Panorama

"Tragischer Unfall"21-Jährige stirbt bei Bungee-Sprung in NRW

11.10.2026, 19:54 Uhr
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Das Klettern ist im stillgelegten Steinbruch von Warstein erlaubt. (Foto: picture alliance/dpa)

Mit Leuten aus Sachsen-Anhalt trifft sich eine 21-Jährige immer wieder zum gemeinsamen Klettern. Ihr Besuch im Warsteiner Steinbruch endet tragisch: Sie errichten eine Bungee-Einrichtung, die junge Frau schlägt dabei aber an der Felswand auf - und verstirbt.

Eine 21-Jährige ist an einer selbstgebauten Bungee-Einrichtung im nordrhein-westfälischen Warstein ums Leben gekommen. Der Vorfall ereignete sich bereits am Samstag, aber wie der WDR berichtet, korrigierten die Behörden ihre Angaben einen Tag später. Zunächst hieß es, die junge Frau aus Aschersleben sei bei einem Kletterversuch im Warsteiner Steinbruch gestorben, weil sie aus rund 15 Metern Höhe gefallen sei.

Doch die Polizei erklärte laut WDR nun: Die Gruppe aus Sachsen-Anhalt, mit der die 21-Jährige dort vor Ort war, habe dort eine Bungee-Einrichtung errichtet. Der erste Sprung sei noch glattgegangen, als dann die junge Frau an der Reihe war, sei es zur Tragödie gekommen: Die 21-Jährige sei nicht in die Tiefe gestürzt, sondern gegen die Felswand geschlagen, hieß es. Sie starb den Behördenangaben zufolge noch an der Unfallstelle. Reanimationsversuche blieben ohne Erfolg.

Die weiteren Hintergründe sind offenbar noch unklar. Laut Polizei liegt bislang kein Hinweis für ein Fremdverschulden vor, der Vorfall werde als "tragischer Unfall" eingestuft. Die Gruppe aus Sachsen-Anhalt unternehme gelegentlich gemeinsame Kletterausflüge, hieß es weiter. In dem stillgelegten Warsteiner Steinbruch sei das Klettern erlaubt, der Deutsche Alpenverein habe sogar einige Routen dafür ausgewiesen, schreibt der WDR.

Quelle: ntv.de, ses

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