Verkehr behindertDurch Hitze bläht sich Asphalt auf der A13 auf

Die Hitze hat in Brandenburg Straßenschäden verursacht. Auf der Autobahn 13 von Dresden Richtung Schönefelder Kreuz kommt es zwischen der Anschlussstelle Duben am Rande des Spreewalds und Freiwalde im Landkreis Dahme-Spreewald zu Verkehrsbehinderungen wegen Fahrbahnschäden, wie eine Sprecherin der Polizei sagte. Der Verkehrsclub ADAC meldete, der Asphalt blähe sich auf.
Das Tempo sei auf der A13 zwischen Duben und Freiwalde auf 30 Kilometer pro Stunde begrenzt worden, sagte die Sprecherin im Lagedienst der Polizei in Potsdam. Die Autobahnmeisterei werde weitere Maßnahmen prüfen. Der ADAC meldete bei seinen Verkehrsmeldungen die Sperrung des linken Fahrstreifens.
Schäden gab es auch auf der Fahrbahn der A1 in Richtung Lübeck zwischen Bargteheide und Bad Oldesloe. Als Notfallmaßnahme sei der beschädigte Fahrstreifen gesperrt worden, teilte die Autobahn GmbH mit. Hitzewellen sind laut Autobahn-GmbH des Bundes ein echter Stresstest für den Fahrbahnbelag der Autobahnen. Schäden beträfen sowohl Beton- als auch Asphaltdecken.
Bahn bisher ohne große Probleme
Die Deutsche Bahn bewältigte die große Hitze bis zum Mittag gut und ohne größere Störungen. Nur Gewitter mit heftigen Windböen beeinträchtigen den Betrieb in einigen Gebieten vorübergehend, wie eine Bahnsprecherin sagte. Bislang gebe es keine gravierenden Unterschiede zu anderen Tagen.
Im Bereich Hannover und Papenburg (beide in Niedersachsen) sowie bei Siegen in Nordrhein-Westfalen gab es demnach zeitweilig eingeschränkten Betrieb, weil durch Sturmböen Äste abgerissen wurden und auf die Schienen gefallen seien. Ausfälle der Stromversorgung mit Auswirkungen auf die Klimaanlagen habe es bislang glücklicherweise nicht gegeben, hieß es.