Panorama

Wetterwoche im SchnellcheckAb Mittwoch traut sich die Sonne vermehrt hervor

15.02.2026, 14:53 Uhr
imageVon Rainer Buchhop
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In Deutschland werden in der kommenden Woche Temperaturen zwischen -4 und 9 Grad erwartet. (Foto: picture alliance/dpa)

Auch in der kommenden Woche werden die Temperaturen vielerorts die 0-Grad-Marke nur leicht überschreiten. Ab Mitte der Woche zeigt sich aber zunächst im Norden kurz ein Hauch von Frühling, bevor die Sonnenstrahlen auch Mittel- und Süddeutschland erreichen. Am Wochenende zieht ein frischer Wind auf.

Über Nacht meldet sich der Winter auch im Westen und Südwesten kurz zurück: Abgesehen von den tiefsten Lagen ist zum Berufsverkehr Schneeglätte möglich. Anschließend kommt aber deutlich mildere Luft hinterher und abgesehen vom Bergland geht alles wieder in Regen über. Im Osten und Nordosten bleibt es dagegen kalt. Dort kommt der Schnee erst am Nachmittag oder Abend an. Auch am Dienstag bleibt es noch unbeständig mit deutlichen Gegensätzen zwischen Nordost und Südwest.

Ab Mittwoch beruhigt sich das Wetter und die Sonne kommt öfter zum Zuge. Dabei verbucht zunächst der Norden, am Donnerstag die Mitte und am Freitag der Süden die meisten Sonnenstunden. Allzu lange hält die Wetterbesserung aber nicht an: Am kommenden Wochenende wird es mit auffrischendem Wind wieder deutlich ungemütlicher.

Nacht zum Montag

Von Westen her breitet sich teils kräftiger Schneefall aus, der bis in die Morgenstunden bis zu einer Linie Elbemündung - sächsisches Vogtland vorankommt und sich bis dahin entsprechend über weite Teile Thüringens und komplett über Bayern ausgebreitet hat. Im Sauer- und Siegerland sowie im Taunus kommen dabei 5 bis 15 cm Schnee zusammen. Im Stadtgebiet Köln und im Ruhrgebiet bleibt davon kaum etwas liegen und dort kommt das Ganze oft schon als Schneeregen an. Am Oberrhein fällt von vorneherein Regen. Vom Rheinland bis nach Oberbayern geht der Schneefall im Verlauf unterhalb von 800 bis 1000 m in Regen über.

Von der Ostsee bis nach Sachsen und in den Bayerischen Wald sind anfangs noch die Sterne zu sehen und an Oder und Neiße ist es am längsten gering bewölkt. Die Temperaturen gehen am Oberrhein auf 4 bis 1 Grad, sonst meist auf 1 bis -4 Grad und vom Erzgebirge bis nach Vorpommern auf -4 bis -7 Grad (örtlich noch darunter) zurück. Zudem weht mäßiger bis frischer Wind, der das Kälteempfinden noch steigert. Zumeist kommt er aus Südost, im Südwesten aus Südwest.

Montag

Ein Streifen mit Schneefall liegt diagonal von der Nordsee bis in den Norden und Osten Bayerns über dem Land und zieht am Nachmittag in den Osten, schwächt sich dabei aber ab. In Vorpommern bleibt es noch bis weit in den Nachmittag hinein trocken. Vom Westen Niedersachsens über Thüringen bis in weite Teile Sachsens geht der Schnee im Verlauf in Regen über. Im Rest des Landes regnet es unterhalb von 600 bis 900 Metern zeitweise. Nur selten setzt sich bei Auflockerungen auch mal die Sonne durch. Vom Westen bis in den Süden sind zudem kurze Graupelgewitter möglich.

Von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern bis in die Lausitz hält sich Frost bei maximal -4 bis 0 Grad, während die Temperaturen in der Südwesthälfte auf 4 bis 9 Grad ansteigen. Dabei weht im Südwesten und Süden frischer Südwest- bis Westwind mit starken bis stürmischen Böen und im Nordosten mäßiger bis frischer Südostwind. Dazwischen liegt eine Zone mit schwächerem Wind.

Dienstag

Im Einflussbereich eines Tiefs über Norddeutschland bleibt es sehr unbeständig. Rund um die Ostsee fällt Schnee und dort hält sich Dauerfrost. Auch sonst lockern die Wolken höchstens kurz auf und in den Niederungen fällt zeitweise Regen. Die Schneefallgrenze liegt im Westen bei 300 bis 500 Metern und vom Südwesten bis in die Alpen bei 600 bis 900 Metern. Vereinzelt sind vom Westen bis in den Süden weiterhin Graupelgewitter möglich und dort frischt der Wind aus West bis Nordwest zeitweise kräftig auf mit starken bis stürmischen Böen. Entlang des Rheins liegen die Höchstwerte bei 6 bis 9 Grad.

Mittwoch

Wetterberuhigung: Die Schauer, oft als Schnee bis in tiefe Lagen, klingen ab oder ziehen sich ins östliche Bergland und die Alpen zurück. Von Nordwesten her setzt sich zeitweise die Sonne durch. Unsicher ist noch, ob im Südwesten im Verlauf dichtere Wolken streifen. Die Höchstwerte sind weiterhin von Nordost nach Südwest gestaffelt: -1 Grad in Rostock, 2 Grad in Göttingen und bis 7 Grad in Südbaden.

Donnerstag

Oft stellt sich ein freundlicher Sonne-Wolken-Mix ein. Am meisten Sonnenschein gibt es im Norden. In der Mitte ist es teils wolkig und im Süden ist besonders vom Schwarzwald bis in Alpennähe gelegentlich etwas Schnee oder Schneeregen und in tiefen Lagen Regen möglich. Mit den Temperaturen geht es etwas nach unten: In der Nordosthälfte maximal -2 bis 2 Grad, in der Südwesthälfte 2 bis 6 Grad.

Freitag

Im Süden wird es freundlicher. Im Nordwesten ziehen Wolken und vielleicht auch Regen oder Schnee auf und dort lebt auch der Wind auf. Die Temperaturen liegen bei -2 Grad im Erzgebirge, 0 Grad in Vorpommern, 2 Grad im Emsland und 6 Grad am Rhein.

Wochenende

Regen und nach Osten hin sowie im Bergland Schneefall breiten sich bei von Südwest auf West bis Nordwest drehendem und auffrischendem Wind aus. Die Höchstwerte liegen bei 0 Grad in den östlichen Mittelgebirgen und 9 Grad am Niederrhein.

Quelle: ntv.de

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