Panorama
Martin Salia ist der zehnte Ebola-Patient, der in den USA behandelt wird.
Martin Salia ist der zehnte Ebola-Patient, der in den USA behandelt wird.(Foto: picture alliance / dpa)
Montag, 17. November 2014

Mit Ebola infiziert: Erkrankter Arzt gestorben

Bereits zwei Patienten konnten nach der Diagnose Ebola das Nebraska Medical Center geheilt verlassen. Auch Martin Salina hat sich mit dem Virus angesteckt. Jetzt ist der Arzt gestorben.

Ein mit Ebola infizierter Arzt aus Sierra Leone, der zur Behandlung in die USA gebracht wurde, ist der Krankheit erlegen. Martin Salia sei "als Folge der fortgeschrittenen Symptome" von Ebola gestorben, teilte die Universitätsklinik in Omaha im Bundesstaat Nebraska mit. Trotz "heldenhafter Bemühungen" des Ärzteteams habe Salia nicht gerettet werden können.

Am Sonntag hatte das Krankenhaus erklärt, dass Salia in Lebensgefahr schwebe. Der aus Sierra Leone stammende Arzt mit US-Wohnsitz hatte sich im Krankenhaus von Freetown mit dem Ebola-Virus angesteckt. Dem US-Außenministerium zufolge wurde Salia auf Bitten seiner Frau, einer US-Bürgerin, aus Sierra Leone ausgeflogen und traf am Samstag in den USA ein.

Salia ist der zweite Ebola-Patient, der in den USA der Seuche erlag. Der Liberianer Thomas Eric Duncan starb Anfang Oktober in einem Krankenhaus im texanischen Dallas. Insgesamt wurden zehn Männer und Frauen mit dem hochgefährlichen Virus in US-Kliniken behandelt, von denen sich die meisten in Westafrika infiziert hatten. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind in diesem Jahr bereits mehr als 5100 Menschen in acht Ländern an Ebola gestorben.

Quelle: n-tv.de

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