Panorama

Schwere VerletzungenFrau bei Karnevalsumzug in Mönchengladbach von Bus erfasst

17.02.2026, 20:04 Uhr
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Am Ort des Unfalls befinden sich auch Spezialkräfte der Polizei. (Foto: picture alliance/dpa)

Für Mönchengladbach ist der traditionelle Umzug am Veilchendienstag das Highlight des Karnevals. Während der Feier kommt es jedoch zu einem Schockmoment, als eine Sicherheitskraft unter einen Bus gerät. Es ist nicht der erste Karnevals-Unfall.

Beim Karnevalsumzug in Mönchengladbach ist eine Ordnerin unter einen Bus geraten und schwer verletzt worden. Die Frau sei ins Krankenhaus gebracht worden, Lebensgefahr könne nicht ausgeschlossen werden, sagte eine Polizeisprecherin. Der Linienbus sei Teil des Karnevalsumzugs gewesen, der in Mönchengladbach traditionell am Veilchendienstag stattfindet. Zu dem Unfall kam es kurz nach 15.30 Uhr. Der Karnevalszug sei zunächst gestoppt und dann umgeleitet worden, sagte die Polizeisprecherin. Ein Spezialteam der Polizei für Unfallaufnahmen aus Kleve sei vor Ort.

Nach Angaben des WDR soll es sich bei der Frau um eine Sicherheitskraft handeln, die den Zug begleitet hatte. Während die großen Karnevalsumzüge in Köln und Düsseldorf am Rosenmontag stattfinden, feiert Mönchengladbach traditionell einen Tag später. Der Veilchendienstag ist in der Stadt der Höhepunkt der Karnevalstage. Bei dem Umzug säumen nach Veranstalterangaben regelmäßig Hunderttausende Zuschauer die Wegstrecke. Im Zug selbst sind etwa 4000 Mitwirkende.

Am Sonntag war in Niederkassel südlich von Köln ein 51-Jähriger bei einem Karnevalsumzug von einem Wagen gestürzt und schwer im Gesicht verletzt worden. Er wurde per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Auch zwei weitere Männer im Alter von 20 und 46 Jahren waren von dem Wagen gefallen. Sie wurden leicht verletzt. Am Umzugswagen soll ein Brett gebrochen sein. Im hessischen Mühlheim am Main war nach dem Rosenmontagsumzug ein 51-Jähriger von einem Umzugswagen gestürzt und lebensgefährlich verletzt worden.

Auch in früheren Jahren gab es mehrere schwere Unfälle, die teils sogar tödlich endeten. Ein 38-Jähriger stürzte 2024 bei Hönningen (Rheinland-Pfalz) auf der Fahrt zu einem Umzug so unglücklich in einen Motivwagen, dass er im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag. In St. Goarshausen (Rheinland-Pfalz) geriet im selben Jahr ein 20-Jähriger unter einen Karnevalswagen und wurde tödlich verletzt. In Halle wurde 2023 eine 21-Jährige von einem Mottowagen erfasst und starb später im Krankenhaus.

Quelle: ntv.de, mwa/dpa

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