Panorama

Champ, Major und eine Katze? Bidens bringen Schäferhunde ins Weiße Haus

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Major inspiziert sein neues Revier.

(Foto: dpa)

Es ist Tradition, dass US-Präsidenten einen Hund haben. Trump hatte damit gebrochen. Die neuen Bewohner aber haben nach kurzer eigener Eingewöhnung ihre beiden Hunde ins Weiße Haus bringen lassen. Und es wird wohl noch ein weiteres Tier folgen.

Nach vier tierlosen Jahren im Weißen Haus unter US-Präsident Donald Trump haben dort nach dem Amtsantritt von Nachfolger Joe Biden wieder zwei Hunde ein Zuhause gefunden. Champ und Major seien am Sonntag zur First Family gestoßen, teilte der Sprecher von First Lady Jill Biden, Michael LaRosa, nun dem Sender CNN mit.

Joe und Jill Biden hätten sich zunächst selbst einrichten wollen, bevor sie ihre beiden Deutschen Schäferhunde von ihrem bisherigen Zuhause in Wilmington (Delaware) nach Washington bringen ließen. LaRosas Angaben zufolge fühlen sich die neuen Bewohner wohl im Weißen Haus: "Champ genießt sein neues Hundebett am Kamin, und 'Major' liebt es, im Südgarten herumzurennen." Champ ist seit 2008 bei Biden und seiner Frau Jill. Den Schäferhund Major holten die Bidens 2018 aus dem Tierheim. Er ist nach Angaben von Bidens Team der erste Tierheimhund im Weißen Haus.

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Champ und Jill Biden.

(Foto: dpa)

Auf Champ und Major könnte allerdings noch eine Überraschung warten: Die Sender CBS und Fox5 hatten nach der Präsidentenwahl im November berichtet, dass sich die Bidens auch eine Katze anschaffen wollten. Die neue Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, ging am Sonntag (Ortszeit) in einem Video bei der Beantwortung von Bürgerfragen auch auf dieses Thema ein, als sie via Twitter um "Updates zur Ersten Katze" gebeten wurde - sie hatte allerdings nichts Neues zu berichten: "Ich wundere mich auch über die Katze, denn die Katze wird das Internet dominieren, wann immer die Katze angekündigt wird und wo immer sie gefunden wird", sagte Psaki.

Joe Biden führte seine Hunde bereits im Wahlkampf gegen Trump ins Feld. "Bringen wir die Hunde zurück ins Weiße Haus", schrieb Biden damals in einem Tweet. Auch auf Jill Bidens Instagram-Account machten Champ und Major immer wieder Wahlwerbung für ihr Herrchen. Trump war der erste US-Präsident in der jüngeren Geschichte, dessen Familie keinen Hund hatte.

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Die Liste der Haustiere im Weißen Haus ist lang. Präsident Benjamin Harrison etwa ließ die Ziege His Whiskers regelmäßig Kinder mit einem Karren durch den Garten des Weißen Hauses ziehen. Die Kennedy-Familie lebte mit rund einem halben Dutzend Hunden zusammen. Und Präsident Lyndon Johnsons Hund Yuki war zwar der erste gerettete Hund im Weißen Haus, kam aber nicht aus einem Tierheim: Johnsons Tochter Luci gabelte ihn an einer Tankstelle in Texas auf. Präsident Barack Obama hielt den portugiesischen Wasserhund Bo und sein Vorgänger George W. Bush einen schottischen Terrier mit dem Namen Barney.

Trump gilt als penibler Hygienefanatiker. "Wie würde das aussehen, wenn ich mit einem Hund über den Rasen des Weißen Hauses spazieren würde", hatte er - eine Grimasse ziehend in einer Videoaufnahme, die Biden für einen Wahlkampfspot nutzte - gefragt. Dann heißt es in dem Spot weiter: "Wähle deinen Menschen mit Bedacht."

Quelle: ntv.de, jwu/dpa/AFP

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