Panorama

Buddhisten machen auf Breaking Bad Mönche feiern mit Crystal Meth

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Meth statt Meditation stand für zwei kambodschanische Mönche auf dem Programm. Die Polizei kam ihnen auf die Schliche.

(Foto: REUTERS)

Das Leben eines buddhistischen Mönchs ist enthaltsam - eigentlich. Zwei Kambodschaner peppen ihren Alltag mit Crystal Meth und Frauen auf. Schon länger hat die Polizei sie im Auge, dann schlagen die Beamten zu.

Zwei buddhistische Mönche haben sich in einem Kloster in Kambodscha offenbar mit Rauschgift und Frauen vergnügt. Sie wurden festgenommen und aus dem Klosterleben verbannt, wie die Zeitung "Cambodia Daily" berichtete. Die Polizei habe die Frauen sowie Utensilien für Methamphetamin-Verbrauch in ihrer Zelle gefunden.

"Einer stand schon unter Beobachtung, weil er sich immer mit dem Abt stritt und die buddhistischen Lehren nicht einhielt", zitierte die Zeitung den Polizeichef von Siem Reap. Mönche dürfen weder Alkohol noch Rauschgift konsumieren und müssen sexuell enthaltsam bleiben. Alkohol, Kondome und eine Pfeife für den Methkonsum sprechen da eine andere Sprache.

Für ihre Eskapaden haben die beiden Mönche eine besonders ungünstige Zeit gewählt. Die tiefgläubigen Kambodschaner begehen gerade Pchum Ben, das Fest der Toten.

Quelle: ntv.de, ame/dpa