Panorama

Not-OPs retten Labrador Hund verschlingt mehr als 30 Lebkuchen

imago91705366h.jpg

Einige weihnachtliche Nahrungsmittel können für Hunde tödlich sein. (Symbolbild)

(Foto: imago images / Nature Picture Library)

Das hätte tödlich enden können: Als Frauchen einen Moment nicht aufpasst, frisst ein Labrador Dutzende Lebkuchen - inklusive Geschenkbändern. Nur dank zweier Notoperationen überlebt das Tier. Die Ärztin warnt Hundehalter vor weihnachtlichen Gefahren.

Sein ungeheurer Appetit auf weihnachtlichen Lebkuchen hätte einen sieben Jahre alten Labrador in Großbritannien fast das Leben gekostet. Sein Frauchen hatte Dutzende Lebkuchen gebacken und wollte sie mit Geschenkbändern an den Weihnachtsbaum hängen.

Doch bevor sie dazu kam, stibitze ihr Hund Marley etliche der Köstlichkeiten. Als es dem Tier plötzlich sehr schlecht ging, bemerkte die Besitzerin aus dem südenglischen Bournemouth das Malheur. Marley musste zweimal notoperiert werden. Die Tierärztin holte mehr als 30 Geschenkbänder aus seinem Magen und jede Menge Knochen, die sich dort angesammelt hatten. Auch die vielen kakaohaltigen Lebkuchen allein hätten für den Hund lebensgefährlich sein können.

Die Expertin rief Tierhalter zu großer Vorsicht besonders an den Festtagen auf: Auch typische weihnachtliche Nahrungsmittel wie Schokolade, Rosinen oder Macadamia-Nüsse könnten fatale Folgen haben. Sie enthalten Inhaltsstoffe, die für Hunde tödlich sein können.

Dem "Guardian" zufolge überlebte Marley nur knapp und musste anschließend vier Tage rund um die Uhr betreut werden, bevor er unter strikten Auflagen zur Ruhe in einem Käfig nach Hause gelassen wurde. Die lebensrettenden Maßnahmen kosteten 2000 Pfund, die von Spendengeldern abgedeckt wurden.

Quelle: ntv.de, fhe/dpa

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen