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Vorwurf der Steuerhinterziehung Lafer umgeht wohl Gefängnisstrafe

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Johann Lafer hat wieder gut lachen: Er muss wohl nicht ins Gefängnis.

(Foto: picture alliance / dpa)

2014 rückt Johann Lafer ins Visier der Steuerfahndung. Der bekannte Fernsehkoch soll Steuern und Sozialabgaben seiner Mitarbeiter hinterzogen haben. Eine Einigung mit der Staatsanwaltschaft bewahrt ihn wahrscheinlich vor dem Gefängnis.

Der Fernsehkoch Johann Lafer soll nach dem Willen der Koblenzer Staatsanwaltschaft wegen Steuerhinterziehung und Veruntreuung von Arbeitsentgelt eine Haftstrafe von einem Jahr auf Bewährung bekommen. Beim Amtsgericht Mainz seien Strafbefehle gegen Lafer und dessen Ehefrau beantragt worden, teilte der Leitende Oberstaatsanwalt Harald Kruse mit.

Neben dem Vorwurf der Steuerhinterziehung geht es darum, dass bei Lafer beschäftigte Arbeitnehmer teils falsch bei Sozialversicherungsträgern angemeldet und Sozialabgaben gedrückt worden sein sollen. Die Bewährung ist auf fünf Jahre ausgesetzt. Dazu kommt für Lafer und seine Frau nach Angaben der Staatsanwaltschaft je eine Geldstrafe von 360 Tagessätzen. Die Höhe wurde nicht genannt.

Lafer begrüßte den Abschluss des Strafbefehls über seinen Anwalt. "Er bedauert, dass es hier zu den von der Staatsanwaltschaft festgestellten und daher auch zu Recht sanktionierten Unregelmäßigkeiten in seinem Betrieb gekommen ist, für die er selbstverständlich einzustehen hat", teilte Anwalt Christian Schertz mit. "Er begrüßt es daher, dass die Angelegenheit durch den gegen ihn erlassenen Strafbefehl abgeschlossen werden konnte." Umso mehr freue sich Lafer, "sich neuen Projekten und Herausforderungen widmen zu können".

Der Koch ist in verschiedenen TV-Sendungen des ZDF zu sehen, gibt Rezeptbücher heraus und betreibt ein Restaurant.  

Der Strafbefehl ist im Gegensatz zur Anklage ein schnelleres Verfahren. Das Gericht kann eine Hauptverhandlung zulassen, muss es aber nicht. Legt der Angeklagte Einspruch ein, kommt es ebenfalls zu einer Hauptverhandlung.

Quelle: n-tv.de, chr/dpa

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