Panorama

Eltern werden festgenommen Baby überlebt Bullterrier-Angriff nur knapp

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Die Familie besaß zwei Staffordshire Bullterrier wie diese. Einer von ihnen griff das Baby an.

(Foto: imago stock&people)

Reuben McNulty ist noch nicht einmal vier Wochen alt, als er plötzlich von einem Staffordshire Bullterrier lebensgefährlich verletzt wird. Besonders tragisch ist, dass der Angriff in der eigenen Familie geschieht.

Dan McNulty and Amy Litchfield sind glückliche Eltern einer Tochter und eines kleinen Sohns. Reuben ist erst seit ein paar Wochen auf der Welt. Die Familie aus dem britischen Yaxley besitzt zudem zwei Staffordshire Bullterrier namens Fizzy und Dotty, wie das britische Medium metro.co.uk berichtet.

Doch am frühen Sonntagmorgen kommt es in der Wohnung zu einem tragischen Zwischenfall, der das Leben der Familie schlagartig verändert: Der Säugling wird von einem der beiden Hunde angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Die Eltern sind schockiert und rufen sofort die Rettungskräfte. Reuben wird umgehend ins Krankenhaus gebracht und dort versorgt. Seit dem Vorfall kämpft er mit seinen lebensgefährlichen Bissverletzungen.

Die Eltern werden vorübergehend festgenommen, weil sie ihr Kind vernachlässigt haben sollen. Auch die beiden Tiere kommen bei der Polizei in Gewahrsam, der Vorfall wird nun untersucht. 

Viele stellen sich jetzt die Frage, ob die Eltern zu unvorsichtig waren. Paul Litchfield, der Großvater des Jungen, versucht, die zwei zu verteidigen: "Sie haben doch gar nichts falsch gemacht. Die beiden werden einfach als Horroreltern dargestellt. Aber das sind sie nicht, sie sind fantastisch". Er bezeichnet das alles als schrecklichen Unfall, aus dem jetzt eine große Sache gemacht werde. Die Eltern seien selbst in einem "furchtbaren Zustand", erklärt er den lokalen Medien.

Quelle: ntv.de, sgu