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"Ich war immer ein Dilettant" Bud Spencer fliegt alles zu

Zehntausende Internet-Nutzer aus ganz Deutschland wollen erreichen, dass die Stadt Schwäbisch Gmünd ihren neuen B29-Tunnel nach Italowesternheld Bud Spencer benennt.

"Ich war nie besonders ehrgeizig" sagt Bud Spencer über die Voraussetzungen zu seiner Weltkarriere.

Seine Filme, meist an der Seite von Terence Hill, haben Bud Spencer berühmt gemacht. Momentan schreibt das 81-jährige Omnitalent an einem Buch, das nächste Projekt soll ein Album mit Eigenkompositionen werden. Und das alles, ohne jemals besonders ehrgeizig gewesen zu sein: Ihm sei einfach alles zugeflogen.

Schauspieler Bud Spencer (81) hat seine Weltkarriere ohne große Anstrengung erreicht. "Ich war immer ein Dilettant", sagt er dem "Zeit-Magazin". Niemals habe er nach dem Maximum gestrebt, alles sei ihm mühelos zugeflogen: "Ich war nie besonders ehrgeizig."

Der Italiener will auch im hohen Alter nicht auf das Rauchen verzichten. "Warum sollte ich jetzt aufhören? Um noch wie lange zu leben? Ein oder zwei Jahre mehr oder weniger?", fragte der 1929 in Neapel geborene Spross einer Industriellen-Familie.

Als er in den 1950er Jahren als Hochleistungsschwimmer erfolgreich war, sei er sogar mit brennender Zigarette ins Schwimmbad gegangen. "Das war ein bisschen dumm. Damals war ich ein Exhibitionist, ein Idiot", erklärte Spencer, der unter seinem bürgerlichen Namen Carlo Pedersoli zwei Mal an Olympischen Spielen teilgenommen hat. Aber sein Motto sei immer noch: "Lass mich vorbei, ich lebe gerade mein Leben!"

Derzeit ist Spencer mit seiner Autobiografie "Meine Filme. Mein Leben" in den Bestsellerlisten vertreten. Demnächst plane er ein Album mit neapolitanischen Liedern. Er habe die Stücke selbst komponiert und die Texte geschrieben. "Ich kann keine Noten lesen, spiele auch kaum ein Instrument. Dilettant eben."

Quelle: n-tv.de, dpa

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