Panorama

Streit vorm Bahnhof Zoo30-Jähriger in Berlin auf offener Straße erschossen

10.08.2026, 05:47 Uhr
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10-08-2026-Berlin-Polizisten-arbeiten-an-einem-Tatort-auf-dem-Parkplatz-vor-dem-Bahnhof-Zoologischer-Garten-In-Berlin-ist-im-Stadtteil-Charlottenburg-auf-eine-Person-geschossen-worden
Der Tatort lag in der City West. (Foto: dpa)

Schon wieder wird in Berlin auf einen Mann geschossen. Rettungskräfte können nichts mehr für den Schwerverletzten tun. Zuvor waren mehrere Personen in Streit geraten. Die Täter sind auf der Flucht.

In Berlin ist ein Mann auf offener Straße angeschossen und dabei tödlich verletzt worden. Sanitäter versuchten, den 30-Jährigen wiederzubeleben, er starb aber noch am Tatort im Stadtteil Charlottenburg, wie die Polizei in einem Video auf X mitteilte. Zuvor hatte es offenbar einen Streit mit mehreren Beteiligten gegeben, die Hintergründe sind aber noch unklar.

Die Schüsse fielen um kurz vor Mitternacht auf dem Hardenbergplatz vor dem Bahnhof Zoologischer Garten, unweit des Kurfürstendamms. Wie oft geschossen wurde, sagte die Polizeisprecherin nicht. Die Täter sind auf der Flucht, die Mordkommission ermittelt.

In Berlin häufen sich seit einiger Zeit die Vorfälle mit Schusswaffen. Erst am frühen Sonntagmorgen hatten Unbekannte auf die Scheibe einer Gaststätte in Neukölln geschossen. Außerdem wurde ein Friseurladen in Marzahn-Hellersdorf beschossen, auch an einem benachbarten Nachtclub stellten Polizisten mindestens ein Einschussloch fest. Es sei nicht klar, welche Lokalität primäres Angriffsziel gewesen sei, so die Polizei. Am Freitagabend hatte ein bislang unbekannter Täter im Kreuzberger Graefekiez auf einen 22-Jährigen gefeuert. Er wurde notoperiert und überlebte. Am Wochenende zuvor war ein 38-Jähriger in Schöneberg angeschossen worden.

Wegen der zunehmenden Schusswaffengewalt hat das Berliner Landeskriminalamt im vergangenen Herbst die Sondereinheit "Ferrum" gegründet.

Quelle: ntv.de, ino/dpa

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