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Gefährliche Droge setzt sich durch Junge Mütter greifen häufiger zu Crystal Meth

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Die billige Droge Crystal Meth gehört zu den Amphetaminen und macht schnell süchtig.

(Foto: picture alliance / dpa)

Experten schlagen Alarm: Die Zahl der Crystal-Meth-Abhängigen steigt innerhalb des vergangenen Jahres um 14 Prozent. Vor allem die steigende Zahl der abhängigen, jungen Mütter bereitet den Experten Sorgen.

Immer mehr Menschen konsumieren das hochgefährliche Rauschgift Crystal Meth auch in Deutschland: Auf der Jahrestagung der Drogenbeauftragten in Berlin ist der Konsum der Aufputschdroge zentrales Thema gewesen.

"Selbst junge Mütter greifen häufiger zu Metamphetaminen, um in einer Phase ständiger Müdigkeit leistungsfähig zu sein oder um abzunehmen", sagte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, der "Rheinischen Post". Motler verwies dabei auf eine besorgniserregende Zunahme auffälliger Crystal-Meth-Konsumenten um 14 Prozent auf 3138 Menschen.

Droge oft unterschätzt

Hamburger Suchtforscher Sascha Milin sagte im Deutschlandfunk, dass Crystal Meth bundesweit bestimmte Szenen erreichen wird. "Es wird eine Straßendroge werden", sagte er. Dass das Rauschgift die "Droge der Leute wird, die mit 12 oder 13 in den Konsum an der Schule einsteigen, oder dass das auf jeder Techno-Party gang und gäbe wird", glaube er allerdings nicht.

An Crystal Meth sei besonders gefährlich, dass die Droge unterschätzt werde. Die relativ billige Droge gehört zur Gruppe der Amphetamine und macht schnell süchtig. Der Wirkstoff Metamphetamin ist in der Szene auch als Meth, Crank oder Ice bekannt.

Nach dem Rausch leiden die Konsumenten oft an schweren Depressionen, längerer Konsum kann zu schweren körperlichen und psychischen Schäden führen.

Quelle: n-tv.de, jgu/dpa

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