Panorama

Kredit für Impfstoff-Hersteller EU gibt 75 Millionen Euro an Curevac

Der Curevac Corona-Impfstoff befindet sich seit Juni in der 1. Phase der klinischen Studie.

Der Corona-Impfstoff von Curevac befindet sich seit Juni in der 1. Phase der klinischen Studie.

(Foto: imago images/ULMER Pressebildagentur)

Die Europäische Kommission stellt der Tübinger Firma Curevac ein Darlehen zur Verfügung, das in drei Teilen zu je 25 Millionen Euro ausgezahlt werden soll. Das Geld soll Curevac vor allem in der Corona-Impfstoff-Entwicklung unterstützen. Die Fördersumme ist jedoch etwas geringer als angekündigt.

Das Tübinger Pharmaunternehmen Curevac bekommt von der Europäischen Investitionsbank (EIB) einen Kredit von 75 Millionen Euro, um die Entwicklung von Impfstoffen insbesondere gegen das Coronavirus voranzutreiben. Wie Curevac nun mitteilte, haben das Biopharma-Unternehmen und die EIB ein entsprechendes Darlehen vereinbart. Curevac forscht seit Januar an einem Corona-Impfstoff und hat im Juni die erste klinische Studie an Menschen begonnen.

Den Angaben nach ist die Förderung auch für die Fertigstellung einer vierten Produktionsstätte des Unternehmens in Tübingen bestimmt. Das Geld wird in drei Tranchen von je 25 Millionen Euro jeweils nach Erreichen vorab festgelegter Etappenziele bereitgestellt.

Bereits im März hatte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die finanzielle Unterstützung für das Unternehmen versprochen, damals aber noch eine Fördersumme von 80 Millionen Euro angekündigt. Der Bund hatte zuvor davon gesprochen, sich mit 300 Millionen Euro an Curevac zu beteiligen.

Im Juni hatte die EIB bereits dem deutschen Unternehmen Biontech ein Darlehen von über 100 Millionen Euro für seine Arbeit an einem Impfstoff zur Verfügung gestellt. Nach eigenen Angaben hat die EIB bisher 13 Unternehmen mit insgesamt 316 Millionen Euro über einen EU-Fonds gegen Infektionskrankheiten (IDFF) bei der Entwicklung von Arzneimitteln, Impfstoffen und Diagnostika unterstützt.

Quelle: ntv.de, ysc/dpa/AFP

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