mit einer Entschlossenheit, die Respekt einflößt", heißt es in dem Artikel.
Bagger zerlegt fast neuen Airbus A320 von Pleite-Airline
Spirit Airlines hat Anfang Mai den Betrieb eingestellt. In Arizona wird nun ein Airbus A320 der US-amerikanische Billigfluggesellschaft verschrottet. Die Maschine war jedoch gerade einmal vier Jahre alt. Dennoch zerlegt ein Bagger den Jet in seine Einzelteile - weil das Zerlegen für Ersatzteile wirtschaftlich profitabler ist. Zum Beispiel werden Triebwerk und Elektronik an andere Airlines verkauft. Ein Video zeigt die brachiale Baggerarbeit.
WM-Abenteuer beginnt, Konjunkturprognose und China-Gespräche - das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!
Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag! Schauen wir, was dieser Mittwoch zu bieten hat:
Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche ist zu politischen Gesprächen in Peking. Deutsche Firmen forderten zuvor, dass Reiche dabei auf fairere Wettbewerbsbedingungen dringt. Auch Pekings Exportkontrollen auf Rohstoffe wie seltene Erden könnten Thema der zweitägigen China-Reise sein.
Verteidigungsminister Boris Pistorius reist nach Kanada, um mit seinem Amtskollegen David McGuinty über gemeinsame Sicherheit und Rüstungskooperationen zu sprechen. Außerdem nimmt er an der Sicherheitskonferenz Cansec teil.
Für eine schnellere Bauplanung der Kommunen will das Bundeskabinett Gesetzesänderungen auf den Weg bringen. Das sogenannte Upgrade zum Baugesetzbuch soll den Städten und Gemeinden zudem den Kampf gegen verwahrloste "Schrottimmobilien" erleichtern und im Extremfall sogar Enteignungen erlauben.
Die Wirtschaftsweisen legen in Berlin ihr Frühjahrsgutachten vor. Dabei dürfte der Sachverständigenrat seine Konjunkturprognose deutlich senken.
Im Prozess gegen die frühere RAF-Terroristin Daniela Klette wegen bewaffneter Raubüberfälle könnte am Vormittag vor dem Landgericht Verden das Urteil gesprochen werden.
Im Berufungsverfahren von Frankreichs Altpräsident Nicolas Sarkozy zu der brisanten Libyen-Affäre will die Verteidigung in Paris ihr Plädoyer halten.
In vertrauter Umgebung startet Julian Nagelsmann mit der Fußball-Nationalmannschaft in die WM-Vorbereitung. Im Stammquartier in Herzogenaurach versammelt der Bundestrainer seinen Kader für das XXL-Turnier vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Mexiko und Kanada.
Tennisstar Alexander Zverev spielt bei den French Open um den Einzug in die dritte Runde. Sein Gegner ist der Tscheche Tomas Machac, das Match wird auf dem Hauptcourt Philippe Chatrier in der Night Session ausgetragen.
Mein Name ist Heidi Ulrich, ich darf Sie hier durch die erste Tageshälfte begleiten. Sie können mich über heidi.ulrich(at)ntv.de erreichen, falls Sie Fragen zu "Der Tag" haben.
Gebündelte Landtagswahlen könnten "enorme Auswirkungen" haben
Der Vorschlag von Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour, alle Landtagswahlen an einem Tag abzuhalten, stößt in mehreren Bundesländern auf Widerstand. Dann "gehen regionale Themen unter", argumentiert Bayerns Landtagsvizepräsident Markus Rinderspacher im "Tagesspiegel". Der SPD-Politiker lehnt gebündelte Landtagswahlen klar ab. Denn in dem Fall hätten "kurzfristige Bundestrends enorme Auswirkungen", sagt er. "Gebündelte Wahlen bündeln womöglich auch flächendeckend wütende Protest-Emotionen." Baden-Württembergs Landtagspräsident Thomas Strobl von der CDU hält die Idee ebenfalls für "schwierig und kaum realisierbar". Stattdessen ruft er den Bundestag dazu auf, seine Legislaturperiode von vier auf fünf Jahre zu verlängern.
Nordkorea will neue Waffensysteme getestet haben
Nordkorea will ein neues Raketenstartsystem sowie ein neues Marschflugkörper-Waffensystem getestet haben. Das Staatsmedium KCNA schreibt, bei dem Test am Vortag sei ein "hochpräzises autonomes Navigationssystem" eingesetzt worden. Mehr Details zu den Systemen werden jedoch nicht mitgeteilt. Gestern hatte Südkoreas Militär erklärt, seine Alarmbereitschaft erhöht zu haben, nachdem Nordkorea "mehrere Geschosse", darunter eine ballistische Kurzstreckenrakete, ins Gelbe Meer abgefeuert habe. Der Raketenabschuss aus Nordkorea war der achte in diesem Jahr.