Panorama

Nach Raubüberfall in Guatemala Mord an Deutscher: Polizei fasst Verdächtige

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Die Polizei konnte die beiden Tatverdächtigen an der Grenze zu Mexiko festnehmen.

(Foto: picture alliance/AP Images)

Eine Lehrerin aus Deutschland fährt zusammen mit ihrem Mann im Auto durch Guatemala-Stadt, als zwei Männer auf einem Motorrad den Wagen bedrängen und die Frau regelrecht hinrichten. Die Polizei kann jetzt zwei tatverdächtige Männer festnehmen.

Nach dem Tod einer deutschen Lehrerin bei einem bewaffneten Überfall in Guatemala sind zwei Tatverdächtige festgenommen worden. Die beiden seien am Freitag bei einer Polizeiaktion in Ayutla im Südwesten des Landes an der Grenze zu Mexiko festgenommen worden, teilte die Polizei mit.

Es handele sich um zwei Guatemalteken im Alter von 28 und 34 Jahren. Die 60-Jährige war Anfang November mit ihrem Mann im Auto in der Hauptstadt Guatemala-Stadt unterwegs gewesen, als bewaffnete Männer von einem Motorrad aus das Feuer auf die 60-Jährige eröffneten. Die Frau war Lehrerin an der Deutschen Schule.

Guatemala gilt als eines der gefährlichsten Länder Lateinamerikas. Jedes Jahr werden in dem Land rund 3500 Morde begangen, von denen fast die Hälfte auf das Konto der kriminellen Banden Barrio 18 und Mara Salvatrucha geht oder mit dem Drogenhandel zusammenhängt.

Quelle: ntv.de, jhe/AFP

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