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Waffe für Münchner Amokläufer Mutmaßlicher Darknethändler gefasst

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Im Darknet werden unter anderem Waffen und gespähte Daten gehandelt.

(Foto: picture alliance / dpa)

Das Bundeskriminalamt nimmt einen mutmaßlichen Betreiber einer großen Darknetplattform fest. Auch der Münchner Amokläufer hatte sich über dieses Portal seine Waffe organisiert. Rund 20.000 Mitglieder sind in dem Forum registriert.

Das Bundeskriminalamt hat in Karlsruhe den mutmaßlichen Betreiber einer großen Darknetplattform im Internet festgenommen und den Plattformserver beschlagnahmt. Über die Plattform seien Drogen- und Waffenverkäufe angebahnt worden, teilte das BKA in Wiesbaden mit. Auch der Verkauf der beim Amoklauf in München am 22. Juli 2016 eingesetzten Pistole sei über diese Plattform angebahnt worden.

Der beschuldigte 30-Jährige wird laut BKA verdächtigt, die Darknetplattform als Forum seit März 2013 als alleiniger Administrator betrieben zu haben. Zuletzt seien mehr als 20.000 Mitglieder registriert gewesen.

Über die Marktplatzsektion der Plattform seien auch Falschgeld, gefälschte Personalausweise, ausgespähte Kreditkartendaten und Kundenkonten auf Internethandelsplattformen sowie gefälschte Bankkonten gehandelt worden. Der festgenommene Mann sitzt seit dem vergangenen Freitag in Untersuchungshaft.

Bei dem Amoklauf von München erschoss der Täter David Ali S. mit seiner Pistole neun Menschen und richtete die Waffe anschließend gegen sich selbst.

Quelle: n-tv.de, sgu/dpa

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