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Im September ist es so weit Neuseeland stimmt über Cannabis ab

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Der medizinische Gebrauch von Cannabis ist in Neuseeland bereits seit 2018 erlaubt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Uruguay und Kanada haben es vorgemacht - jetzt will Neuseeland nachziehen. Im September entscheidet der Pazifikstaat in einer Volksabstimmung über die Legalisierung von Cannabis als Freizeitdroge. Wie wird sich die Bevölkerung entscheiden? Eine Tendenz lässt sich schon erkennen.

Neuseeland entscheidet im September über die Freigabe von Cannabis. Bei einer Volksabstimmung, die zusammen mit der am 19. September geplanten Parlamentswahl abgehalten wird, sollen die Bürger ihr Votum für oder gegen die Legalisierung der Droge abgeben, wie Justizminister Andrew Little erklärte. Die Frage sollen die Neuseeländer einfach mit "Ja" oder "Nein" beantworten. Laut "Zeit Online" waren schon 2017 rund 65 Prozent der Neuseeländer für die Legalisierung.

Die Gesetzesvorlage sieht vor, dass im Falle eines positiven Votings der Kauf und Konsum von Cannabis-Produkten erlaubt ist, wenn man mindestens 20 Jahre alt ist. Für den Import und Export von Saatgut sowie Cannabis-Pflanzen wäre zudem eine Lizenz erforderlich. Während die Green Party sich besonders für den Konsum einsetzt, argumentiert die konservative National Party laut dem Portal Leafly gegen das Rauchen von Cannabisblüten als Freizeitdroge.

Der medizinische Gebrauch von Cannabis ist in Neuseeland bereits seit 2018 erlaubt. Der Pazifikstaat mit seinen knapp fünf Millionen Einwohnern wäre eines der ersten Länder, die die Droge freigeben. Vorreiter sind Uruguay und Kanada.

Quelle: ntv.de, can/dpa