Panorama

Im Hagelsturm beschädigt Delta-Airbus muss nach Gewitter notlanden

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Die Zerstörungen zeugen von dem Unwetter, durch das die Maschine flog.

(Foto: dpa)

Horrorflug 1889: Auf dem Weg nach Salt Lake City gerät ein Airbus der US-Airline Delta in ein Gewitter. Hagel trifft die Maschine, Turbulenzen versetzen Passagiere in Todesangst. Die Piloten müssen notlanden - und sehen dabei kaum etwas.

Ein Unwetter hat einen Airbus der US-Airline Delta so schwer beschädigt, dass er in Denver im Bundesstaat Colorado notlanden musste. Die Nase des Flugzeuges und die Scheiben des Cockpits wurden von Hagelkörnern getroffen - die Piloten konnten offenbar kaum noch etwas sehen und mussten den Jet quasi blind landen. Wie der US-Sender CNN berichtet, musste eine Person nach der Landung ins Krankenhaus gebracht werden.

Der Flug mit der Nummer 1889 war auf dem Weg von Boston nach Salt Lake City, als er inmitten eines Gewitters von Hagel getroffen wurde, sagte Ian McGregor, ein Sprecher der US-Bundesluftfahrtbehörde FAA. Die Turbulenzen hätten das Flugzeug durchgeschüttelt, die Maschine habe innerhalb von zwei Minuten mehr als 4000 Meter an Höhe verloren, berichtet die "Denver Post".

"In manchen Momenten dachten wir, die Luft sackt unter uns weg. Wir haben die Blitze gesehen, die sich wie Spinnweben über die Flügel zogen und Hagel, der auf das Flugzeug donnerte", sagte ein Passagier dem Blatt. "Delta Airlines sollte dem Piloten einen ordentlichen Bonus dafür geben, dass er unseren Hintern gerettet hat."

An Bord des Flugzeuges befanden sich nach Angaben der "Denver Post" 130 Menschen. Nach der Notlandung sind die Passagiere mit einer anderen Maschine an den Zielort Salt Lake City gebracht worden. Die FAA untersucht den Vorfall.

Quelle: ntv.de, fma