Panorama

Urlaubsreisen innerhalb der EU Bald keine Quarantäne für Kinder Geimpfter?

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Wenn die Eltern sich wegen einer Impfung nicht isolieren müssen, dann soll das auch für die Kinder gelten, fordert die EU-Kommission.

(Foto: picture alliance / CHROMORANGE)

Mit Empfehlungen versucht die EU-Kommission die Reiseregeln innerhalb der Staatengemeinschaft zu vereinheitlichen. Der neueste Vorschlag: Wenn Eltern bereits geimpft sind, soll ihr Nachwuchs bei Urlaubstrips künftig von der Quarantänepflicht befreit sein.

Kinder von geimpften Eltern sollen bei Urlaubsreisen in Europa von der Quarantänepflicht befreit werden. Darauf dringt die EU-Kommission in einer heute vorgestellten Aktualisierung der offiziellen Empfehlungen zur Reisefreiheit in der EU. Wenn sich die Eltern - etwa aufgrund einer Impfung - nicht isolieren müssten, sollte dies auch für deren Kinder gelten, heißt es.

Als vollständig geimpft gilt man der Empfehlung zufolge 14 Tage nachdem man seine zweite Impfdosis erhalten hat. Wenn nur eine Dosis notwendig ist, was etwa bei dem Impfstoff von Johnson & Johnson der Fall ist, soll diese Frist bereits nach der ersten Impfung gelten. Im Zweifel entscheiden jedoch die EU-Länder selbst, welche Regeln gelten.

Die EU-Kommission versucht mit den Empfehlungen möglichst einheitliche Regeln in Europa zu gewährleisten. Die Empfehlungen müssen noch von den EU-Staaten angenommen werden. Darin heißt es auch, dass wer im Besitz eines EU-Covid-Zertifikats ist, in den meisten Fällen von zusätzlichen Reisebeschränkungen verschont werden soll. Nur wenn es wegen der Infektionslage erforderlich ist, sollen zusätzliche Regeln eingeführt werden können. Meistens soll dies jedoch lediglich ein Corona-Test vor der Abreise sein.

Ein Zertifikat erhält, wer frisch getestet, geimpft oder genesen ist. Das EU-Covid-Zertifikat soll offiziell zum 1. Juli eingeführt werden, es laufen bereits Testphasen in zahlreichen EU-Ländern. "Wir erwarten nun, dass die Mitgliedsstaaten dieses Instrument optimal nutzen", teilte EU-Justizkommissar Didier Reynders mit.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa

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