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Donnerstag, 28. September 2017

Bissiger Fang: Hai verbeißt sich im Bauch von Taucher

Diesen Tauchgang wird Ervin Maccarty so schnell nicht wieder vergessen. Ein Ammenhai versenkt seine Zähne im Bauch des Amerikaners und lässt nicht locker. Freunde müssen das Tier mit einem Messer aufschlitzen.

Ervin Maccarty erholt sich an Bord eines Schiffes, während seine Freunde im Meer bei Marathon auf den Florida Keys (US-Bundesstaat Florida) tauchen und Hummer fangen. Als einer seiner Kumpels einen Zackenbarsch erlegt, springt er zu ihm ins Wasser, um das feststeckende Tier aus einem Loch zu holen. Kaum dort angekommen, wird der Amerikaner von einem Ammenhai attackiert. Das Jungtier versenkt seine Zähne in Maccartys Bauch.

"Mir ging die Luft aus, aber der Hai zog mich nach unten", schildert Maccarty den Vorfall der "Daily Mail". "Er wollte nicht loslassen, also habe ich ihn mit beiden Händen festgehalten, damit er mir kein Loch in den Bauch reißt." Schließlich sei er ohne Hände zum Boot geschwommen. "Es war ein harter Kampf. Ich dachte, ich würde ertrinken." Völlig erschöpft schafft es Maccarty auf das nahe Boot zurück, wie in einem Video zu sehen ist.

Blutverschmiert und von Schmerzen gequält, krümmt der Mann sich auf dem Boden. Alle Anwesenden versuchen ihm zu helfen, doch der Raubfisch hat sich offenbar fest in Maccartys Bauch verbissen. Einem seiner Freunde ist der Ernst der Lage wohl nicht bewusst: "Er hat aber nicht deinen Penis erwischt, oder", stichelt er.

Ein erster Versuch, den Hai mit bloßen Händen zu entfernen, misslingt. Deshalb beschließen die Freunde, ihn mit einem Messer aufzuritzen und ihn so auszubluten zu lassen. "Stich ihm zwischen die Augen", hört man in dem Video eine Frau rufen. "Nein, lass ihn einfach sterben. Lass ihn ausbluten", entgegnet ein Mann.

Maccarty selbst kommt mit dem Schrecken und einer kleineren Bisswunde davon. Der Hai überlebt nicht. Ammenhaie bewohnen den Atlantik und den Ost-Pazifik. Sie werden bis zu drei Meter lang und sind eigentlich recht harmlos. Auf ihrem Speiseplan stehen normalerweise Seeigel, Krabben, oder kleine Fische. Menschen gegenüber sind sie nur gefährlich, wenn sie provoziert werden.

Quelle: n-tv.de

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