TV

"Sein Vater war mein Lehrer" Jauch kannte Sebastian Fitzek als Baby

1770690.jpg

Kandidatin Anne Struck bekommt Geschichten aus Jauchs Leben zu hören.

Was verbindet Sebastian Fitzek, Meister Eder und Derrick? Klar, Günther Jauch. Diese WWM-Ausgabe war ganz auf seine Biografie zugeschnitten. Den Autor etwa lernte er als Baby kennen. Nebenbei rettet Jauch auch noch einen denkfaulen Pfarrer.

Mit dem "Joshua-Profil" fing es an. "Ich habe ihn noch kennengelernt, als er ein Baby war", erzählte Günther Jauch am Montagabend bei "Wer wird Millionär?" über Bestseller-Autor Sebastian Fitzek. "Sein Vater war mein Deutschlehrer. Und war gleichzeitig der beste Lehrer, den ich je hatte. Dann brachte er mal voller Stolz den neugeborenen Sohn mit in die Schule. Dann vergingen einige Jahrzehnte und plötzlich war er Bestsellerautor." "Das ist ja eine schöne Geschichte", meinte Überhangkandidatin Anne Struck. Dann kam in der Frage für 64.000 Euro "Meister Eder und sein Pumuckl" an die Reihe. "Heute ist mein Abend", freute sich Jauch. Denn wer hat einst neben dem Drehort der Serie in der Münchner Widenmayerstraße gewohnt? Eben.

Damit waren die biografischen Parallelen des Moderators zu der Doppelfolge noch nicht ausgeschöpft. "Jetzt kommt das Tollste. Das Auto vom Derrick, was er wirklich hatte, wer hat das heute?", sagte Jauch und zeigte auf sich. "Das ist doch ein Knaller nach dem nächsten." Welches Auto von Derrick-Darsteller Horst Tappert er meinte, erwähnte der RTL-Gastgeber leider nicht. Vor einigen Wochen hatte Jauch verraten, was er privat fährt: einen 13 Jahre alten Mini Clubman und eine 14 Jahre alte C-Klasse. Dazu passte Jauchs Anekdote, dass Tapperts TV-Kommissar den Spruch "Harry, hol schon mal den Wagen" so nie gesagt hat. Das habe ihm Harald Schmidt mal erzählt und er habe das überprüft.

Kurzarbeiterin gewinnt bei WWM

Apropos: Wer übrigens den Physiker Nikola Tesla in die Anfangszeit des Automobils verortet hat, durfte sich bei WWM eines Besseren belehren lassen. Stewardess Struck lag richtig mit der Annahme, dass Tesla erst 60 Jahren vor der Gründung des nach ihm benannten E-Auto-Herstellers, nämlich 1943, gestorben ist. 1943 war auch das Jahr, in dem der britische Premierminister Winston Churchill das Bild der Koutoubia Moschee gemalt hat. Das wurde Angelina Jolie von Brad Pitt geschenkt und kürzlich von der Oscar-Preisträgerin für rund 9,5 Millionen Euro verkauft.

1770684.jpg

Kennt Ribéry, ist aber zu faul zum Rechnen: Pfarrer Fohl.

"Heute ist mein Abend", dachte sich am Ende wohl auch Lufthansa-Stewardess Struck. Die Münchnerin freute sich über 64.000 Euro: "Das ist doch ein hübsches Sümmchen. Da kann ich jetzt mein Kurzarbeitergeld so richtig mit aufstocken." 32.000 Euro wurden es anschließend für den katholischen Pfarrer Martin Fohl. Das war aber fast zu viel der Ehre für den ebenfalls aus Bayern stammenden Kandidaten aus Pleiskirchen. Der konnte zwar mit Fotos an der Seite des damaligen Papsts Benedikt XVI. und Fußballer Franck Ribéry aufwarten. Mit dem Rechnen oder logischem Denkvermögen hatte es der Geistliche zumindest im Scheinwerferlicht hingegen nicht so.

Für 32.000 Euro sollte er diese Frage beantworten: "Wenn er pro Sekunde eine Kombination schafft, braucht ein Dieb für das Öffnen eines Zahlenschlosses mit vierstelligem Code maximal: etwa 300 Sekunden, knapp 170 Minuten, gut fünf Stunden, rund einen halben Tag." Fohl tippte sofort auf die längste Zeitspanne. "Das ist ein Haufen Zeug, aber es ist auch ein vierstelliger Code", erläuterte er seinen Gedankengang. Jauch versuchte es mit einem aufklärerischen Element: "Darf ich mal ein völlig exotisches Verb einwerfen: rechnen." Der Katholik aber war bockig: "Ich überschlag das." "Er ist denkfaul. Aber ist ja seine Sache", kommentierte der Moderator.

Quelle: ntv.de

ntv.de Dienste
Software
ntv Tipp
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.