Panorama

Nach Geiselnahme in Synagoge Britische Polizei nimmt neue Verdächtige fest

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Während eines Gottesdienstes hat ein Mann in einer Synagoge Geiseln genommen und sich über mehrere Stunden im Gebäude verschanzt.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Nach der Geiselnahme in einer Synagoge in Texas nimmt die Polizei zuerst zwei Jugendliche fest. Kurze Zeit später dürfen die beiden die Wache jedoch ohne Anklage wieder verlassen. Nun gehen den Beamten zwei andere Verdächtige ins Netz, die möglicherweise eine Verbindung zu Faisal Akram hatten.

Wenige Tage nach der Geiselnahme in einer Synagoge im US-Bundesstaat Texas hat die britische Polizei zwei Verdächtige festgenommen. "Zwei Männer wurden heute Morgen in Birmingham und Manchester festgenommen. Sie bleiben in Polizeigewahrsam", erklärte eine Anti-Terror-Einheit der Polizei. Bereits am Sonntag hatte die britische Polizei zwei Jugendliche in Zusammenhang mit dem Fall festgenommen, diese wurden jedoch ohne Anklage wieder freigelassen.

Der britische Staatsbürger Malik Faisal Akram hatte am Samstag in einer Synagoge in Colleyville in Texas den Rabbiner und drei weitere Menschen in seine Gewalt gebracht. Nachdem eine Geisel bereits zuvor freigelassen wurde, stürmte die Polizei die Synagoge. Die drei verbliebenen Geiseln blieben unverletzt, der Täter wurde getötet.

Akram war dem britischen Geheimdienst offenbar bekannt. Der MI5 hatte 2020 vorübergehend gegen ihn ermittelt, wie mehrere Medien am Dienstag unter Berufung auf britische Regierungskreise berichteten. Die Untersuchung wurde demnach jedoch eingestellt.

Biden verurteilte Tat als "Terrorakt"

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US-Präsident Joe Biden deutete an, dass der Täter die Freilassung der Pakistanerin Aafia Siddiqui verlangt hatte, die in den USA wegen Terrorvorwürfen inhaftiert ist. Dem Sender Sky News zufolge war Akram kurz vor Silvester über den JFK-Flughafen in New York in die USA eingereist und hatte dann die Waffe gekauft, die er bei der Geiselnahme benutzte.

Der Brite sei zwischen 1996 und 2012 vier Mal festgenommen worden, unter anderem wegen Ruhestörung, Belästigung und Diebstahl. Biden verurteilte die Tat als "Terrorakt".

Quelle: ntv.de, can/AFP

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