Unterhaltung
"Bunt, vielfältig, interessant, gut aussehend": Culcha Candela.
"Bunt, vielfältig, interessant, gut aussehend": Culcha Candela.(Foto: Universal Music)
Samstag, 26. November 2011

"Wir sind Deutschland": Culcha Candela zur "Flätrate"

Das neue Album von Culcha Candela heißt zwar "Flätrate", doch zum besinnungslosen Saufen ließen sich die Band-Mitglieder DJ Chino und Mr. Reedoo im n-tv.de Interview dennoch nicht überreden. Auch mit der Frage nach der "Monsta"-Handy-Nummer bissen wir auf Granit. Ja, um was ging es denn dann? Na, um Partys, Frauen und den Normalzustand.

n-tv.de: Wenn man sich die Texte auf eurem neuen Album "Flätrate" anhört, kommt man zu dem Schluss, dass es sich bei euch vor allem um dreierlei dreht: Partys, Frauen und gelegentlich mal Abchillen. Ist es das, was Culcha Candela ausmacht?

DJ Chino: Das ist schon ein Dreigestirn in unserem Kosmos. Aber dazu kommen natürlich noch andere Sachen. Klar, wir sind berühmt dafür, dass wir gute Partysongs auf Deutsch machen. Das ist auch unser Trademark, unter dem wir häufig in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Aber wir versuchen von Anfang unserer Bandgeschichte an, immer auch ein wenig Message als Pille mit zu servieren.

Mr. Reedoo: Ich denke, wenn man sich auf allen fünf Alben, die wir bisher gemacht haben, die Songs in Ruhe bis zum Ende anhört, dann entdeckt man auch immer wieder ganz andere Lieder. Es ist uns auch sehr wichtig, dass diese wahrgenommen werden. Aber, ja, klar, die kommerziell erfolgreichen Songs kommen aus einer bestimmten Ecke.

Ihr habt nicht nur bereits fünf Alben gemacht, sondern seid auch als exzessive Live-Band bekannt. Dahinter steckt harte Arbeit. Mal ehrlich: Wann und wie habt ihr das letzte Mal so richtig Party gemacht?

Mr. Reedoo: Oh, keine Ahnung ...

Bei Culcha Candela an den Turntables: DJ Chino.
Bei Culcha Candela an den Turntables: DJ Chino.(Foto: Universal Music)

DJ Chino: Das Gute ist, dass sich das ergänzt. Wir sind auf der Bühne und geben da immer Vollgas. Das hat auch ein bisschen was von Party. Und bei besonders guten Konzerten feiern wir nach der Show ab und an auch mal zusammen mit unseren Tänzerinnen. Wir haben eigentlich immer eine gute Zeit. Natürlich ist das Arbeit. Damit ist viel Herzblut und auch Anstrengung verbunden. Aber wir machen das ja gerne. Wir lieben es! Trotzdem, stimmt: Das Bedürfnis, wenn man am Wochenende mal einen freien Tag hat, Party zu machen, ist nicht mehr so groß. Manchmal ist man da tatsächlich auch ganz entspannt und geht spazieren oder so.

Mr. Reedoo: Das liegt am Alter, Chino.

DJ Chino: Ja, Scheiße.

Und wann habt ihr das letzte Mal so gechillt, wie ihr es in eurem Song "Blaumann" auf dem neuen Album besingt?

DJ Chino: Mit ungefähr 17, ey.

Mr. Reedoo: In den großen Ferien … Nein, ich denke, dass solche Ruhephasen zwischendurch ganz wichtig sind. Wir führen ein sehr aktives Leben, das uns viel durch die Gegend spült und uns immer wieder ganz vielen tollen, neuen Situationen und Menschen aussetzt. Die Ruhephasen sehen natürlich bei jedem anders aus: Der eine geht auf einen Berg, der Nächste spielt mit seinen Freunden Karten und der Dritte schläft 80 Stunden am Stück. Ein Song wie "Blaumann" ist von daher natürlich schon auch aus dem Culcha-Universum herausgegriffen.

Ihr werdet ja nach wie vor in erster Linie als Reggae- oder Dancehall-Gruppe gehandelt. Aber eigentlich verbindet ihr viele musikalische Stile. Das reicht von Hip-Hop und R'n'B bis hin zu Techno-Anklängen auf dem neuen Album. Als was seht ihr euch denn selbst?

DJ Chino: Ja, man wird immer gerne von irgendeinem Lager vereinnahmt. Wir haben uns aber noch nie irgendeiner speziellen Ecke zugehörig gefühlt. Wir haben uns schon immer als Melange begriffen und versucht, alles Mögliche unter einen Hut zu bringen und so lange zu rühren, bis es uns gefällt. Das ist unser Antrieb und unsere Inspiration. Auf solche Szene-Dünkel haben wir nie Rücksicht nehmen wollen.

Laut Band der "nachdenkliche Kopf" der Gruppe: Mr. Reedoo.
Laut Band der "nachdenkliche Kopf" der Gruppe: Mr. Reedoo.(Foto: Universal Music)

Mr. Reedoo: Wir waren schon vor zehn Jahren auf den Reggae-Festivals eigentlich zu cool und auf den Hip-Hop-Festivals irgendwie zu uncool. Die Leute, die uns heute vorwerfen, dass wir vor fünf Jahren viel cooler gewesen seien, weil wir da ja noch Hip-Hop gewesen seien, haben uns schon damals nicht richtig verstanden. Wir sind von Tag eins dieses Konzept gegangen. Das ist eigentlich das Einzige, was sich durch all die Jahre und Alben als Leitfaden durchzieht.

Das heißt, auf euren MP3-Playern findet man dann auch Musik aus allen möglichen Genres …

Beide: Definitiv.

Inzwischen gehört ihr ja praktisch schon zum Establishment der deutschen Musik-Szene …

Mr. Reedoo: Wer einmal mit der Gleichen pennt, gehört schon zum Establishment …

DJ Chino: Zweimal! (Allgemeines Gelächter)

Als Wendepunkt in eurer Karriere habt ihr mal euren Hit "Hamma!" bezeichnet. Das war 2007 - sechs Jahre nach Gründung von Culcha Candela. Habt ihr da überhaupt noch an den Erfolg geglaubt?

DJ Chino: Ja, immer. Außerdem hatten wir auch vorher Erfolg. Vielleicht nicht in diesen Dimensionen, aber vor allem live. Wir waren immer gut unterwegs. Und wir hatten immer das unerschütterliche Selbstverständnis, etwas Cooles zu machen, das uns enorm viel Spaß macht. Dass es irgendwann mal mit so einem Hit zum großen Durchbruch reichen würde, war sicher nicht so klar. Das war auch nicht unser vorgegebenes Ziel. Jetzt im Nachhinein sind wir aber natürlich sehr dankbar, dass es so gekommen ist.

Gegründet wurde die Gruppe 2001.
Gegründet wurde die Gruppe 2001.(Foto: picture alliance / dpa)

Mr. Reedoo: Von außen wird das oft so wahrgenommen, als hätten wir mit "Hamma!" einen bewussten Schritt in eine andere Welt getan. Aber das ist totaler Schwachsinn. "Hamma!" ist ein Song wie alle anderen, die wir gemacht haben. Es ist halt ein sehr guter Song. Und wir haben ihn sehr intelligent vermarktet und gewinnbringend einsetzen können. Deswegen hat das Projekt Culcha Candela danach ein viel, viel größeres öffentliches Interesse gefunden. Aber wir haben "Hamma!" nicht als bewusstes Erfolgskonzept geschrieben. Wenn wir das könnten, würden wir sicher nur solche Songs schreiben. Doch so funktioniert das nicht. Du machst Musik, die aus dem Bauch kommt und die du toll findest. Und dann passiert es eben auch mal, dass man damit richtig Erfolg hat.

Spätestens mit "Monsta" und dem zugehörigen Video mit dem Tattoo-Model Betty Lipstick wart ihr dann wirklich in aller Munde. Ihr habt nicht zufällig die Handy-Nummer von ihr …

Mr. Reedoo: Jaaa. Und nicht nur die …

Rückt ihr sie raus?

Mr. Reedoo: Nein, sorry.

Der Song "Monsta" befindet sich auf eurem vorletzten Album "Schöne Neue Welt" aus dem Jahr 2009. Eines hat sich seither verändert: Da wart ihr in der Band noch sieben, jetzt seid ihr nur noch sechs. Warum ist Lafrotino ausgestiegen?

DJ Chino: Das hat sich auf persönlicher Ebene einfach auseinanderentwickelt. Das war ein Prozess, der über längere Zeit stattgefunden hat. Natürlich ist das irgendwo schade. Aber letztlich war die Trennung für uns als Band eine gesunde Entscheidung, die wir treffen mussten und die sich sehr positiv auf das Bandgefüge ausgewirkt hat. Wir haben seitdem einen viel entspannteren Umgang miteinander. Dass es so weit kommen musste, bereuen wir einerseits, andererseits ist es jetzt aber auch eine Erleichterung.

Trotzdem: Auch sechs Leute muss man erst mal unter einen Hut kriegen. Ein Album, so heißt es, entstehe bei euch basisdemokratisch. Wie muss man sich das vorstellen? Setzt ihr euch zusammen hin und redet mal drüber, du …

Mr. Reedoo: Ja, wir setzen uns zusammen und reden drüber. Und wir setzen uns auch jeder für sich alleine hin und schreiben uns tonnenweise E-Mails. Ich habe bis heute noch nicht die E-Mail-Korrespondenz aus der Album-Phase komplett löschen können, weil es einfach zu viel war. Das ging in die Tausende. Dabei bemühen wir uns nach wie vor, einen Konsens zu finden. Sicher, der eine oder andere muss natürlich auch immer mal wieder den Schwanz einziehen und sich geschlagen geben. Das gehört in einem demokratischen System dazu. Aber man kann versuchen, so zielstrebig wie irgend möglich auf einen Nenner zu kommen. Inzwischen klappt das verdammt gut.

Mittlerweile sind Culcha Candela vom Septett zum Sextett geschrumpft.
Mittlerweile sind Culcha Candela vom Septett zum Sextett geschrumpft.(Foto: Katja Kuhl / Universal Music)

DJ Chino: Das Gefühl habe ich auch. Wenn man von Anfang an immer komplett gleichberechtigt in einer Band ist, gewinnt man einfach Übung darin.

Mr. Reedoo: Wenn ich überlege, worum wir in den ersten Jahren bis aufs Blut gekämpft haben … Über so völligen Schwachsinn wie: "Ja, ich will aber keinen grünen Schnürsenkel auf der Bühne anziehen." Whatever! So richtig dämlich. Für die Lebensqualität ist es ein Riesengewinn, da ein bisschen gechillter zu Werke zu gehen. Empfehlen wir auch allen Politikern. Lernt dazu! Es lohnt sich!

Heute fliegen bei euch nicht ab und an noch die Fetzen?

Mr. Reedoo: Keine Antwort.

DJ Chino: Natürlich gibt es immer noch Themen, die auch mal etwas intensiver diskutiert werden. Aber im Prinzip weiß man inzwischen, wo man sich verzettelt oder es langwierig und blödsinnig wird, sich darüber auszumären, und wo es Sinn hat, zu kämpfen.

In euren Texten geht es viel um Spaß und Feierei. Neben der Musik seid ihr zugleich sehr engagiert in verschiedenen Hilfsprojekten wie etwa "Afrika Rise". Ist die Musik für euch nicht der richtige Ort, sich auch politisch auszudrücken?

DJ Chino: Sowohl als auch. Klar, Musik bietet einen sehr direkten Zugang, den wir auch nutzen, wo es möglich ist. Aber wir nutzen unser Standing, das wir durch die Musik erreicht haben, wiederum auch, um uns abseits der Bühne zu engagieren. Es ist wichtig, dass man das kombiniert. Und das haben wir übrigens auch schon gemacht, als wir noch nicht so bekannt waren. Aber heute sind natürlich die Möglichkeiten noch viel besser. Wir haben ein paar ausgewählte Projekte, die wir begleiten. Sie haben immer einen Bezug zu Jugendlichen und den Möglichkeiten, das Leben der Jugendlichen zu verbessern - direkt bei uns vor der Haustür oder woanders.

Ihr nennt euch selbst angesichts eurer multiethnischen Zusammensetzung gern auch mal "Mini-Uno". Seid ihr das gelebte Beispiel für Integration?

Mr. Reedoo: Wir sind das gelebte Beispiel für ein neues Deutschland, das so kommen wird. Dagegen kann sich niemand sträuben. Man kann es verzögern, aber man kann es nicht aufhalten. Das Deutschland, das unsere Kinder kennenlernen werden, wird so aussehen: bunt, vielfältig, interessant, gut aussehend …

Klar, Frauen dürfen im Universum der Jungs nicht fehlen.
Klar, Frauen dürfen im Universum der Jungs nicht fehlen.(Foto: Universal Music)

DJ Chino: Wir sind alle mit unseren unterschiedlichen Hintergründen in Deutschland sehr gut integriert. Klar, vielleicht kann man das als Beispiel heranziehen. Aber eigentlich wollen wir das gar nicht. Wir wollen es nicht als etwas Besonderes herausstellen, sondern wollen einfach nur, dass man damit überall natürlich umgeht und es als Normalzustand begreift.

Mr. Reedoo: Ich möchte dem mal widersprechen: Natürlich ist das etwas Besonderes. Dass das Deutschland-weit oder auch Berlin-weit nicht der Normalzustand ist, ist völlig klar. Aber es soll nicht besonders bleiben. Denn für uns ist es das nicht. Für uns ist es normal. Das ist unser Alltag. Und von Anfang an bewegen wir uns auch in Szenen, in denen das normal ist.

Auch den Begriff "Multikulti" mögt ihr nicht so wirklich …

DJ Chino: "Multikulti" hat schon fast etwas Ausgrenzendes und Diskriminierendes. Denn dieser Ausdruck beschreibt, dass man es als etwas betrachtet, das außen vor ist. Danach gibt es zum einen die "normale" deutsche Gesellschaft und zum anderen "Multikulti", wo sie verrückt im Jute-Sack tanzen und im Dritte-Welt-Shop einkaufen gehen. Wir wollen nicht "Multikulti" sein. Wir sind Deutschland - und jeder soll das auch einfach so sehen.

Wie habt ihr denn die Sarrazin-Debatte empfunden?

DJ Chino: Einerseits fand ich es gut, dass die Debatte überhaupt losgetreten und in den Medien viel darüber diskutiert wurde. Natürlich wurde dabei zu viel Stimmung gemacht und es wurden alte, blöde Ressentiments wieder hervorgeholt. Und ich fand auch die pseudointellektuelle Ebene und den ganzen Statistik-Quatsch, den er als Fakten dargestellt hat, problematisch. Aber im Grunde finde ich es immer gut, wenn diskutiert wird und eine Standortbestimmung stattfindet. Klar, gibt es bei der Integration noch Nachholbedarf. Aber es ist auch nicht alles so scheiße, wie es gerne gesagt wird.

Ganz anderes Thema: Wie fandet ihr es eigentlich, dass euer Bandkollege Larsito seinerzeit bei der ersten Staffel von "X Factor" als Berater von Sarah Connor mitgewirkt hat?

DJ Chino: Super. Die erste Staffel habe ich teilweise auch gesehen. Und ich fand es ein gutes Format. Auch die Leute, die da mitgemacht haben, waren alle interessant. Und wir waren ja auch selbst dort, haben in einer Live-Show performed. Das hat auf jeden Fall Spaß gemacht.

Ob groß oder klein - Fans haben die Berliner in allen Altersgruppen.
Ob groß oder klein - Fans haben die Berliner in allen Altersgruppen.(Foto: picture alliance / dpa)

Mr. Reedoo: Wir sind ja eh sechs geborene Moderatoren in dieser Band. Wir sollten eigentlich unser eigenes Format langsam in die Startlöcher kriegen. Aber ich denke, der Lars hat das ganz großartig gemacht. Ich habe mir das damals auch ein paar Mal angeguckt, obwohl meine Fernsehneigung jetzt nicht unbedingt in Richtung Casting-Show geht ...

Eben, Culcha Candela ist ja durch und durch eine Selfmade-Gruppe. Ihr habt euch selbst hochgearbeitet …

Mr. Reedoo: Hochgeschlafen …

Oder so. Könnt ihr Casting-Shows überhaupt gutheißen?

DJ Chino: Also, normalerweise schaue ich mir Casting-Formate nicht an. Aber "X Factor" fand ich eines der cooleren, das einen guten Ansatz hat. Und es ist sehr schade, dass es am Ende nicht auch zu relevantem Erfolg geführt hat - von der Siegerin (Edita Abdieski, Anm. d. Red.) hört man gar nichts mehr, oder? Dabei fand ich die super und sehr talentiert. Die aktuelle Staffel habe ich aus Zeitgründen nicht verfolgt. Aber ich glaube, inzwischen hat sich das bei den Casting-Formaten alles generell relativiert. Anfangs wurde suggeriert, das sei eine Abkürzung, bei der man von gar nichts abbiegt - und schon ist man ein Star. Inzwischen ist klar, dass es eben nicht nur darauf ankommt, in einem Superstar-Show-Format irgendwie zu funktionieren. Da gehören noch ein paar andere Sachen dazu. Zum Glück. Und ich bin sehr froh, dass wir so etwas nie gemacht haben, nie machen mussten …

Mr. Reedoo: … und wollten. Es gibt ja auch andere Wege. Und das wissen wir ja zum Glück auch alle. Das soll überhaupt kein Diss sein an Menschen, die sich in Casting-Shows versuchen. Das ist ihr gutes Recht. Und das funktioniert ja in der medialen Welt auch hervorragend. Ich fand an "X Factor" auch cool, dass es für mich qualitativ herausgestochen ist. Bei dem, was da musikalisch von den Kandidaten geboten wird, hat man nicht ständig dieses Fremdscham-Gefühl. Aber es gibt ja nun wirklich auch ganz, ganz viele andere Musiker und Bands, die es auf den althergebrachten Wegen über die Bühne nach oben schaffen. Dazu gehören auch wir.

Apropos oben: Wo muss euer neues Album denn in den Charts landen, damit es Flatrate-Saufen für alle gibt?

Mr. Reedoo: Na, auf 1 natürlich! Standard.

DJ Chino: So hoch wie möglich. Aber Flatrate-Saufen wird es bei uns nicht geben. Wir werden, …

Das Album "Flätrate" ist ab sofort im Handel.
Das Album "Flätrate" ist ab sofort im Handel.(Foto: Universal Music)

Mr. Reedoo: … gepflegt saufen …

DJ Chino: … wenn wir gut starten, uns gepflegt und kultiviert zuprosten.

Mr. Reedoo: Und das ganz egal, wie das Album läuft. Wenn man ein Album macht, geht in der Regel ein Arbeitsprozess von gut einem Jahr zu Ende. Da kann man sich dann auch so mal zuprosten, weil das für uns so oder so ein Erfolg  ist. Wir haben ein großartiges Album fertiggestellt, das wir alle toll finden. Wenn es erfolgreich in die Charts kommt, freuen wir uns alle und prosten uns mehrmals zu. Aber die wirkliche Ernte fahren wir nicht durch Chartplatzierungen ein, sondern wenn wir auf Tournee gehen und volle Hallen, lachende und feiernde Leute vor der Nase haben. Das ist für uns die größte Bestätigung, die wir für so eine Platte kriegen können.

Mit DJ Chino und Mr. Reedoo sprach Volker Probst

Das Album "Flätrate" von Culcha Candela im n-tv Shop bestellen

Culcha Candela befinden sich im März 2012 in Deutschland auf Tour: Dresden (8.3.), Würzburg (9.3.), Kempten (12.3.), Stuttgart (14.3.), München (15.3.), Karlsruhe (17.3.), Frankfurt (20.3.), Düsseldorf (21.3.), Hamburg (22.3.), Bielefeld (23.3.), Berlin (24.3.)

Quelle: n-tv.de