Panorama

Kurioser Unfall auf der A3 Autofahrer in Bayern rammt Elch

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Der Elch überlebt den Zusammenstoß auf der A3 nicht.

(Foto: dpa)

Ein dummer Scherz? Ein Irrtum? Nein! Die Beamten der Verkehrspolizei staunen nicht schlecht, als sie kurz vor Mitternacht den Notruf erhalten: Wildunfall auf der A3 - mit einem Elch. Jetzt versucht die Polizei herauszufinden, woher das Tier kommt.

Nein, der Notruf kam nicht aus Schweden, sondern von der A3. Im tiefsten Niederbayern ist die Polizei in der vergangenen Nacht zu einem Elch-Unfall gerufen worden. Wie die Polizei in Deggendorf mitteilte, wurde der Elch auf der Autobahn A3 bei Iggensbach von einem Auto gerammt. Das Tier überlebte den Zusammenstoß nicht. Für die Fahrzeuginsassen ging der Unfall glimpflich aus. Der 44 Jahre alte Fahrer und seine drei Begleiter kamen mit dem Schrecken davon.

Um den Elchkadaver zu bergen, rückte die Autobahnmeisterei mit einem Kranwagen an. Wie das Tier auf die Autobahn kam, sei noch unklar, sagte ein Polizeisprecher. In Bayern gebe es durchaus Elche in der freien Natur - aus einem Wildpark ausgebüxt sei er jedenfalls nicht.

Es war nicht der erste Wildunfall mit einem Elch in Deutschland. Die Naturschutzorganisation Nabu berichtete bereits in der Vergangenheit von "ausgedehnten Wanderausflügen" der tschechischen Elche, die sie über die Grenze nach Bayern treibe. Die Unfallstelle liegt keine sechzig Kilometer von der tschechischen Grenze entfernt. Die vor allem in Skandinavien verbreiteten Großhirsche sind auch in Polen und Tschechien heimisch.

Quelle: ntv.de, jge/dpa/AFP