Panorama

Einvernehmlich geeinigt Die Wulffs lassen sich scheiden

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Die Wulffs waren gut sechs Jahre lang ein Paar. Von 2008 an waren sie verheiratet. Nach der Trennung Ende 2012 folgt nun die Scheidung.

(Foto: picture alliance / dpa)

Drei Jahre nach dem Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten lässt Christian Wulff auch das letzte Relikt aus seinem früheren Leben hinter sich. Einem Zeitungsbericht zufolge haben er und seine Noch-Ehefrau Bettina die Scheidung eingereicht.

Gut zwei Jahre nach ihrer Trennung lassen sich Christian und Bettina Wulff scheiden. Das berichtet die "Bild am Sonntag". Der ehemalige Bundespräsident und seine von ihm getrennt lebende Ehefrau sollen demnach die Scheidung beim Familiengericht Hannover eingereicht haben.

Dem Bericht zufolge gibt es weder einen Rosenkrieg noch Unterhaltsstreitigkeiten. Das Noch-Ehepaar hätte sich bereits außergerichtlich geeinigt. Das Vermögen wollen sie demnach aufteilen, ebenso das Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn, der in diesem Jahr sieben Jahre alt wird. Auch der Unterhalt, den Christian Wulff für Linus Florian zu zahlen hat, sei bereits festgelegt.

Bestätigt wurde der Bericht noch nicht. Es ist allerdings nicht das erste Mal, dass "Bild" private Details des einstigen Polit-Glamour-Paares preisgibt. Wenige Monate nach Christian Wulffs erzwungenem Rücktritt im Februar 2012 vom Amt des Bundespräsidenten hatte seine Frau Bettina ihre Biografie "Jenseits des Protokolls" veröffentlicht. Darin plauderte sie mitunter Intimes aus und beklagte sich über die Einschränkungen, die die Rolle der First Lady ihr auferlegt hatte.

Wenige Wochen später wurde bekannt, dass sich die Wulffs getrennt hatten. Um Christian Wulff wurde es danach erst einmal ruhiger. Im vergangenen Jahr wurde er vor Gericht vom Vorwurf der Vorteilsnahme im Amt freigesprochen. Mit "Ganz oben, ganz unten" lieferte Wulff im Sommer 2014 seine persönliche Abrechnung mit den Medien im Zusammenhang mit seiner Hauskreditaffäre, die in seinen Rücktritt gemündet war. Im Februar wurde bekannt, dass Wulff jetzt wieder durchstarten und öffentliche Ämter anstreben wolle.

Quelle: n-tv.de, nsc