Der Tag
3. November 2016
imageHeute mit Benjamin Konietzny und Volker Petersen
Zum Archiv
22:32 Uhr

Das war Donnerstag, der 3. November 2016

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(Foto: dpa)

Wenn Raupen schon aussehen wie Haare von Präsidentschaftskandidaten wird es Zeit, dass bald gewählt wird. Doch bis nächsten Dienstag müssen wir uns noch gedulden - es wird aber auch Zeit, langsam das Licht auszumachen. Das war heute wichtig:

Und manch einen interessiert auch vielleicht das Wrestling-Debut von Tim Wiese. Mittels gerade noch sich in Arbeit befindlicher Bildergalerie können Sie später fast hautnah dabei sein. Ich verabschiede mich und wünsche einen schönen Restabend.

Das war Donnerstag, der 3. November 2016
22:19 Uhr

Raupe sieht aus wie Donald Trumps Frisur

Der Naturfotograf Jeff Cremer hat etwas im peruanischen Regenwald entdeckt: eine Raupe, die aussieht, wie die Frisur von Donald Trump. Davon können Sie sich im Video überzeugen!

Raupe sieht aus wie Donald Trumps Frisur
22:10 Uhr

Michael Jacksons Sohn verrät seine Pläne

Michael Jacksons Sohn ist mittlerweile 19 Jahre alt und startet eine eigene Karriere - ebenfalls im Musikbusiness, aber nicht hinterm Mikrofon, sondern hinter der Kamera. Prince Michael Jackson will Musikvideos produzieren, sagte er der "Los Angeles Times". Sein Debüt gab er mit dem Musikvideo für den Song "Automatic" von Rapper Omer 'O-Bee' Bhatti. "Musik ist ein großer Teil meines Lebens", versichert Jackson. Schon früh habe er seinem Vater gesagt, dass er einmal Produzent und Regisseur werden wollte. "Alle denken, dass ich singen und tanzen werde", witzelte er in dem Interview, aber das könne er beides nicht.

Michael Jacksons Sohn verrät seine Pläne
21:56 Uhr

Melania Trump für "sanfteres und netteres Amerika"

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Melania Trump. (Foto: AP)

Das ist schon bemerkenswert - während ihr Mann Donald im Wahlkampf vor allem mit beleidigenden Sprüchen, Beschimpfungen und falschen Anschuldigungen auf Stimmenfang geht, spricht sich nun seine Frau Melania Trump für das Gegenteil aus. Bei ihrer ersten Wahlkampfrede ohne ihren Mann sagte sie in Pennsylvania, sie wünsche sich ein "sanfteres und netteres Amerika", in dem Kinder sich ohne Angst vor Belästigung auf Sozialen Medien aufhalten könnten. Geht es nur mir so, oder ist das irgendwie fast schon wieder witzig? Oder doch eher lächerlich...? Später mehr.

Melania Trump für "sanfteres und netteres Amerika"
21:37 Uhr

Schiffe kollidieren auf der Elbe

Auf der Elbe sind bei Hamburg-Ochsenwerder zwei Schiffe zusammengestoßen. Ein Mann wurde gerettet, ein weiterer wird vermisst. Nach Angaben der Feuerwehr waren ein etwa zehn Meter langes Sportboot und ein fast 100 Meter langes Binnenschiff gegen 18 Uhr kollidiert.

  • Rund 180 Einsatzkräfte aus Hamburg und Niedersachsen waren am Unfallort. "Das Sportboot wurde völlig zerstört", sagte Feuerwehr-Sprecher Torsten Wessely. Ein Mann vom Sportboot sei durch die Besatzung des Binnenschiffes aus der Elbe gerettet worden. Der Mann berichtete, es sei ein weiterer, etwa 55 Jahre alter Mann, im Innern des Sportboots gewesen.

  • Das Wrack wurde per Sonar geortet, Taucher suchten nach dem Mann, bis 21 Uhr allerdings vergeblich. "Die Suche wird durch die Dunkelheit, das kalte Wasser der Elbe und das ablaufende Wasser erschwert", sagte der Feuerwehrsprecher.

Schiffe kollidieren auf der Elbe
21:16 Uhr

Steinmeier weist Erdogan-Vorwürfe scharf zurück

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Steinmeier. (Foto: dpa)

Der Ton zwischen den Regierungen Deutschlands und der Türkei verschärft sich - wiedermal. Die Bundesregierung weist nun neue Vorwürfe des türkischen Präsidenten Erdogan zurück, Terrorismus zu untersützen, zurück.

  • Außenminister Frank-Walter Steinmeier sagte: "Ich kann die Äußerungen Erdogans zur Sicherheitslage Deutschlands überhaupt nicht nachvollziehen." Der türkische Staatschef hatte Deutschland zuvor vorgeworfen, "Terroristen" Unterschlupf zu bieten.

  • Der SPD-Politiker betonte nun, Deutschland wünsche sich "enge und konstruktive Beziehungen" zur Türkei. Zugleich gelte aber: "Das darf uns nicht veranlassen, ein Blatt vor den Mund zu nehmen, wenn es um die Gefährdung von Presse- und Meinungsfreiheit geht. Das haben wir nicht getan, und das werden wir auch heute nicht tun."

Steinmeier weist Erdogan-Vorwürfe scharf zurück
20:53 Uhr

Pietro: Habe täglich Kontakt zu Sarah

Sie wollen sich scheiden lassen, aber immerhin reden sie noch miteinander. Die beiden Mitglieder von Deutschlands öffentlichstem Ex-Paar haben täglich Kontakt, wie die eine Hälfte von Sarah und Pietro, Pietro, vorhin auf Facebook kundgetan hat. "Wir wollen ein Vorbild sein andere gehen auseinander und es gibt krieg nein wir sind keine Kinder mehr Alessio ist die Nummer 1 und für ihn müssen wir das so beibehalten." Die Kommata und Punkte müssen Sie sich schon selbst dazu denken. Der junge Mann blickt jedenfalls nach vorn: "Was wie wo wer gemacht hat ist scheiss egal Nur Alessio zählt". Alessio ist übrigens der gemeinsame Sohn der beiden.

Ein TV-Comeback soll es übrigens trotzdem geben.

Pietro: Habe täglich Kontakt zu Sarah
20:10 Uhr

Marokkanischen Mädchen droht Haft wegen Kuss

Die eine ist 16, die andere 17 und ihr Verbrechen ist, dass sie sich geküsst haben. Den beiden Mädchen droht nun in Marokko eine Haftstrafe. Vergangene Woche waren sie festgenommen worden, nachdem sie sich in Marakesch näher gekommen waren. Laut marokkanischer Gesetzgebung droht ihnen nun eine Haftstrafe zwischen sechs Monaten und drei Jahren, berichtet CNN. Eine Menschenrechtsorganisation kündigte an, den beiden einen Anwalt zu finanzieren.

Marokkanischen Mädchen droht Haft wegen Kuss
20:03 Uhr

Videos des Tages

Videos des Tages
19:51 Uhr

Enkel gesteht Tötung seiner Großeltern

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(Foto: picture alliance / dpa)

Ein 25-jähriger Mann gesteht, seine Großeltern in ihrer Wohnung in Springe bei Hannover erstochen zu haben. Der Mann werde in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht, teilt die Staatsanwaltschaft Hannover mit. Nach Einschätzung eines Psychiaters sei der Verdächtige wegen einer psychischen Erkrankung erheblich eingeschränkt schuldfähig oder auch schuldunfähig. Details zum Motiv gibt es noch nicht, auch das Ergebnis der Obduktion liegt noch nicht vor.

Enkel gesteht Tötung seiner Großeltern
19:42 Uhr

Erstmals Bundestagsabgeordnete in "Colonia Dignidad"

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Archivbild aus den 80er Jahren. Heute heißt die Anlage "Villa Baviera", was so viel wie "Bayerisches Dorf" heißt. (Foto: dpa)

Jahrzehntelang stand die "Colonia Dignidad" in Chile für Angst und Schrecken. Jetzt haben erstmals Bundestagsabgeordnete die Wohnanlage im Süden des Landes besucht, wo einst Kindesmissbrauch, Unterdrückung Andersdenkender und Folter normal war. Abgeordnete des Rechtsausschusses unter Vorsitz von Renate Künast (Grüne) führten dort Gespräche mit Angehörigen chilenischer und deutscher Opfer der Siedlung, wie Radio Cooperativa berichtete. Der Bundesnachrichtendienst (BND) hatte bereits 1966 von "KZ-ähnlichen"Methoden erfahren, wie aus einer Regierungsantwort hervorgeht.

Erstmals Bundestagsabgeordnete in "Colonia Dignidad"
19:22 Uhr

Parkinson-Erkrankter fällt über Koma-Patientin her

Die Nebenwirkungen eines Medikaments haben einen Parkinson-Patienten zum potenziellen Vergewaltiger gemacht. "Sie können gar nichts dafür", sagte der Vorsitzende Richter am Landgericht Kleve zu einem 68-jährigen Mann, der unter der Krankheit leidet. Er hatte versucht, eine Wachkoma-Patientin und eine demenzkranke Frau zu vergewaltigen. Sein Verhalten sei in den Nebenwirkungen des Parkinson-Medikaments begründet, so der Richter. Es steigere den Sexualtrieb und setze gleichzeitig die Impulskontrolle außer Kraft. Der Mann wurde als schuldunfähig erklärt. Weil der Mann es aber ablehnt, triebhemmende Medikamente einzunehmen, muss er nun in die Psychiatrie. Er war auf frischer Tat bei einer Patientin ertappt worden, die er bereits teilweise entkleidet hatte. Der Mann war, wie die Frauen, in Pflegeheimen in Kamp-Lintfort und Alpen am Niederrhein als Patient untergebracht.

Parkinson-Erkrankter fällt über Koma-Patientin her
19:04 Uhr

Zwei tödliche Unfälle in NRW

Zweimal kommt in Nordrhein-Westfalen für Autofahrer jede Hilfe zu spät. Sie sterben bei Unfällen auf den Straßen. Wie die Polizei mitteilt, kam in Pulheim bei Köln ein Wagen aus zunächst ungeklärter Ursache von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Wiederbelebungsversuche eines Notarztes blieben vergeblich: Der Fahrer starb noch an der Unfallstelle. Auch in Windeck im Rhein-Sieg-Kreis kam für einen 64-Jährigen jede Rettung zu spät. Zeugen zufolge verlor er in einer langgezogenen Rechtskurve die Kontrolle über sein Auto und prallte mit dem Fahrzeug gegen einen Baum. Er starb noch an der Unfallstelle.

Zwei tödliche Unfälle in NRW
19:00 Uhr

Haftbefehl gegen Terrorverdächtigen

Der Syrer, der gestern in Berlin festgenommen wurde, soll IS-Mitglied sein. Daher wurde nun Haftbefehl gegen den 27-Jährigen erlassen. Später mehr.

Haftbefehl gegen Terrorverdächtigen
18:44 Uhr

Robbie Williams spielt Geheimkonzert in Hamburg

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Robbie Williams geht nicht mehr an den Rand der Erschöpfung. Foto: Britta Pedersen (Foto: dpa)

Jetzt gerade zur sehr unrock'n'rolligen Zeit spielt Robbie Williams offenbar ein Geheimkonzert in Hamburg. Wie das "Abendblatt" berichtet, kommen 250 Fans in den Genuss des Stars - und wo? In einem der Bahrenfelder TV-Studios, wo sonst Markus Lanz und andere Shows aufgezeichnet werden. Fotos haben wir noch keine - sorry!

Robbie Williams spielt Geheimkonzert in Hamburg
18:29 Uhr

Bericht: EU gibt Widerstand gegen Pkw-Maut auf

Das kommt wahrlich überraschend: Die EU gibt offenbar ihren Widerstand gegen die PKW-Maut für Ausländer in Deutschland auf. Das berichtet die "Bild"-Zeitung.

Mehr dazu hier.

Bericht: EU gibt Widerstand gegen Pkw-Maut auf
18:05 Uhr

Britische Regierung: Brexit verzögert sich nicht

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(Foto: picture alliance / dpa)

Es war schon eine kleine Bombe, die da heute geplatzt ist - das britische Parlament muss über den Brexit abstimmen. Damit steht der Austritt Großbritanniens aus der EU zumindest für manche infrage. Genau diesen Eindruck will die Regierung aber verhindern. Theresa Mays Regierungssprecher sagte heute, der Austritt werde sich nicht verzögern, berichtet der "Guardian". Außerdem kündigte er an, dass die Regierung Berufung gegen die Entscheidung des Londoner High Court einlegen wird.

Britische Regierung: Brexit verzögert sich nicht
17:50 Uhr

Bahn verpasst selbst gesetztes Ziel

Die Bahn kommt - dieser alte Werbespruch muss leider oft mit "irgendwann" ergänzt werden. Aber es tut sich etwas. In diesem Jahr sind die Züge nach Angaben des Vorstands schon deutlich öfter pünktlich gewesen, als im Vorjahr. "79 komma irgendetwas werden wir schaffen", sagte Bahn-Vorstandschef Rüdiger Grube. Im vorigen Jahr lag die Quote bei 74,4 Prozent. Erklärtes Ziel für dieses Jahr waren mindestens 80 Prozent, bis 2019 sollen es 85 Prozent sein. Der geringere Anteil verspäteter Züge sei unter anderem auf ein besseres Baustellen-Management zurückzuführen.

Bahn verpasst selbst gesetztes Ziel
17:25 Uhr

Trump ändert Strategie

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Trump. (Foto: picture alliance / dpa)

Es gibt eine große Wählergruppe, bei der Donald Trump mit seinen Botschaften kaum ankommt: Frauen. Das soll sich ändern. Fünf Tage vorm Wahltermin am kommenden Dienstag, umwirbt der republikanische Präsidentschaftskandidat verstärkt die weiblichen Wähler. Seine Ehefrau Melania soll heute in Philadelphia ihren ersten Solo-Wahlkampfauftritt absolvieren. Auch seine Tochter Ivanka Trump und Schwiegertochter Lara Trump planen Auftritte. Trump fiel zuletzt zudem durch eine Strategieänderung im eigenen Auftritt auf. Er wolle sich bis zur Wahl auf seine Botschaft konzentrieren. "Bleib ruhig, Donald! Bleib fokussiert!", sagte er mit einem Hauch Selbstironie auf einer Wahlkundgebung.

Trump ändert Strategie
17:06 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

Schlagzeilen zum Feierabend
16:54 Uhr

Strafanzeige gegen Klöcker wegen Motorroller

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Klöckner. (Foto: picture alliance / dpa)

Auch eine Spitzenpolitikerin muss sich mit ganz alltäglichen Kram herumschlagen - Julia Klöckner kostet das nun wohl 60 Euro. Was ist geschehen? Sie vergaß, dass das Kennzeichen ihres Motorrollers abgelaufen war. "Ich hatte übersehen, dass der Versicherungsschutz abgelaufen war", teilt die rheinland-pfälzische CDU-Fraktionschefin mit. Die Polizei habe sie darauf angesprochen, daraufhin habe sie sich sofort darum gekümmert. Die Feststellung der Polizei führt jedoch automatisch zu einer Strafanzeige. "Da ich Abgeordnete bin, wird sich der Rechtsausschuss des Landtags mit meiner Immunität befassen müssen", so Klöckner. "Ich ärgere mich selbst sehr über mein Versehen."

Strafanzeige gegen Klöcker wegen Motorroller
16:43 Uhr

Wieder Beben in Italien

Die Erde in Mittelitalien kommt nicht zur Ruhe. Die Bewohner in der Region südöstlich von Perugia wurden am frühen Morgen erneut von einem neuen Beben aufgeschreckt. Das Zentrum des Erdstoßes der Stärke 4,7 lag in der Provinz Macerata, berichtete die nationale Erdbebenwarte (INGV). In mehreren Orten wurden neue Schäden gemeldet. Auch in Rom war das Beben kurz nach Mitternacht zu spüren, hieß es.

Wieder Beben in Italien
16:39 Uhr

Rebellen starten Phase zwei in Aleppo-Offensive

Rebellentruppen weiten in Aleppo ihre Offensive aus - sie wollen die Belagerung des Ostteils der Stadt durchbrechen. Beobachter und die syrischen Nachrichtenagentur Sana berichten, dass dabei mehrere Menschen getötet und zahlreiche verletzt wurden. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte spricht von von mindestens 14 getöteten Zivilisten und mehr als 100 weiteren Verletzten, Sana meldet zwölf Tote und mehr als 200 Verletzte. Heute Morgen hatten die Rebellen nach eigenen Angaben die zweite Phase der Offensive begonnen. Dabei hätten auch drei Selbstmordattentäter Autobomben gezündet, berichteten die Beobachter.

Rebellen starten Phase zwei in Aleppo-Offensive
16:01 Uhr

US-Pannenkriegsschiff hat schon wieder Pech

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Schiff der Indepence-Klasse, hier die namensgebende "USS Independence". (Foto: REUTERS)

An der "USS Montgomery" hat die US-Marine nicht viel Freude. Das 360 Millionen Euro teure Kriegsschiff der Independence-Klasse wurde erst im September in Dienst gestellt, hatte nun aber schon drei Pannen. Wie CNN berichtet, geschah das letzte Missgeschick im Panama-Kanal, durch den es auf dem Weg in den Pazifik musste. Das Schiff kollidierte mit einer Schleusenmauer und trug einen 45 Zentimeter langen Riss davon - das ist nicht weiter schlimm, aber ärgerlich. Genau wie die Sache Anfang Oktober. Der Koloss stieß mit einem Schlepper zusammen, der ihn aus dem Gefahrengebiet von Hurrikan Matthew ziehen sollte. Ein Leck war die Folge. Und kurz nach der Inbetriebnahme Anfang September drang Meerwasser in das hydraulische Kühlsystem ein, bald darauf fiel dann eine Gasturbine aus. Alles halb so wild - aber in der Masse ärgerlich. Oder was würden Sie denken, wenn Sie mit ihrem neuen Auto in drei Monaten dreimal in die Werkstatt müssten?

US-Pannenkriegsschiff hat schon wieder Pech
15:39 Uhr

China startet bislang stärkste Rakete

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Die "Langer Marsch 5" ist ein wichtiger Erfolg für die chinesische Raumfahrt. (Foto: imago/Xinhua)

Die chinesische Raumfahrt feiert einen Fortschritt - den Wissenschaftlern und Ingenieuren des Landes ist es gelungen, die bislang stärkste Rakete ins Weltall zu schicken. Die "Langer Marsch 5" hob heute erfolgreich vom neuen Raumfahrtbahnhof in Wenchang auf der südchinesischen Insel Hainan ab. Der erste Start der 57 Meter hohen Rakete ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur geplanten chinesischen Raumstation bis 2022. Die Rakete kann 25 Tonnen Fracht laden und soll 2018 das Kernmodul "Tianhe 1" ins Weltall bringen. Diesmal hatte die Rakete einen Satelliten und eine Raketenoberstufe geladen. Mit ihrer Ladefähigkeit vergleichen Experten die Rakete mit der Delta IV Heavy, der leistungsfähigsten Rakete im amerikanischen Raumfahrtprogramm.

China startet bislang stärkste Rakete
15:17 Uhr

Hamburg vergoldet Hauswand für 85.000 Euro

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Boran Burchhardt (Foto: dpa)

Der Hamburger Stadtteil Veddel hat nicht das beste Image - ein geplantes Kunstprojekt soll daran etwas ändern. Für 85.000 Euro soll eine Hauswand vergoldet werden. "Der Sinn des Projektes ist Kommunikation", sagt der Künstler Boran Burchhardt. Es gehe darum, Wirkung zu erzielen für einen Stadtteil, der sonst oft in einem negativen Kontext auftauche. Mmmh. Nicht alle sind begeistert, vorsichtig formuliert. "Es ist kaum zu glauben, wofür in unserer hoch verschuldeten Stadt plötzlich Geld da ist", sagte Sabine Glawe vom Bund der Steuerzahler. Solange viele soziale Einrichtungen aus finanziellen Gründen von der Schließung bedroht seien, sei das Projekt "Hohn gegenüber den hilfsbedürftigen Menschen dieser Stadt".

Hamburg vergoldet Hauswand für 85.000 Euro
14:57 Uhr

Zebra + Esel = Ebra / Tierpark stopft seltenes Tier aus

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Ganz eindeutig ein Ebra. (Foto: dpa)

Na wer hätte es gewusst? Auch Zebras und Esel können gemeinsam Nachkommen zeugen. Die nennt man dann Ebra - ein Exemplar lebte jahrzehntelang im Tierpark Fürth-Erlenbach im Odenwald. Das starb allerdings vor sieben Jahren. Aber jetzt können sich Interessierte das Ebra dennoch genauer ansehen. Heute wurde es als ausgestopftes Präparat im Naturhistorischen Museum Mainz enthüllt. Laut Museum ist es das einzige Exemplar in Deutschland.

Zebra + Esel = Ebra / Tierpark stopft seltenes Tier aus
14:42 Uhr

Winzer des Jahres kommen von der Saar

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Hans-Joachim Ziliken und seine Tochter Dorothee. (Foto: dpa)

An der Saar wird sehr guter Wein produziert - was nun mit der Auszeichnung "Winzer des Jahres" prämiert wird. Hans-Joachim und Dorothee Zilliken aus dem rheinland-pfälzischen Saarburg freuten sich überschwänglich über den Preis, der ihnen in Mainz überreicht wurde. "Für mich ist diese Auszeichnung quasi der Ritterschlag", sagte Hans-Joachim Zilliken, der den Keller in diesem Jahr an seine Tochter übergab. Dorothee Zilliken sagte, es sei schön, dass nicht nur die trockenen, sondern auch fruchtige Weine, wie ihre Familie sie produziere, wieder Beachtung bekämen. Die Experten des Weinguide Gault&Millau Deutschlands 2017 testeten mehr als 13.000 Weine von 1200 deutschen Weingütern. Chefredakteur Joel B. Payne erklärte zu dem Weingut: "Ein beeindruckend tiefer Keller mit fast 100 Prozent Luftfeuchtigkeit, darin perfekt gepflegte Holzfässer, in denen die brillantesten aller Saarweine heranreifen." Die Weine besäßen "wahrlich zeitlose Größe, fernab jedes Modetrends".

Winzer des Jahres kommen von der Saar
14:22 Uhr

Schichtwechsel

Über die Autorin

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Schon auf Fluren vor Büros von Professoren und beim Warten auf einen Termin im Berliner Bürgeramt zeigte sich, dass Geduld eine praktische Tugend ist - was sich gerade bestätigt. Blauer Himmel, frische Brise, glückliche Menschen. Geht doch! Mal sehen, was vor diesem Hintergrund sich heute noch so abspielt. Benjamin Konietzny ist schon auf dem Heimweg, Volker Petersen übernimmt. Kontakt: volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter.

Schichtwechsel
14:08 Uhr

Rentner zündet Nachbarn mit Crème-brûlée-Brenner an

Mit einem Crème-brûlée-Brenner soll er seinen Nachbarn in Brand gesteckt haben: Im Prozess um versuchten Mord vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth hat sich der angeklagte Rentner auf Erinnerungslücken berufen.

  • Er könne sich an die Tat im Januar nicht mehr erinnern, sagte die Anwältin des 63-Jährigen beim Prozessauftakt. Grund könne eine Chromosomenstörung des Mannes sein, die ihn in eine Art Rauschzustand versetzt habe.

  • Laut Anklage ging dem Anschlag in Seubersdorf ein monatelanger Nachbarschaftsstreit um eine gestutzte Hecke voraus.

  • Laut den Ermittlungen klingelte der Angeklagte am Tag der Tat bewaffnet mit Axt, Bunsenbrenner und Pistole an der Haustür seines 65 Jahre alten Nachbarn. Als dieser die Tür öffnete, soll der Rentner den Mann mit einem brennbaren Lösungsmittel bespritzt und die Flüssigkeit mit dem Bunsenbrenner angezündet haben. Das Opfer erlitt Brandverletzungen im Gesicht, an den Oberschenkeln und Händen.

Rentner zündet Nachbarn mit Crème-brûlée-Brenner an
13:53 Uhr

UNO: Bis zu 110 Tote vor libyscher Küste

Bei einem weiteren Flüchtlingsdrama vor der libyschen Küste sind möglicherweise mehr als hundert Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 110 Menschen seien tot oder würden vermisst, nachdem am Mittwoch ein Schiff untergegangen sei, teilt das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR mit. Rund 140 Flüchtlinge seien auf dem Boot gewesen und nur 29 hätten bisher gerettet werden können.

UNO: Bis zu 110 Tote vor libyscher Küste
13:41 Uhr

Immer noch gut "drauf": Trainspotting 2 kommt

Das drogenverseuchte Drama um Renton, Sick Boy und Spud geht in eine neue Runde: Regisseur Danny Boyle hat eine Fortsetzung seines Kult-Films von 1996 gedreht. Gut, dass es einen zweiten Teil gibt, wussten Sie vielleicht schon. Neu ist allerdings der Trailer. Den können Sie hier sehen. Bis zum Film müssen Sie sich noch bis Januar 2017 gedulden.

Immer noch gut "drauf": Trainspotting 2 kommt
13:26 Uhr

Erdogan: Deutschland ist "Hafen für Terroristen"

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Recep Tayip Erdogan (Foto: imago/Depo Photos)

Deutschland hat sich nach Ansicht des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu einem "wichtigen Hafen für Terroristen" entwickelt.

  • Deutschland biete militanten Unterstützern der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und der linksgerichteten Gruppierung DHKP-C Unterschlupf, sagte Erdogan. Beiden Organisationen wirft die türkische Regierung Terroranschläge in der Türkei vor.

  • Er habe keine Erwartungen an Deutschland, das sich "vor der Geschichte" verantworten müsse.

  • "Deutschland ist ein wichtiger Hafen für Terroristen geworden", sagte der Präsident. Erdogan warf Deutschland zudem vor, ein sicherer Rückzugsort für die Gülen-Bewegung zu sein.

Erdogan: Deutschland ist "Hafen für Terroristen"
13:15 Uhr

30 Zivilisten bei Luftangriff in Afghanistan getötet

In der nordafghanischen Provinz Kundus sind bei einem Luftangriff auf radikalislamische Taliban nach offiziellen Angaben mehr als 20 Zivilisten getötet und verletzt worden. Das bestätigten zwei Provinzratsmitglieder.

  • Die Nato-Mission Resolute Support (RS) bestätigte über Twitter, dass das Bündnis Luftangriffe geflogen habe. Angaben über zivile Opfer würden untersucht.

  • Nach Angaben des Provinzratsmitglieds Fausia Jaftali kamen in der nur zehn Kilometer vom Provinzzentrum entfernten Gegend von Busi Kandahari 24 Zivilisten ums Leben. Andere Quellen sprachen von bis zu 31 Opfern.

30 Zivilisten bei Luftangriff in Afghanistan getötet
13:11 Uhr

Bahn will Türen schneller schließen

Die Deutsche Bahn will pünktlicher werden, indem sie die Zugtüren früher schließt. Die Abfahrt am Bahnhof solle künftig sekundengenau erfolgen, sagte Konzernchef Rüdiger Grube der "Frankfurter Allgemeinen Woche".

  • Bei einem Pilotprojekt in Frankfurt am Main dürften Zugführer derzeit die Türen eine Minute vor Abfahrt schließen. "Der Zug kann nun exakt zur fahrplanmäßigen Zeit losfahren." Die Kunden verlangten zu Recht, dass der Zug "zum Zeigersprung" starte.

  • Grube äußerte Verständnis für möglichen Ärger bei zurückbleibenden Fahrgästen. Ihm sei es auch schon passiert, dass er 30 Sekunden zu spät gekommen sei und am Bahnsteig vor verschlossenen Türen gestanden habe. "Aber die 500 Reisenden im Zug waren zufrieden, weil es auf die Sekunde pünktlich losging."

Bahn will Türen schneller schließen
12:42 Uhr

Steven Seagal wird russischer Staatsbürger

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(Foto: AP)

Der Teufelskerl aus "Hard to Kill" und "Alarmstufe: Rot" wird Russe. Steven Seagal hat von Präsident Wladimir Putin die russische Staatsbürgerschaft verliehen bekommen.

  • Der Schauspieler und Kampfsportler Seagal hat mehrfach seine Unterstützung für Putins Politik erklärt. Nach der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland gab er mit seiner Band ein Konzert in Sewastopol.

  • Seagal verweist auch immer wieder auf seine familiären Wurzeln in St. Petersburg und anderen Teilen Russlands. Auch zum weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko pflegt er gute Kontakte.

Steven Seagal wird russischer Staatsbürger
12:21 Uhr

"Bild": Haltung zu Flüchtlingen hat viele Leser gekostet

Die positive Haltung zur Willkommenkultur gegenüber Flüchtlingen bei der "Bild"-Zeitung hat das Blatt nach Angaben des Online-Chefredakteurs Julian Reichelt viele Leser gekostet.

  • "Nichts hat uns ganz nachweislich wirtschaftlich in der Reichweite so sehr geschadet wie unsere klare, menschliche, empathische Haltung in der Flüchtlingskrise", sagte der "Bild.de"-Chefredakteur bei der Konferenz "Formate des Politischen" in Berlin. Dennoch habe das Blatt an dieser Linie festgehalten.

  • Der Journalist erklärte, in Online-Foren und in sozialen Medien sei dem Blatt oftmals vorgeworfen worden, einzig aus wirtschaftlichen Gründen diese Linie zu vertreten. "Dass wir mehr Zeitungen mit 'Refugees welcome' verkauft hätten, das kann ich hier absolut ausschließen", sagte er.

  • Auch im digitalen Bereich, wo in den vergangenen Jahren überhaupt Zuwächse zu verzeichnen wären, habe "Bild" verloren. Reichelt datierte den User-Verlust auf den Höhepunkt des Flüchtlingsandrangs im Spätsommer 2015. "Bild.de" habe damals seinen Platz als meistgenutzte deutsche Nachrichtenseite eingebüßt.

"Bild": Haltung zu Flüchtlingen hat viele Leser gekostet
12:08 Uhr

China und Russland planen Langstreckenjet

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Ein erstes Modell des Jets war auf der Luftfahrtmesse in Zhuhai in China zu sehen. (Foto: REUTERS)

Mit einem eigenen Langstreckenjet wollen China und Russland Boeing und Airbus Konkurrenz machen. Dafür wollen beide Länder rund 18 Milliarden Euro lockermachen.

  • Noch in diesem Jahr werde ein Gemeinschaftsunternehmen zwischen dem chinesischen Konzern Comac und dem russischen Unternehmen UAC in Shanghai gegründet, das ein Passagierflugzeug mit 280 Plätzen und einer Reichweite von 12.000 Kilometern entwickeln solle, teilt Comac mit. Solche eine Maschine wäre eine Konkurrenz für den A350 von Airbus und die 787 von Boeing.

  • Die Langstreckenmaschine von Comac und UAC werde zehn Prozent günstiger sein als die Modelle der Konkurrenz, hieß es. In sieben Jahren werde das erste Modell zu seinem Jungfernflug abheben; drei Jahre später werde das Flugzeug ausgeliefert.

China und Russland planen Langstreckenjet
12:20 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

Schlagzeilen zur Mittagspause
11:57 Uhr

Laschet: Zustimmung für Merkel in CSU steigt

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Armin Laschet (Foto: dpa)

Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Armin Laschet sieht die Zerrissenheit der Union vor dem CSU-Parteitag überwunden. Er glaube nicht, dass das strittige Flüchtlingsthema einen Schwerpunkt des am Freitag beginnenden Parteitags bilden werde, sagte Laschet dem Radiosender SWR Info.

  • Das Thema sei nicht mehr so akut wie vor einem Jahr. "Heute haben wir eine Situation, dass die Flüchtlingszahlen deutlich zurückgegangen sind, dass der Streit über den richtigen Weg nicht mehr die Tagespolitik bestimmt."

  • Er gehe davon aus, dass die CSU Kanzlerin Angela Merkel im Bundestagswahlkampf kommendes Jahr vorbehaltlos unterstützen werde, sagte Laschet. Zur Begründung verwies er auf mehrere CSU-Politiker, die Merkel bereits als erneute Kanzlerkandidatin vorgeschlagen haben.

Laschet: Zustimmung für Merkel in CSU steigt
11:27 Uhr

Arbeitslosigkeit in Euroraum bleibt konstant

Die Arbeitslosenquote im Euroraum stagniert.

  • Im September lag sie im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 10,0 Prozent, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat mitteilt. Geschätzt waren damit rund 16,18 Millionen Menschen ohne Job.

  • Eurostat verwies allerdings darauf, dass die Arbeitslosenquote im Vergleich zum September vergangenen Jahres um 0,6 Prozentpunkte zurückgegangen sei. Dies entspreche einer Verringerung der Arbeitslosenzahl um 905.000, hieß es. Mit 10,0 Prozent liege die Quote weiter auf dem niedrigsten Stand seit Juni 2011.

Arbeitslosigkeit in Euroraum bleibt konstant
11:12 Uhr

Britisches Parlament darf über Brexit abstimmen

Das britische Parlament darf darüber abstimmen, wann die Regierung in London die offiziellen Verhandlungen mit Brüssel über einen Austritt aus der EU beginnt. Das entschied das zuständige Gericht (High Court) in London.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Britisches Parlament darf über Brexit abstimmen
11:06 Uhr

Oettinger entschuldigt sich für "Schlitzaugen"-Äußerung

EU-Kommissar Günther Oettinger hat sich für seine "Schlitzaugen"-Äußerungen über Chinesen entschuldigt. Das geht aus einer in Brüssel veröffentlichten Erklärung hervor.

Oettinger, derzeit EU-Kommissar für digitale Wirtschaft, hatte in einem Vortrag vor Unternehmern in Hamburg angesichts der wirtschaftlichen Konkurrenz aus Fernost Chinesen als "Schlitzohren und Schlitzaugen" bezeichnet.

Hier dazu mehr.

Oettinger entschuldigt sich für "Schlitzaugen"-Äußerung
10:56 Uhr

Ex-Botschafter: Exit vom Brexit jederzeit möglich

In Großbritannien wird heiß diskutiert, ob die Regierung nach Beginn der geplanten Austrittsverhandlungen mit der EU noch einen Rückzieher machen kann.

  • John Kerr, früher Botschafter des Landes bei der Europäischen Union, hält dies für möglich. Seinen Worten zufolge spricht rechtlich nichts dagegen, sich nach Beginn des Austrittsverfahrens doch noch für einen Verbleib zu entscheiden.

  • "Man kann seine Meinung ändern, während der Prozess läuft", sagte Kerr dem BBC-Fernsehen. Er hat den Artikel 50 des EU-Vertrages von Lissabon entworfen, der die Ausstiegsmodalitäten regelt.

  • Premierministerin Theresa May hat angekündigt, den Antrag bis Ende März zu stellen. Ihrem Willen zufolge soll das Parlament in dieser Frage kein Mitspracherecht haben.

Ex-Botschafter: Exit vom Brexit jederzeit möglich
10:36 Uhr

Air France will neue Fluggesellschaft gründen

Die Golf-Staaten setzen europäische Fluggesellschaften wie Air France und Lufthansa seit Jahren mit ihren Angeboten massiv unter Druck. Nun will der französische Flag Carrier Etihad, Emirates und Co. Paroli bieten.

  • Die Fluggesellschaft Air France-KLM will sich mit einer neuen Langstreckenlinie gegen die Konkurrenz der Golf-Airlines behaupten.

  • Die neue Gesellschaft tritt neben Air France an und soll bis zum Jahr 2020 zehn Langstrecken-Maschinen betreiben, wie der Konzern mitteilt.

  • 30 Prozent der Flüge sollen auf neue Strecken entfallen, die Gesellschaft wird sich dabei auf besonders umkämpfte Märkte konzentrieren. Sie solle nicht als Billigfluglinie positioniert werden, die Arbeitsbedingungen des Personals würden aber an das Wettbewerbsumfeld angepasst.

Air France will neue Fluggesellschaft gründen
10:14 Uhr

25-Jähriger soll seine Großeltern umgebracht haben

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In diesem Haus in Springe wurde das Rentnerpärchen getötet. (Foto: dpa)

Ein 25-Jähriger steht im Verdacht, in Springe bei Hannover seine Großeltern getötet zu haben. Der Mann sei festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher.

  • Beamte hatten die Leichen des Rentnerpaares am Mittwochabend entdeckt. Die 82-jährige Frau und ihr 75 Jahre alter Ehemann lagen in ihrer Wohnung.

  • Nachbarn hatten die Polizei alarmiert, weil sie gegen 20.30 Uhr Hilferufe aus der Wohnung im vierten Stock eines Mehrfamilienhauses gehört hatten. Für das Paar kam jedoch jede Hilfe zu spät. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der beiden feststellen.

  • Der tatverdächtige Enkel wurde knapp eine Stunde später in der Nähe des Hauses festgenommen. Zu einem möglichen Motiv und zur Art der tödlichen Verletzungen wollte sich der Polizeisprecher nicht äußern.

25-Jähriger soll seine Großeltern umgebracht haben
09:52 Uhr

Australiens schmutzigstes Kraftwerk schließt

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Seit der Inbetriebnahme hat das Kraftwerk Hazelwood schätzungsweise über 400 Millionen Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre gespuckt. (Foto: dpa)

Das Hazelwood-Kraftwerk in der Nähe von Melbourne in Australien gilt als das schmutzigste Kraftwerk Australiens und aller OECD-Staaten. Die Umweltschutzorganisation WWF stuft die Anlage als eine der dreckigsten der Welt ein. Nun schließt die Anlage.

  • Der weitere Betrieb der Hazelwood-Anlage bei Melbourne wäre nur mit hunderten Millionen Dollar Investitionen möglich gewesen, teilte der französische Betreiber Engie mit. Das Unternehmen ziehe sich langsam aus dem Kohlegeschäft zurück und werde sich künftig auf nachhaltige Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien sowie Gas konzentrieren.

  • Das 1600-Megawatt-Kraftwerk stammt aus den 60er Jahren. Es produziert ein Viertel der Energie des Bundesstaates Victoria mit sechs Millionen Einwohnern.

Australiens schmutzigstes Kraftwerk schließt
09:46 Uhr

Terrorverdächtiger soll IS-Mitglied gewesen sein

Der in Berlin festgenommene terrorverdächtige Syrer wird verdächtigt, Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gewesen zu sein. Das sagte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft. Die Behörde hat die Ermittlungen in dem Fall übernommen. Im Laufe des Donnerstags wird nach Angaben der Sprecherin geprüft, ob der dringende Tatverdacht bejaht und ein Haftbefehl beantragt wird.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

Terrorverdächtiger soll IS-Mitglied gewesen sein
09:41 Uhr

Anti-Folter-Komitee ermahnt Ungarns Polizei

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Eine Streife der ungarischen Grenzpolizei fährt Patrouille an der ungarisch-serbischen Grenze. (Foto: dpa)

Das Anti-Folter-Komitee des Europarats (CPT) hat Ungarn ermahnt, eine Misshandlung von Flüchtlingen durch Polizisten nicht zu tolerieren.

  • Ein Besuch des Komitees in Ungarn im Oktober 2015 habe zwar unter "besonderen Umständen" stattgefunden, da während der Flüchtlingskrise im Sommer 2015 zeitweilig eine "noch nie dagewesene" Zahl von Ausländern in Ungarn angekommen sei, erklärte das Gremium. Ungarische Polizisten, die mit Flüchtlingen zu tun hätten, müssten jedoch daran erinnert werden, dass Misshandlungen in keiner Weise toleriert werden dürften.

  • Zwar habe die Mehrheit der von der Delegation des Europarats befragten Migranten ausgesagt, korrekt behandelt worden zu sein, heißt es in einem Bericht des Komitees.

  • Eine "beträchtliche Zahl" von ihnen habe jedoch über Misshandlungen wie "Ohrfeigen, Faustschläge und Knüppelschläge bei Festnahmen" geklagt sowie über "unangemessene" Bedingungen in einigen Unterkünften. Einige der Beschwerden seien von Flüchtlingen geäußert worden, die sich als alleinreisende Minderjährige vorgestellt hätten.

Anti-Folter-Komitee ermahnt Ungarns Polizei
09:26 Uhr

Jeder fünfte Deutsche von Armut bedroht

In einem der reichsten Länder der Welt ist jeder Fünfte - insgesamt 16,1 Millionen Menschen - von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor.

  • In der gesamten Europäischen Union lag er 2015 mit durchschnittlich 23,7 Prozent noch etwas darüber.

  • 16,7 Prozent der deutschen Bevölkerung ist den Angaben zufolge von monetärer Armut bedroht - verfügt also über weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens.

  • 2015 lag dieser Schwellenwert für eine alleinlebende Person in Deutschland bei monatlich 1033 Euro im Monat, für zwei Erwachsene mit zwei Kindern unter 14 Jahren bei 2170 Euro.

Jeder fünfte Deutsche von Armut bedroht
09:02 Uhr

Hintergründe zu Terrorverdächtigem weiter unklar

Nach der Festnahme eines terrorverdächtigen Syrers in Berlin haben sich deutsche Sicherheitskreise zurückhaltend geäußert.

  • Die Hintergründe müssten erst noch ermittelt werden, hieß es. Offen sei auch, ob es sich tatsächlich um einen zweiten Fall Dschaber Al-Bakr handeln könnte.

  • Klar sei aber, dass die Sicherheitsbehörden seit dem Fall des in Leipzig verhafteten Terrorverdächtigen Al-Bakr besonders sensibel reagierten und deshalb bei Hinweisen schnell zugriffen.

  • In dem Berliner Fall sei noch kein Haftbefehl erlassen worden. Der Mann sei lediglich vorläufig festgenommen.

Hintergründe zu Terrorverdächtigem weiter unklar
09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

Schlagzeilen am Morgen
08:47 Uhr

Deutsche Konzerne beeindrucken mit Quartalszahlen

Zahlreiche deutsche Konzerne haben heute ihre Quartalszahlen vorgelegt. Bisher verläuft das ziemlich überzeugend.

  • Adidas hat dank der großen Sportspektakel im vergangenen Sommer deutlich mehr verdient. Der Umsatz der Franken kletterte im dritten Quartal um 14 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilt. Der Gewinn kletterte auf 387 Millionen Euro. Mehr Details zu Adidas lesen Sie hier.

  • Auch Flughafenbetreiber Fraport schraubt dank eines Vergleichs mit den Philippinen und einem Verkauf die Gewinnprognose nach oben. Für das Gesamtjahr werde nun ein Betriebsgewinn (EBITDA) von 1,04 bis 1,08 Milliarden Euro erwartet statt bislang 850 bis 880 Millionen Euro, teilt Fraport mit. Mehr zu den Fraport-Zahlen lesen Sie hier.

  • Rüstungsgeschäfte treiben den Gewinn bei Rheinmetall. Der Konzern hob sein Umsatzziel um 100 Millionen Euro an und rechnet 2016 nun mit einem Anstieg auf 5,6 (Vorjahr: 5,2) Milliarden Euro. In den ersten neun Monaten steigerte Rheinmetall die Erlöse um neun Prozent auf 3,9 Milliarden Euro. Das Ergebnis (Ebit) schnellte um 30 Prozent auf 182 Millionen Euro.

  • Auch der Kosmetikhersteller Beiersdorf schraubt seine Ergebnisprognose in die Höhe. Die Hamburger erwarten im Konzern "eine deutlich über dem Vorjahr liegende EBIT-Umsatzrendite", wie Beiersdorf mitteilt.

  • Der größte deutsche Baukonzern Hochtief hat im dritten Quartal ebenfalls deutlich mehr verdient als noch vor Jahresfrist. Kosteneinsparungen und florierende Geschäfte der Töchter in Australien und Nordamerika ließen den bereinigten operativen Konzerngewinn auf 88,7 (Vorjahr: 61,7) Millionen Euro in die Höhe schnellen, wie Hochtief mitteilt. Abstriche mussten die Essener lediglich beim Umsatz machen - dieser sank im Quartal um 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 5,03 Milliarden Euro.

  • Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia hat in den ersten neun Monaten auch dank jüngster Zukäufe deutlich mehr verdient. Der Gewinn legte auf 278,3 Millionen Euro zu - nach 193,5 Millionen im Vorjahreszeitraum, wie die Gesellschaft mitteilt.

Deutsche Konzerne beeindrucken mit Quartalszahlen
08:24 Uhr

Gregor und die schönste Ausnüchterungszelle der Welt

Die Welt da draußen ist kalt und schlecht? Sie brauchen mal wieder ein wenig soziale Wärme, einen Freund und Helfer, der sich um Sie kümmert?

Ich hätte da einen Tipp für Sie. Fahren Sie nach Stuttgart, kaufen Sie sich ein paar Flaschen Hochprozentiges und benehmen Sie sich im öffentlichen Raum daneben. Natürlich nur ein bisschen! Dann haben Sie eine reelle Chance, auf Gregor zu treffen. Und Gregor, der während seiner Karriere schon alles von 0,9 bis 5,6 Promille und alle denkbaren Konsistenzen von Erbrochenem gesehen haben mag, ist möglicherweise das Netteste, was die deutsche Polizei jemals auf Video gebannt hat.

Gregor geleitet Sie dann in einer seiner gekachelten Wohlfühlzellen, in der Sie in aller Ruhe ausnüchtern können. Im Hintergrund ertönt die narkotisierende Musik aus dem Video und mit ein bisschen Glück deckt Sie Gregor zur guten Nacht noch mit einer Filzdecke zu. Film ab!

(Mobilnutzer sehen das Video hier)

Gregor und die schönste Ausnüchterungszelle der Welt
08:09 Uhr

Türkei droht Flüchtlingsabkommen noch 2016 auszusetzen

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Mevlüt Cavusoglu (Foto: AP)

Die Türkei hat der Europäischen Union mit der Aufkündigung des Flüchtlingsabkommens noch vor Ende dieses Jahres gedroht, sollte ihre Forderung nach Visafreiheit für türkische Bürger in der EU nicht bald erfüllt werden.

  • "Unsere Geduld neigt sich dem Ende zu", sagte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu in einem Interview der "Neuen Zürcher Zeitung". "Wir warten auf eine Antwort (der EU) in diesen Tagen. Wenn die nicht kommt, werden wir die Vereinbarung kündigen."

  • Die Türkei habe auf Forderungen aus Brüssel reagiert und ihre Anti-Terror-Gesetzgebung geändert, erklärte der Minister. "Wir halten uns an die Abkommen mit der EU und erwarten, dass Europa dasselbe tut. Wenn das nicht geschieht, werden wir die Abkommen mit der EU auf diesem Gebiet aussetzen."

  • Auf die Frage, bis wann dies geschehen würde, erwiderte Cavusoglu: "Wir warten nicht bis Jahresende. Wir haben eigentlich Ende Oktober gesagt."

Hier erfahren sie mehr.

Türkei droht Flüchtlingsabkommen noch 2016 auszusetzen
07:46 Uhr

13 Jahre in Guantanamo - aufgrund von Hörensagen

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Bilder wie diese sind wohl eine der erfolgreichsten Mittel in der Propaganda von Terrororganisationen wie dem IS. (Foto: REUTERS)

Die USA haben laut einem anerkannten Recherche-Institut acht Afghanen teilweise mehr als 13 Jahre lang allein auf der Basis von Hörensagen in ihrem Kriegsgefangenenlager Guantánamo auf Kuba festgehalten.

  • Der heute veröffentlichte fast 70-seitige Bericht des Afghanistan Analysts Networks mit dem Titel "Kafka in Kuba - Afghanische Erfahrungen in Guantánamo" wirft den USA grobe Fahrlässigkeit vor.

  • Wer sich durch die Dokumente zu den Gefangenen arbeite, "betrete eine Welt seltsamer, vager Anschuldigungen voller Hörensagen, geheimer Beweise, schlechter Übersetzungen, schwerer faktischer Fehler und unter Folter erhaltener Aussagen", schreibt die Autorin Kate Clark.

  • Afghanen machten in dem Lager, das noch immer nicht geschlossen ist, den größten Teil der Gefangenen aus: 220 der 781 Männer. Der Bericht schaut auf die acht am längsten inhaftierten Afghanen. Fünf sind noch auf Kuba. Für keinen hätten die USA Beweise für die Annahme vorlegen können, dass sie zu den "Schlimmsten der Schlimmen" gehörten.

13 Jahre in Guantanamo - aufgrund von Hörensagen
07:30 Uhr

Zwei Züge rasen ineinander - 17 Tote in Karatschi

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(Foto: AP)

Bei einem schweren Zugunglück sind in Pakistan mindestens 17 Menschen getötet worden. Rund 50 weitere Menschen wurden verletzt, wie eine Sprecherin des Jinnah-Krankenhauses in Karatschi sagte. Zwei Züge mit jeweils hunderten Insassen waren nach Angaben von Behördenvertretern am frühen Morgen in der südlichen pakistanischen Hafenstadt zusammengestoßen. Augenzeugen berichteten, wie einer der Züge im Bahnhof Quaidabad in den anderen gerast sei, der dort gehalten habe.

Zwei Züge rasen ineinander - 17 Tote in Karatschi
07:08 Uhr

IS-Chef ruft zum Durchhalten auf

Der Chef der Extremistenmiliz Islamischer Staat hat seine Anhänger in Mossul in einer neuen Audiobotschaft zum Durchhalten aufgerufen.

  • Unterschiedliche Medien zitieren daraus. "Zieht euch nicht zurück. Mit Ehre standzuhalten ist tausend Mal einfacher als ein Rückzug in Schande", sagt demnach der Sprecher. "Hütet euch vor jeglicher Schwäche im Angesicht des Feindes!"

  • Zudem wird in der Botschaft zu Anschlägen in der Türkei und in Saudi-Arabien aufgerufen.

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IS-Chef ruft zum Durchhalten auf
06:58 Uhr

Neues Erdbeben erschüttert Mittelitalien

Mittelitalien ist innerhalb weniger Tage abermals von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Das Beben am Morgen erreichte nach Angaben der US-Erdbebenwarte eine Stärke von 5,0.

  • Das Zentrum des Erdbebens lag nach Angaben der US-Geologen rund 50 Kilometer südöstlich der Stadt Perugia. Über Schäden oder mögliche Opfer gab es zunächst keine Berichte.

  • Am Sonntag waren bei einem Beben rund 20 Menschen verletzt worden.

Neues Erdbeben erschüttert Mittelitalien
06:42 Uhr

Bericht: Al-Bakr wird in Berlin beerdigt

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(Foto: dpa)

Die Leiche des Terrorverdächtigen Dschaber Al-Bakr soll offenbar in Berlin beigesetzt werden. Wie die "Sächsische Zeitung" berichtet, ist der Leichnam nach der gerichtsmedizinischen Untersuchung nun freigegeben worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft Leipzig auf Anfrage mit.

  • Der Anwalt der Angehörigen, Alexander Hübner, sagte der "Sächsischen Zeitung", der Leichnam solle jetzt "so schnell wie möglich" nach Berlin überführt werden.

  • Dort werde der Syrer nach muslimischem Ritus beerdigt. Das heißt, dass er in weißen Leinentüchern und nicht in einem Sarg beigesetzt wird. In Sachsen ist das nicht möglich, da dort Sargpflicht gilt.

  • Nach dem Bericht ist noch unklar, wer die Kosten für die Beisetzung trägt.

Bericht: Al-Bakr wird in Berlin beerdigt
06:29 Uhr

Das wird heute wichtig

[kein Linktext vorhanden]Guten Morgen, liebe Leser! Mein Name ist Benjamin Konietzny, ich versorge Sie hier bis etwa 14 Uhr mit Nachrichten. Folgende Themen stehen heute auf dem Kalender:

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesinnenminister Thomas de Maizère treffen sich mit Vertretern der bei der Flüchtlingsaufnahme engagierten Verbände und gesellschaftlichen Gruppen.

  • Vertreter von Audi werden in San Francisco angehört. Es geht um einen Vergleich für rund 85.000 Dieselfahrzeuge mit 3,0-Liter-Motor. Der Richter Charles Breyer in San Francisco hatte zuvor bereits einer Regelung zwischen VW, Klägern und US-Behörden für kleinere Dieselmotoren zugestimmt.

  • Heute kommen jede Menge Quartalszahlen, unter anderem von Fraport, Adidas, Vonovia, ProSiebenSat.1, Hochtief und Adler.

  • In London wird der Klimabericht "Emissions Gap Report" von UNEP (United Nations Environment Programme) vorgestellt. Darin geht es darum, in welchem Ausmaß die Länder ihre Umweltziele erreicht haben.

  • Heute fällt das Urteil im Prozess gegen einen syrischen Familienvater, der seine drei Kinder aus dem ersten Stock geworfen hat. Die Kinder überlebten teils mit lebensgefährlichen Verletzungen.

Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik? Sie erreichen mich bei Twitter oder per Mail unter

benjamin.konietzny (at) nama.de

Das wird heute wichtig
06:20 Uhr

Es wird weiter kälter - vielerorts droht Frost

Heute geht es zum Teil ziemlich kalt los. Denn wo der Himmel längere Zeit klar war, erwartet Sie in der Frühe oft leichter Frost oder Bodenfrost. Das gilt beispielsweise von Schleswig-Holstein über den Osten Niedersachsens bis herunter nach Sachsen und Thüringen. Aber auch im Südwesten und Süden ist der Start in den Tag häufig frostig. Diese klare und kalte Stimmung ist gleichzeitig allerdings auch ein Zeichen für die Wetterberuhigung, die uns Zwischenhoch "Raffael"heute bringt. Somit sind die Schauer heute allgemein seltener und besonders im Südwesten sowie im Osten ist es freundlich, teils sonnig. Ansonsten ist es zwar wolkiger, aber nur gelegentlich fällt etwas Regen, auf den Bergen Schnee. Temperaturen: nochmals kälter bei maximal 4 bis 11 Grad. So, und jetzt muss ich doch zweimal auf die Wetterkarte gucken. Denn das nächste Tief, das am Abend neue Wolken in den Nordwesten schickt, heißt "Husch". Ungewöhnlicher Name, wie ich finde. Was es uns wettermäßig bringt und den Blick auf unser Wochenendwetter gibt’s morgen wieder hier.

Es wird weiter kälter - vielerorts droht Frost
05:59 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

Schlagzeilen aus der Nacht