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Gekauft mit schmutzigem Geld? Versteigerung von Bushidos Villa wird geprüft

Der Rapper Bushido (M) kommt unter Polizeischutz zum Potsdamer Amtsgericht.

Der Rapper Bushido ist seit 2020 an einem Prozess gegen seinen ehemaligen Geschäftspartner beteiligt.

(Foto: Soeren Stache/dpa/Archivbild)

Die in Brandenburg für Geldwäsche zuständige Staatsanwaltschaft prüft die Zwangsversteigerung, bei der ein 21-Jähriger die Villa des Rappers Bushido gekauft hatte. Der junge Käufer ist der Sohn des ehemaligen Geschäftspartners Bushidos, gegen den in Berlin ein Prozess läuft.

Nach der Zwangsversteigerung des Anwesens von Rapper Bushido und seinem früheren Geschäftspartner, Arafat Abou-Chaker, prüfen Staatsanwälte in Brandenburg den Fall. Es werde derzeit ausgewertet, ob es Anhaltspunkte gebe für verfolgbare Straftaten, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Eberswalde auf Anfrage. Die Zweigstelle der Staatsanwaltschaft ist in Brandenburg zuständig für Verstöße gegen das Geldwäschegesetz. Es handele sich zunächst um einen Prüfvorgang, erklärte der Sprecher. Wie viel Zeit dafür benötigt werde, sei zunächst nicht absehbar.

Das Villenensemble und die Grundstücke mit einer Gesamtfläche von mehr als 16.600 Quadratmetern waren vor einer Woche beim Amtsgericht Potsdam für rund 7,4, Millionen Euro versteigert worden. Als einziger Bieter war ein Sohn Abou-Chakers zum Zuge gekommen, der erst 21 Jahre alt ist. Das sorgt für Diskussionen. Zumal der sogenannte Verkehrswert, den das Gericht für die Immobilie in Kleinmachnow südlich von Berlin benannt hatte, bei mehr als 14,8 Millionen lag. Das Gebot des 21-Jährigen entsprach der Mindestsumme, die bei dem ersten Termin zur Zwangsversteigerung geboten werden musste.

Hintergrund der Versteigerung ist die Trennung der einstigen Geschäftspartner. Diese beschäftigt seit 2020 auch das Landgericht Berlin in einem Strafprozess - mit Bushido als Nebenkläger und Zeuge. Angeklagt sind Abou-Chaker und drei Brüder seiner Brüder. Die Anklage lautet auf Freiheitsberaubung, versuchte schwere räuberische Erpressung, Nötigung, gefährliche Körperverletzung, Beleidigung und Untreue.

Quelle: ntv.de, lwe/dpa

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