Panorama

Neuer Internet-Hype #10YearChallenge unterhält und rüttelt auf

Der neueste Trend im Netz läuft unter dem Hashtag #10YearChallenge und amüsiert Promis wie Normalsterbliche. Mancher Post regt aber auch zum Nachdenken an. Und was haben die sozialen Netzwerke davon?

In regelmäßigen Abständen überfluten Internet-Challenges die sozialen Medien. Wir erinnern uns noch lebhaft an die "Ice Bucket Challenge", die "Mannequin Challenge" oder zuletzt die "Bird Box Challenge". Viele sind lustig, einige gefährlich, manche sollen auf ernste Themen wie Krankheiten oder soziale Missstände aufmerksam machen.

Die erste Aktion 2019 nennt sich #10YearChallenge. Dafür werden zwei Fotos per Collage nebeneinander gestellt, zwischen denen eben genau zehn Jahre liegen - 2009 trifft 2019. Von der Idee sind auch zahlreiche Prominente begeistert und machen fleißig mit. Bei Instagram finden sich unter dem Hashtag bereits mehr als 2,5 Millionen Einträge.

*Datenschutz

*Datenschutz

*Datenschutz

 

Wer sich nicht selbst ins Rampenlicht rücken möchte, greift auf andere Vergleiche zurück, und so entstehen allerlei lustige und ironische Memes. Neben dem noch immer und vermutlich nie fertiggestellten Berliner Flughafen, den die ZDF-Satire-Sendung "heute Show" aufs Korn nimmt, ist hier der Sport ein dankbares Thema.

*Datenschutz

 

*Datenschutz

 

*Datenschutz

 

Doch nutzen immer mehr User die #10YearChallenge auch, um auf Dinge aufmerksam zu machen, die in unserer Welt gehörig schief laufen. Zum Beispiel thematisieren sie die Klimaerwärmung oder den verheerenden und noch immer andauernden Krieg in Syrien.

*Datenschutz

 

*Datenschutz

 

*Datenschutz

 

Was auf den ersten Blick wie eine lustige oder auch nachdenklich stimmende Mitmachaktion aussieht, könnte aber vor allem für soziale Netzwerke einen großen Vorteil haben. Gerüchten zufolge wurde die Challenge sogar von Facebook selbst initiiert, denn der Contest hilft, den Algorithmus zur Gesichtserkennung zu verbessern - sofern der User eben auf Fotos von sich selbst zurückgreift. Davon ist Kate O'Neill überzeugt und schreibt darüber auf der Seite des Magazins "Wired". Facebook hat sich inzwischen zu dem Artikel geäußert und dementiert in einem Tweet, mit der Challenge irgendetwas zu tun zu haben.

Quelle: n-tv.de, nan

Mehr zum Thema