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Bewusstlos im Wald Notruf-App rettet junge Frau

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Die Sicherheits-App "Wayguard" stammt vom Versicherungskonzern Axa.

picture alliance / dpa

Sie wollte nur im Wald spazieren gehen, dann aber droht sie ohnmächtig zu werden: Eine Ostsee-Touristin gerät bei Rostock in Not. Eine App auf dem Smartphone bringt die Rettung.

Eine App hat eine 17 Jahre alte Ostsee-Urlauberin gerettet. Die junge Frau war laut Polizei in Kühlungsborn bei Rostock bewusstlos geworden. "Ich wollte eigentlich nur ein bisschen spazieren gehen im Wald und ein bisschen nachdenken, allein. Dann habe ich gemerkt, dass ich gleich umkippe und hatte nicht mehr die Zeit, um selbst den Notruf zu wählen", sagt die Urlauberin aus Bayreuth. Da sei ihr die App auf ihrem Smartphone eingefallen. Auf diesem Weg erreichte sie die Leitstelle des App-Betreibers in Berlin, der daraufhin die Einsatzkräfte alarmierte.

Wie die Polizei mitteilt, übermittelte die App gleichzeitig auch die GPS-Koordinaten. Mit den Daten suchte ein Großaufgebot nach Julia und fand sie nach etwa anderthalb Stunden. Bis dahin sei sie bis auf kurze Momente bewusstlos gewesen. "Die Situation an sich war nicht lebensbedrohlich, Mädels kippen eben öfter mal um. Ich bin dann aber immer noch etwas länger bewusstlos", sagt sie. Im Wald hätte sie aber niemand gefunden. "Deswegen kann man schon sagen, dass die App mir das Leben gerettet hat."

Die kostenlose App namens "Wayguard" haben der Versicherungskonzern Axa und die Polizei Köln entwickelt und hat nach Angaben des Unternehmens mehr als 70.000 Nutzer. Diese könnten über die App mit Freunden und Mitarbeitern der Leitstelle telefonieren oder chatten. Diese könnten währenddessen genau mitverfolgen, wo sich der Nutzer gerade aufhält. Zu der App gehörten außerdem eine Notruffunktion und Verhaltenstipps, die unter anderem Frauen bei Wegen durch dunkle Straßen Sicherheit geben soll.

Quelle: n-tv.de, pzi/dpa