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Wieder was gelernt Putin formt sein neues Russland

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(Foto: picture alliance/dpa)

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Wladimir Putin ist nur noch bis 2024 Russlands Präsident. Für eine weitere Amtszeit darf er nicht mehr kandidieren, trotzdem glaubt niemand, dass er seine Macht abgeben wird. Seine kürzlich angekündigten Verfassungsänderungen sehen deshalb nur auf den ersten Blick so aus, als würden sie ihn beschränken.

Warum, hören Sie in dieser Folge von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Wladimir Putin ist seit 20 Jahren Russlands starker Mann. Er entscheidet, wo es langgeht. Das hat er erst kürzlich deutlich gemacht mit der überraschenden Ankündigung, die Verfassung zu ändern. Viele dieser Änderungen betreffen den russischen Präsidenten selbst und geben einen Einblick, wie er seine Macht über 2024 hinaus sichern will, sagt Politikwissenschaftler Fabian Burkhardt von der Stiftung Wissenschaft und Politik:

"Insgesamt geht es hier um die Reproduktion des Systems Putin, welches er in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten aufgebaut hat. Das Grundproblem, das sie in autoritären Regimen wie Russland haben, ist, dass autoritäre Herrscher, die sehr lange an der Macht sind, diese nicht einfach abgeben können. Daran hängt nicht nur politische, sondern auch sehr viel wirtschaftliche Macht."

Welche Optionen Wladimir Putin hat, um auch nach 2024 der starke Mann Russlands zu bleiben, hören Sie im Podcast.

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"Wieder was gelernt" ist ein Podcast für Neugierige: Wo verkauft man gestohlene Diamanten? Wie sehen Blinde das Internet? Wo landet unser Atommüll? Hören Sie rein und werden Sie dreimal die Woche ein bisschen schlauer.

Quelle: ntv.de, sks