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Podcast zum Rundfunkbeitrag Die ARD spart genug - sagt die ARD

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(Foto: picture alliance/dpa)

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Ende April haben ARD, ZDF und Deutschlandradio ihren zukünftigen Finanzbedarf angemeldet. Welchen Rundfunkbeitrag die Sender ab 2021 fordern, ist noch nicht bekannt, aber mutmaßlich bleibt es nicht bei 17,50 Euro pro Haushalt. In den letzten Monaten stand eine Summe von etwa 18,35 Euro im Raum. Das wären für jeden Haushalt 10,20 Euro im Jahr zusätzlich.

In der neuen Folge von "Wieder was gelernt" erklärt ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab, warum es ihrer Meinung nach nicht günstiger geht. Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

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Susanne Pfab ist seit 2015 Generalsekretärin der ARD.

(Foto: picture alliance/dpa)

Dass der Rundfunkbeitrag ab 2021 sinkt, scheint ausgeschlossen: Das Budget des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sinke tatsächlich schon seit Jahren, sagt ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab. Sport-, Musik- und Filmrechte würden immer teurer werden.

"Das heißt, wir sparen sowohl auf ARD-Ebene als auch auf Landesrundfunkanstalts-Ebene schon sehr lange und sehr intensiv. Es sind zum Beispiel Immobilien verkauft worden, Standorte zusammengelegt worden, es sind auch die einen oder anderen Off-Air-Projekte gestrichen worden."

Die ARD spart also, wo sie kann. So klingt es zumindest, wenn man die Verantwortlichen fragt. Bei den Gebührenwächtern der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (Kef) klingt das allerdings anders: Sie kritisieren in einem Gutachten gerade einmal "alltägliche Optimierungsprozesse", die "keinerlei Auswirkungen auf den Finanzbedarf" hätten. So stimmt das aber nicht, sagt Susanne Pfab.

"Die Kef irrt sich zum Beispiel in dieser Einschätzung, das sei nur ein ganz normaler Optimierungsprozess. An anderer Stelle, wie zum Beispiel bei dem SAP-Harmonisierungsprozess, das ist ein Riesenprojekt, da hat die Kef gesagt: 'Huch, da müsst ihr eigentlich schauen, dass ihr nicht erst noch mehr investieren müsst, bevor ihr dann die Einsparungen wirklich rausbekommt.'"

Welche anderen Sparvorschläge die ARD noch ablehnt und warum sie dagegen ist, nur Bildung, Information und Kultur anzubieten, erfahren Sie durch einen Klick auf Wiedergabe. Alle Folgen von Wieder was gelernt finden Sie in der n-tv App, bei Audio Now, Deezer, iTunes, Soundcloud und Spotify. Für alle anderen Podcast-Apps finden Sie hier den RSS-Feed. Nehmen Sie die URL und fügen Sie Wieder was gelernt einfach zu Ihren Podcast-Abos hinzu.

Quelle: n-tv.de

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