Panorama

Erschlagen von Brunnenbecken13-Jähriger stirbt bei spanischer WM-Party

20.07.2026, 10:23 Uhr
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Der Brunnen "El Árbol Gordo" in Ciudad Rodrigo. (Foto: Google Streetview)

Als die spanische Nationalmannschaft das WM-Finale gegen Argentinien gewinnt, bricht in ganz Spanien Jubel aus. In der westspanischen Stadt Ciudad Rodrigo enden die Feierlichkeiten in einer Tragödie: Ein 13-Jähriger wird von einem Brunnenbecken erschlagen.

Ein 13-Jähriger ist nach Behördenangaben in der Nacht im Westen Spaniens bei einer Feier zum WM-Sieg der spanischen Nationalmannschaft ums Leben gekommen. Medienberichten zufolge starb er beim Einsturz eines Springbrunnens, auf den mehrere Fußballfans geklettert waren. Bei dem Vorfall in der Stadt Ciudad Rodrigo wurden zwei weitere Menschen verletzt. "Was eigentlich eine Feier zum Sieg der spanischen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft hätte sein sollen, hat sich in eine Tragödie verwandelt", teilte die Stadtverwaltung mit.

Laut der spanischen Zeitung "El Pais" befand sich der Jugendliche im unteren Bereich des Brunnens "El Árbol Gordo", als das obere Becken einstürzte. Er wurde von herabfallenden Steinen getroffen und eingeklemmt und so schwer verletzt, dass er im örtlichen Gesundheitszentrum verstarb. Die Stadtverwaltung hat eine dreitägige Trauerzeit angeordnet.

Dem Bericht zufolge haben junge Leute den Brunnen in der Vergangenheit wiederholt als Ort zum Feiern genutzt. Fotos und Videos vom Sonntagabend zeigen demnach, dass sich nach dem spanischen WM-Triumph erneut Menschen im Brunnen und auf dem oberen Becken befanden, Fahnen schwenkten und feierten. Das von einer Steinsäule getragene Becken gab nach und begrub den Jungen unter sich.

Der Sieg der spanischen Nationalmannschaft im WM-Finale gegen Argentinien löste in ganz Spanien Jubelstürme aus. Der erste spanische WM-Titel seit 2010 wurde bis spät in die Nacht gefeiert. Zum Empfang der Nationalmannschaft im Zentrum von Madrid werden am Montag nach Behördenangaben bis zu einer Million Menschen erwartet.

Quelle: ntv.de, chr/AFP