Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 22:16 "Kelly Family": Patricia Kelly trotz Impfung in Klinik - offenbar mit schwerem Verlauf +++

Die Sängerin der "Kelly Family", Patricia Kelly, liegt zur Zeit wegen einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus. Wie ihr Social-Media-Team über Instagram bestätigte, infizierte sich die 51-Jährige "trotz abgeschlossener Impfung" und einer bereits zuvor überstandenen Infektion mit dem Virus, nach Informationen der "Bild" soll Kelly einen schweren Verlauf durchgemacht haben, ihr Zustand inzwischen aber wieder stabil sein. Zur Sicherheit solle sie dennoch einige Tage in der Düsseldorfer Klinik bleiben. Ein für den 25.10. geplantes Konzert in Hannover wurde abgesagt, ebenso wie ihr Auftritt am kommenden Samstag in Florian Silbereisens ARD-Show "Schlagerboom".

+++ 21:50 Fast 50.000 neue Fälle in UK, zweithöchster Wert seit Januar - Experte "besorgt" +++
Großbritannien verzeichnet mit 49.156 neu gemeldeten Infektionen innerhalb von 24 Stunden den höchsten Tageswert an neuen Fällen seit der letzten großen Welle Mitte Juli und den zweithöchsten Wert seit Januar 2021. Die Neuninfektionszahlen liegen nun seit fast einer Woche täglich über 40.000. Außerdem kamen weitere 45 Todesfälle binnen 24 Stunden hinzu. Die Regierung zeigt sich angesichts der Entwicklung "besorgt". Es bestehe "riesiges Potenzial", dass das Gesundheitssystem NHS diesen Winter unter "großen Druck" geraten könne, warnte der Regierungsberater und Epidemiologe Andrew Hayward. Er sagt, es sei nicht nur besorgniserregend, dass Großbritannien hohe Infektionsraten habe, sondern auch, dass die Hospitalisierungs- und Sterblichkeitsrate höher sei als in vielen anderen europäischen Ländern. Er vermutet, ein Grund für die Entwicklung sei der mit der Zeit nachlassende Impfschutz.

+++ 21:11 Südafrikanische Behörde: Sputnik-Impfstoff könnte HIV-Risiko steigern +++
Der russische Corona-Impfstoff Sputnik V wird vorerst nicht in Südafrika zum Einsatz kommen. Die medizinische Zulassungsbehörde (Sahpra) begründete ihre Entscheidung mit einem möglicherweise höheren HIV-Infektionsrisiko für männliche Sputnik-Geimpfte und verwies auf die hohe HIV-Prävalenz in Südafrika. Das Unternehmen hinter Sputnik V habe die Sicherheit seines Mittels in einer Bevölkerung mit vielen HIV-positiven Menschen bislang nicht dargelegt, erklärte die Behörde. Sahpra stützt sich dabei auf frühere Studien, in denen die Sicherheit einer modifizierten Virusart, die Infektionen der Atemwege verursacht, getestet wurde. Dieses Adenovirus vom Typ Ad5 ist in Sputnik V enthalten. Den Angaben zufolge bleibt das Zulassungsverfahren für den russischen Impfstoff offen, die fehlenden Sicherheitsdaten könnten also noch eingereicht werden. Das russische Gamaleja-Institut, welches Sputnik V entwickelt hat, kündigte an, es werde entsprechende Informationen liefern und aufzeigen, dass die Bedenken von Sahpra "völlig unbegründet" seien.

+++ 20:33 Bundesländer melden 4287 neue Infektionen +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 4.379.951 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 4287 neue Fälle hinzu. Damit ziehen die deutschen Fallzahlen im Wochenvergleich weiter an: Der aktuelle Tageszuwachs bei den gemeldeten Ansteckungsfällen liegt 24,8 Prozent über dem Niveau von Montag vergangener Woche. Am 11. Oktober hatten die Landesbehörden in der Summe 3436 neue Fälle verzeichnet. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 34 auf 94.645. Hier ist die Anzahl der zu Wochenbeginn übermittelten Verstorbenen weitgehend stabil: Am Montag vor einer Woche hatten die Bundesländer insgesamt 31 Tote gemeldet. Als aktuell infiziert gelten rund 132.000 Personen.

Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,03 angegeben (Vortag: 1,09). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 1456 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 794 davon werden beatmet. Rund 4000 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

+++ 20:09 Hohe Summen illegal kassiert: Italiens Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Masken-Deals +++
Die italienische Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Korruption gegen den ehemaligen obersten Corona-Beauftragten des Landes, Domenico Arcuri. Ihm werde Veruntreuung und Amtsmissbrauch im Zusammenhang mit der Beschaffung von Schutzmasken aus China vorgeworfen, sagte Arcuris Sprecher. Der 58-Jährige hatte von März 2020 bis März 2021 Italiens Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie koordiniert. Im Zentrum der Ermittlungen stehen drei Verträge, die Arcuris Büro zu Beginn der Pandemie im März und April 2020 mit drei chinesischen Unternehmen geschlossen hatte. Dabei ging es um die Lieferung von mehr als 800 Millionen Schutzmasken für 1,25 Milliarden Euro. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Verträge mithilfe einer Gruppe italienischer Mittelsmänner zustande kamen, darunter ein Journalist, der als Freund Arcuris gilt. Die Mittelsmänner sollen unrechtmäßig 77 Millionen Euro Provision kassiert haben.

+++ 19:36 Nürnberger Christkindlesmarkt findet wieder statt, nur etwas anders +++
Nach der pandemiebedingten Absage des Nürnberger Christkindlesmarktes im vergangenen Jahr wird die Traditionsveranstaltung mit Weltruf in diesem Jahr wieder stattfinden. Das gab die Stadt Nürnberg bekannt. Der Weihnachtsmarkt werde dezentral an mehreren Plätzen der Innenstadt abgehalten. Der Markt soll am 26. November traditionell vom neuen Nürnberger Christkind eröffnet werden und bis zum Heiligen Abend dauern. Die Eröffnungsfeier müsse allerdings in einem geschlossenen Raum stattfinden und könne vom Publikum nur via Fernsehübertragung verfolgt werden. Oberbürgermeister Marcus König von der CSU zeigte sich grundsätzlich zufrieden, dass der Christkindlesmarkt wieder stattfinden kann. "Natürlich hätte ich mir auch gewünscht, dass das Nürnberger Christkind seinen Markt ganz traditionell vom Balkon der Frauenkirche herab eröffnen kann. Dies ist jedoch aus Gründen des Infektionsschutzes nicht möglich", sagte er.

+++ 18:59 Situation verlagert: Das sind die neuen Virus-Hotspots in Europa +++
Das Virus-Geschehen in Europa hat sich im Schwerpunkt vom Westen in den Osten verlagert. Quer durch Osteuropa verzeichnen die Länder zuletzt hohe Inzidenz-Werte. Spitzenreiter sind mittlerweile Serbien, Rumänien und die drei Staaten des Baltikums, Estland, Lettland und Litauen - alle fünf Länder verzeichnen Sieben-Tage-Inzidenzen von über 500 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Den höchsten Wert weist derzeit Lettland mit 746 auf. Auch in den meisten anderen Ländern Osteuropas liegt die Inzidenz derzeit bei teils weit über 150. Die höchsten Werte in Westeuropa melden zuletzt Großbritannien, Irland, Österreich und die Benelux-Staaten Belgien, die Niederlande und Luxemburg. Die früheren Sorgenkinder Spanien, Frankreich und Portugal hingegen haben mittlerweile Werte von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen.

+++ 18:30 Lauterbach von Spahn irritiert: "Kein Bundesland wäre so verrückt" ++
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach geht davon aus, dass zentrale Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus auch dann weiter gelten, wenn die "epidemische Lage nationaler Tragweite" nicht verlängert wird. "Kein Bundesland wäre so verrückt, bei den derzeitigen Fallzahlen auf Zugangsbeschränkungen für geschlossene Räume zu verzichten oder die Maskenpflicht in Bus und Bahn zu begraben", sagte Lauterbach dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Dinge, die notwendig sind, werden weitergeführt, das ist für mich ganz klar." Lauterbach reagierte damit auf Bundesgesundheitsminister Jens Spahn von der CDU, der sich für ein Auslaufen der "epidemischen Lage nationaler Tragweite" ausgesprochen hat. Der Zeitpunkt dieser Erklärung habe ihn überrascht, sagte der SPD-Politiker. "Wir sind in einer Situation, in der die Fallzahlen zunehmen, der Impffortschritt stagniert und an Schulen in den kalten Monaten deutlich mehr Fälle zu erwarten sind. Niemand weiß aktuell so genau, was wir in den nächsten vier Wochen zu erwarten haben, wie hoch diese Welle noch wird."

+++ 18:03 Teils trotz Dritt-Impfung: Ausbruch in Pflegeheim in Schleswig-Holstein ++
In einem Senioren- und Pflegeheim in Norderstedt in Schleswig-Holstein hat es einen Corona-Ausbruch gegeben. Wie die Kreisverwaltung mitteilte, sind von den insgesamt 76 Bewohnerinnen und Bewohnern im Haus "Hog'n Dor" derzeit 60 infiziert. Drei von ihnen seien nicht geimpft, der Rest habe teilweise bereits die dritte Impfung erhalten. Zwei geimpfte Infizierte seien im Krankenhaus, dort aber nicht auf der Intensivstation. Die Übrigen hätten keine oder nur leichte Symptome. Von den rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seien 15 nachweislich mit Corona infiziert. Von diesen sei mehr als die Hälfte nicht geimpft. Zu Beginn des Monats waren in der Einrichtung Einzelfälle bekanntgeworden.

+++ 17:37 EMA prüft Biontech-Zulassung für fünf- bis elfjährige Kinder in der EU +++
Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA prüft nun auch die Zulassung des Corona-Impfstoffes der Hersteller Biontech und Pfizer für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren. Die Hersteller hatten bereits in der vergangenen Woche angekündigt, entsprechende Daten zu den klinischen Untersuchungen an die EMA zu schicken. Die Studien zeigen nach Angaben von Biontech und Pfizer, dass der Impfstoff von Kindern in dieser Altersgruppe gut vertragen wird und eine stabile Immunantwort hervorruft. Anders als bei Jugendlichen bekamen die Kinder dieser Altersgruppe nur ein Drittel der Dosis. Der Impfstoff Cominarty ist zur Zeit in der EU nur für Menschen ab zwölf Jahre zugelassen. Die Experten prüfen nach Angaben der EMA nun die Daten. Eine Empfehlung über die Erweiterung der Zulassung wird in einigen Monaten erwartet. Die endgültige Entscheidung liegt dann bei der EU-Kommission. Das aber gilt als Formsache.

+++ 17:13 Seit Juli bereits 591 Millionen EU-Impf-Zertifikate ausgestellt +++
Seit dem offiziellen Start des EU-Impfnachweises Anfang Juli sind der EU-Kommission zufolge 591 Millionen Zertifikate ausgestellt worden. "Das digitale Covid-Zertifikat der EU ist ein Symbol für ein offenes und sicheres Europa", teilte die für Gesundheit zuständige EU-Kommissarin Stella Kyriakides mit. Die Einführung der international anerkannten Zertifikate sei ein Beispiel für gute Zusammenarbeit in der EU. Mit dem digitalen Zertifikat können EU-Bürger europaweit Impfungen, Tests und Genesungen nachweisen. Vom Sommerurlaub bis zu kleineren Ausflügen in benachbarte Länder können so viele Freizeitaktivitäten vereinfacht werden. Laut der Brüssler Behörde hat vor allem die Luftfahrt- und Reisebranche von dem Nachweis profitiert. 43 Länder von vier Kontinenten seien mittlerweile an die nötige Technik angeschlossen - weitere sollen in den kommenden Monaten folgen.

+++ 16:31 Spahn: Corona-Notlage kann Ende November aufgehoben werden +++
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich für ein Auslaufen der sogenannten "epidemischen Lage nationaler Tragweite" ausgesprochen. Wie ein Ministeriumssprecher bestätigte, äußerte sich der CDU-Politiker entsprechend bei Corona-Beratungen mit den Gesundheitsministern der Länder. Das Robert-Koch-Institut stufe "das Risiko für geimpfte Personen als moderat ein", somit könne angesichts der aktuellen Impfquote die epidemische Lage am 25. November 2021 als bundesweite Ausnahmeregelung auslaufen und beendet werden, wurde Spahn "Bild" zufolge von Teilnehmern zitiert. "Damit wird ein seit dem 28. März 2020 und damit mithin seit fast 19 Monaten bestehender Ausnahmezustand beendet." Der Bundestag hatte die "epidemische Lage von nationaler Tragweite" Ende August für weitere drei Monate verlängert. Sie läuft automatisch aus, wenn sie vom Parlament nicht erneut verlängert wird. Die "epidemische Lage" gibt Bundes- und Landesregierungen Befugnisse, um Verordnungen zu Corona-Maßnahmen wie Maskenpflicht, Abstands- und Kontaktbeschränkungen oder zur Impfstoffbeschaffung zu erlassen.

+++ 15:55 Masken-Verweigerin randaliert in Bus - Festnahme, Blutentnahme, mehrere Ermittlungen +++
Eine Frau soll in einem Berliner Linienbus die Maskenpflicht missachtet und randaliert haben. Die 45-Jährige habe sich gestern Abend auf der Fahrt durch Reinickendorf lauthals über die Maskenpflicht beschwert, den Fahrer beleidigt und bedroht sowie gegen die Scheiben geschlagen, teilte die Polizei mit. Zuvor habe der Fahrer sie aufgefordert, eine Maske anzulegen. Als Polizeibeamte an der Haltestelle Konradshöher Straße eintrafen, habe die augenscheinlich stark betrunkene Frau weder ihre Personalien herausgeben noch einen Alkoholtest machen wollen und nach den Beamten getreten, hieß es. Die Beamten hätten sie festgenommen und eine Blutentnahme angeordnet. Gegen sie wird nun wegen Beleidigung, Bedrohung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Hausfriedensbruchs und wegen des Verstoßes gegen die Einschränkungen zum Schutz vor der Corona-Pandemie ermittelt.

+++ 15:23 Russischer Virologe: Vorerst keine neuen Mutationen zu erwarten +++
Nach Einschätzung des russischen Virologen Alexander Lukaschew sind in der nahen Zukunft erst einmal keine neuen Mutationen des Coronavirus zu erwarten. Das erklärte Lukaschew, ein Mitglied der russischen Wissenschaftsakademie, der Nachrichtenagentur Tass zufolge in einer TV-Sendung. Die Geschwindigkeit des Auftretens neuer Virus-Varianten habe sich zuletzt deutlich verlangsamt. Er begründete diese Annahme damit, dass "im Moment alle Viren, die im Umlauf sind, Delta-Mutationen sind." Das sei zwar einerseits sehr schlecht, weil diese Variante ansteckender sei als andere, die Delta-Ausbreitung habe jedoch auch den Effekt, dass sie andere mögliche Varianten dominiere und deren Ausbreitung verhindere oder jedenfalls verlangsame. Grundsätzlich sei in der Zukunft aber mit weiteren Mutationen zu rechnen. Lukashew warnte jedoch gleichzeitig auch, denn das Coronavirus weise beim Mutieren andere Muster als bekannte Viren auf, weil es durch Mutationen gefährlicher werde, statt sich, wie sonst meist üblich, mit neuen Varianten eher abzuschwächen.

+++ 14:52 Studie: Corona befeuert Islamhass und Antisemitismus massiv +++
Die Corona-Pandemie hat einer Untersuchung zufolge zu einer neuen Welle an Antisemitismus und Islamhass geführt. Diese habe sich insbesondere auf Social-Media-Plattformen ausgebreitet, existierende antijüdische und antimuslimische Narrative neu verpackt und Minderheiten für die Pandemie verantwortlich gemacht, heißt es in einem Bericht der Denkfabrik IFFSE (Institute for the Freedom of Faith & Security in Europe Foundation). Die Untersuchung hält fest, dass soziale Plattformen zu Beginn der Pandemie von der Welle an Online-Rassismus überwältigt waren. Trotz einiger Bemühungen, den Schaden zu reduzieren, hätten die Unternehmen nicht effektiv genug gehandelt. Verschwörungserzählungen hätten im Netz neues Publikum gefunden. Zugleich habe sich der Online-Hass auch offline gezeigt - insbesondere auf Demos gegen Lockdowns oder das Impfen. Vor allem in Deutschland hätten Glaubensgemeinschaften eine erhöhte wahrgenommene Bedrohung unter Juden und Muslimen festgestellt. Sie hätten wegen des Online-Hasses mehr Angst, das Judentum oder den Islam öffentlich auszuleben.

+++ 14:23 Italiens Polizei löst tagelange Hafenblockade wegen Corona-Zertifikat auf +++
Nach tagelangen Protesten von Aktivisten und Arbeitern im Hafen der norditalienischen Stadt Triest gegen das Corona-Zertifikat hat die Polizei die Demonstranten zurückgedrängt. Polizeibeamte mit Helmen und Schildern sowie Wasserwerfer stellten sich vor dem Durchgang Nummer vier des Hafens auf. Es kam zu Rangeleien mit den Ordnungskräften. Auch Wasserwerfer und Tränengas wurden eingesetzt. Ungefähr 2000 Demonstranten versammelten sich anschließend auf dem Hauptplatz in Triests Innenstadt. Hafenarbeiter und Aktivisten hatten seit Tagen gegen die Ausweitung des sogenannten Grünen Passes - ein Corona-Pass mit ausdruckbaren oder digitalen Nachweisen einer Corona-Impfung, eines negativen Tests oder einer Genesung von der Krankheit - auf die Arbeitswelt demonstriert.

+++ 14:06 Früherer US-Außenminister Powell an Corona gestorben +++
Der frühere US-Außenminister Colin Powell ist tot. Der pensionierte General starb im Alter von 84 Jahren an den Folgen einer Corona-Infektion, wie seine Familie auf Facebook mitteilte. Der Republikaner war von 2001 bis 2005 unter Präsident George W. Bush Außenminister der USA.

+++ 13:54 Corona-Impfung wird für ägyptische Staatsbedienstete Pflicht +++
Die ägyptische Regierung verlangt von den Staatsbediensteten des Landes ab dem kommenden Monat eine Impfung gegen das Coronavirus. Alternativ könnten sich die Mitarbeiter wöchentlich auf das Virus testen lassen, teilte die Regierung mit. Die Regelung gilt ab dem 15. November. Menschen, die Verwaltungsgebäude betreten wollen, müssen ab dem 1. Dezember einen Impfnachweis vorlegen. Mit den Maßnahmen sollen mehr Menschen in Ägypten dazu bewegt werden, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Das Land mit seinen mehr als 100 Millionen Einwohnern erlebt gerade die vierte Welle der Pandemie.

+++ 13:22 Das steckt hinter der sogenannten Superimmunität +++
Die Angst vor neuen Corona-Varianten ist groß. Virus-Mutationen könnten den Impfschutz aushebeln. Schützen könnte nur eine sogenannte Superimmunität, die bei Genesenen mit Impfung entdeckt wurde. ntv-Reporterin Janine Bleker berichtet.

+++ 12:51 Mehr als 76 Prozent der erwachsenen Deutschen vollständig geimpft +++
In Deutschland sind fast 54,7 Millionen Menschen vollständig gegen Corona geimpft. Das sind 65,8 Prozent der Gesamtbevölkerung, wie aus dem Impfquotenmonitoring des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Von den Erwachsenen sind demnach 76,3 Prozent vollständig geimpft. Bei den über 60-Jährigen sind es 84,8 Prozent. Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren sind zu 38,6 Prozent vollständig geimpft, 44,2 Prozent haben mindestens eine Spritze erhalten.

Von Montag vergangener Woche bis Sonntag wurden der RKI-Statistik zufolge rund 877.000 Impfungen verabreicht, das sind im Schnitt rund 125.300 pro Tag. Das RKI geht allerdings davon aus, dass unter Erwachsenen vermutlich mehr Menschen geimpft sind, als die Daten nahelegen. So hieß es in einem Bericht Anfang Oktober, dass die Quote bei einmal und vollständig Geimpften ab 18 Jahren bis zu 5 Prozentpunkte höher sein dürfte. Eine Auffrischungsimpfung haben laut Impfdashboard des Bundesgesundheitsministeriums knapp 1,3 Millionen Menschen in Deutschland bekommen.

+++ 12:22 EU exportiert über eine Milliarde Corona-Impfdosen in Drittländer +++
Die Europäische Union hat binnen zehn Monaten mehr als eine Milliarde Corona-Impfstoffdosen an andere Länder weltweit exportiert. "Wir haben einen wichtigen Meilenstein erreicht", sagte Kommissionschefin Ursula von der Leyenin Brüssel. Der Impfstoff sei seit Dezember 2020 in mehr als 150 Länder geliefert worden - unter ihnen Japan, die Türkei, Großbritannien und Brasilien. Etwa 87 Millionen Dosen seien über die UN-Initiative Covax an Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen gegangen. "Wir haben unsere Impfstoffe stets fair mit dem Rest der Welt geteilt", betonte von der Leyen. "Wir haben genauso viel exportiert, wie wir für die Bürgerinnen und Bürger der EU bereitgestellt haben."

+++ 11:51 Handelsverband fordert Investitionen für deutsche Innenstädte +++
Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert von der künftigen Bundesregierung eine Investitionsoffensive für deutsche Innenstädte. Die Innenstädte seien hart getroffen von den Auswirkungen der Corona-Krise, erklärte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. In der neuen Legislaturperiode müssten die Innenstädte deshalb in den Fokus der Politik rücken. Der HDE forderte ein steuerliches Abschreibungsprogramm für Investitionen in städtebauliche Maßnahmen in Innenstädten. Der Investitionsbedarf sei groß, doch viele Händlerinnen und Händler seien durch die Pandemie finanziell geschwächt.

+++ 11:13 Valneva vermeldet positive Ergebnisse aus Studie mit Corona-Impfstoff +++
Der französisch-österreichische Konzern Valneva hat "positive erste" Ergebnisse aus der klinischen Phase-3-Studie für seinen Impfstoffkandidaten gegen das Coronavirus bekannt gegeben. Im Vergleich zum Astrazeneca-Impfstoff sei bei den Probanden ein höherer mittlerer Wert an neutralisierenden Antikörpern festgestellt worden, teilte das Unternehmen mit. Das Mittel sei zudem "im Allgemeinen gut verträglich". An der Studie hatten den Angaben zufolge 4012 Menschen ab 18 Jahren in Großbritannien teilgenommen. Valneva-Geschäftsführer Thomas Lingelbach teilte mit, dass das Unternehmen seinen Impfstoffkandidaten "so schnell wie möglich" zur Zulassung bringen wolle, um "den Menschen, die noch nicht geimpft sind, eine alternative Impfstofflösung anzubieten".

+++ 10:27 Britischen Clubs fehlen nach Lockdowns die Türsteher +++
Der britischen Club-Branche fehlen derzeit die Türsteher. "Wenn der Mangel größer wird, kann das zu einer Bedrohung für die öffentliche Sicherheit werden", sagte der Chef der Night Time Industries Association, Michael Kill, wie der Sender Sky News berichtete. Während der Pandemie, als Clubs und Bars für viele Monate geschlossen blieben, hätten viele die Branche verlassen und sich Jobs mit angenehmeren Arbeitszeiten gesucht. "Auch der Brexit hat nicht geholfen, auch wenn er nicht der einzige Faktor ist, der hier eine Rolle spielt", sagte Kill. Viele Arbeitskräfte aus der EU haben das Vereinigte Königreich während der Pandemie verlassen. Neue Brexit-Visaregeln führen nun dazu, dass die wenigsten zurückkehren.

+++ 09:45 Rumäniens Krankenhäuser wegen Covid-Patienten am Limit +++
Rumänien gehört EU-weit zu den Ländern mit der dramatischsten Corona-Lage. Nur rund 30 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 1500. Die Lage ist mittlerweile derart kritisch, dass die Regierung gebeten hat, dass Covid-Intensivpatienten im Ausland behandelt werden. Ungarn hat bereits die ersten zehn Patienten in kritischem Zustand übernommen.

+++ 09:07 Keine Maskenpflicht mehr auf Flügen innerhalb Skandinaviens +++
Bei Flügen innerhalb Skandinaviens muss seit heute kein Mund-Nasen-Schutz mehr getragen werden. Die Fluggesellschaften SAS, Norwegian, Widerøe und Flyr einigten sich darauf, von Reisenden zwischen Dänemark, Norwegen und Schweden den Infektionsschutz nicht mehr zu verlangen. "Der norwegische Leitfaden zur Infektionskontrolle verlangt von Passagieren im Inland nicht mehr, Gesichtsmasken zu tragen, daher entfällt diese Anforderung an Bord von Widerøes Flügen", sagte die Sprecherin Silje Brandvoll jüngst dem norwegischen Rundfunk. Bei Flügen in andere Länder im Ausland müsse jedoch weiterhin ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Auf dem Flughafen Gardermoen bei Oslo wurde die Maskenpflicht bereits am Freitag aufgehoben.

+++ 08:25 Lage von Gastgewerbe entspannt sich etwas +++
Der Umsatz im Gastgewerbe ist angesichts der zunehmenden Lockerung der Corona-Beschränkungen auch im August weiter gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, legte der Umsatz gegenüber dem Vormonat Juli kalender-, saison- und preisbereinigt um 5,9 Prozent zu. Weiterhin lag er damit aber noch 16,5 Prozent unter dem Niveau des Februars 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland. Die Restaurants und Bars machten 1,7 Prozent mehr Umsatz als im Juli und blieben damit 19 Prozent unter Vorkrisenniveau, wie das Statistikamt weiter mitteilte. Die Hotels und Pensionen steigerten den Umsatz im August um 13,2 Prozent im Vergleich zum Juli - dennoch lag ihr Umsatz noch rund elf Prozent unter Vorkrisenniveau.

+++ 07:33 Experten: Grippeimpfung für Schwangere wegen gelockerter Corona-Regeln wichtig +++
Nach der quasi ausgefallenen Welle vergangene Saison sei in diesem Jahr wieder mit mehr Erkrankten zu rechnen, sagte Cornelia Hösemann aus dem Vorstand des Berufsverbands der Frauenärzte der Deutschen Presse-Agentur. "Denn das Immunsystem muss erst wieder trainiert werden. Außerdem fällt bei 2- oder 3G-Regelungen die Pflicht zum Tragen der Maske weg, sodass Infektionen, die über Tröpfchen verbreitet werden, generell wieder mehr vorkommen werden." Schwangere könnten sich durchaus überlegen, ob sie zum eigenen Schutz unabhängig von geltenden Vorgaben einen Mund-Nase-Schutz tragen möchten.

+++ 06:46 Australien will noch vor Weihnachten wieder Touristen empfangen +++
Australien könnte nach Auffassung von Handels- und Tourismusminister Dan Tehan nun doch bereits vor Weihnachten seine internationalen Grenzen öffnen und wieder Urlauber empfangen. "Natürlich ist es unsere Priorität, Australier nach Hause zu bringen", sagte Tehan dem Sender Sky News Australia. "Aber meiner Meinung nach können wir vor Weihnachten damit beginnen, auch alle anderen - darunter internationale Touristen - hereinzulassen." Voraussetzung sei aber, dass mindestens 80 Prozent der Bevölkerung im Alter von über 16 Jahren vollständig gegen das Coronavirus geimpft seien. Bis zum Wochenende hatten in Australien etwa 68 Prozent der erwachsenen Bevölkerung doppelten Impfschutz. Fast 85 Prozent hatten eine erste Impfdosis erhalten.

+++ 06:12 Hamburgs Schulen kehren zum Präsenzunterricht zurück +++
Mit Präsenz-, Masken- und Testpflicht beginnt in Hamburg nach zweiwöchigen Herbstferien heute wieder die Schule. Reiserückkehrer aus dem Ausland müssen - sofern sie nicht geimpft oder vollständig genesen sind - einen negativen Corona-Test vorlegen, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. Um einen reibungslosen Schulbeginn zu ermöglichen, würden in allen Schulen Schnelltests zu Unterrichtsbeginn angeboten. Im vergangenen Herbst hatte in Hamburg nach dem Ferienende die zweite Corona-Welle begonnen. Nach rund zehnmonatiger pandemiebedingter Aussetzung gilt ab sofort auch wieder die Präsenzpflicht. Bislang konnten Eltern oder volljährige Schüler selbst entscheiden, ob sie beziehungsweise ihre Kinder in den Schulen oder digital zu Hause am Unterricht teilnehmen.

+++ 05:31 Umfrage: Pandemie senkt Optimismus und verstärkt Stress +++
Nach einer repräsentativen Umfrage sank die Zahl der Optimisten in Deutschland bis zum Sommer stark, während das Stressempfinden ebenso deutlich zunahm. Die Ergebnisse liegen allerdings schon etwas zurück: Das Umfrageinstitut Bilendi befragte im Juli im Auftrag der Versicherung Swiss Life gut 1000 Erwachsene im Alter von 18 bis 79 Jahren. Demnach sagten 24 Prozent der Befragten, dass sie vorbehaltlos optimistisch in die Zukunft blickten. In der Anfangsphase der Pandemie im Frühjahr 2020 war deren Zahl mit 44 Prozent sogar außerordentlich hoch gewesen. Das Stressempfinden stieg im Laufe der Pandemie: 26 Prozent sagten, dass sie sich oft unter Druck fühlten. Das waren erheblich mehr als in beiden Vorjahren: 2019 hatten 15 Prozent geantwortet, dass sie sich gestresst fühlten, im Frühjahr 2020 13 Prozent. Laut Umfrage ist auch die finanzielle Zuversicht gesunken: 43 Prozent der Befragten bewerteten ihre finanziellen Aussichten für das Alter positiv, 2020 waren es noch 63 Prozent gewesen.

+++ 04:13 RKI meldet 4056 neue Fälle +++
Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am sechsten Tag in Folge gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Morgen mit 74,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 72,7 gelegen, vor einer Woche bei 66,5 (Vormonat: 72,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 4056 Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.07 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 3111 Ansteckungen gelegen.

Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden.

Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20.00 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

+++ 01:34 2523 Neuinfektionen in Polen +++
In Polen breitet sich das Virus wieder vermehrt aus: Die Behörden melden 2523 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Am Sonntag vor einer Woche waren es noch 1527 neue Fälle.

+++ 23:51 Russland meldet knapp 1000 Tote in 24 Stunden +++
Russlands Behörden melden erneut knapp 1000 registrierte Todesfälle in 24 Stunden im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Wie aus den Daten hervorgeht, starben 997 Menschen. Am Vortag waren es 1002 Menschen, die mit einer Corona-Infektion gestorben sind - Höchststand seit Beginn der Pandemie. Zudem haben sich 34.303 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert.

+++ 22:10 In zwölf Bundesländern steigt die 7-Tage-Inzidenz +++
Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz in den Bundesländern: In 12 von 16 Bundesländern (Vortag: 10 von 16) ist der Wert im Vergleich zum Vortag gestiegen. Die größten Zuwächse gab es in Sachsen und Thüringen. Mit Schleswig-Holstein liegt nur noch ein Bundesland unter der alten Obergrenze von 50 aus dem Mai 2020.

+++ 21:21 Zahl der Neuinfektionen steigt dritte Woche in Folge +++
Die Zahl der Neuinfektionen binnen einer Woche ist das dritte Mal in Folge gestiegen. In der heute beendeten Kalenderwoche 41 gab es von Montag bis Sonntag 63.938 neue Fälle (Vorwoche: 58.364) und 415 weitere Todesfälle (Vorwoche: 419). Dabei fällt der Anstieg in der Wochenbilanz nun deutlicher aus als in der Vorwoche.

+++ 20:52 Deutschland meldet 7048 neue Fälle +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 4.375.664 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 7048 neue Fälle hinzu. Das sind 1001 neu gemeldete Fälle mehr als am Sonntag der Vorwoche (+16,6 Prozent). Damals (am 10.10.) waren es insgesamt 6047 neu registrierte Fälle gewesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 15 auf 94.611. Am Sonntag der Vorwoche waren es insgesamt 21 neu registrierte Todesfälle gewesen. Als aktuell infiziert gelten rund 138.006 Personen.

Die Ansteckungsrate wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,09 angegeben (Vortag: 1,12). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 1420 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, das sind 10 Patienten mehr als am Vortag gemeldet worden waren. 790 von ihnen werden beatmet. Rund 4007 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

+++ 18:58 Schüler im Norden müssen erstmal weiter Maske tragen +++
Auch zum Schulstart nach den Herbstferien am Montag bleibt die Maskenpflicht in den Schulen in Schleswig-Holstein zunächst bestehen. Wegen der vielen Reiserückkehrer bestehe ein erhöhtes Infektionsrisiko, sagte eine Sprecherin des Bildungsministeriums. Nach Ende der Ferien waren bundesweit die Infektionszahlen meist gestiegen, hieß es weiter. Daher gilt in Klassenräumen und Gängen im Schulgebäude in den ersten zwei Wochen nach den Herbstferien die Maskenpflicht weiterhin. Auf dem Schulhof muss niemand Maske tragen. Regelmäßige Tests sollen ebenfalls für Sicherheit sorgen. Die Regierung will die Corona-Zahlen in den ersten Wochen beobachten und die Regeln an das Infektionsgeschehen anpassen.

+++ 17:05 In Kliniken werden 790 Corona-Patienten beatmet +++
Deutschlandweit liegen 1420 Corona-Patienten in Krankenhäusern auf der Intensivstation. 790 von ihnen werden künstlich beatmet. Im Vergleich zum Vortag stieg die Zahl der gemeldeten Covid-19-Patienten, die intensivmedizinisch behandelt werden, um 10 an.

+++ 15:46 Pilger können in Mekka wieder ohne Abstandsregeln beten +++
Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie hat in der Großen Moschee von Mekka in Saudi-Arabien wieder ein Gebet ohne Abstandsregeln stattgefunden. Nach entsprechenden Lockerungen fänden die Gebete dort jetzt wieder "normal" statt, teilte das staatliche Kommunikationszentrum mit. Auf Fotos waren Hunderte Pilger in weißen Gewändern zu sehen, die beim Gebet Schulter an Schulter im Hof der Moschee stehen. Auch Aufkleber am Boden zur Einhaltung von Abstandsregeln wurden entfernt. Die berühmte Moschee darf seit diesem Sonntag wieder bei voller Kapazität öffnen.

Die vorangegangenen Entwicklungen lesen Sie hier.

Quelle: mra/hny/ino/hul/als/dpa/AFP/rts

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