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Dienstag, 05. Dezember 2017

Mehrere Verletzte in NRW: Personenzug kracht auf Güterzug

Bei Düsseldorf kracht am Abend ein Regionalexpress auf einen stehenden Güterzug - lange gibt es wechselnde Angaben über die Zahl der Opfer. Schließlich spricht die Feuerwehr von 47 Verletzten.

Bei einem Zusammenprall zweier Züge nahe Düsseldorf sind mehrere Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Deutschen Bahn war ein Zug der Regional-Express-Linie 7 auf einen stehenden Güterzug aufgefahren. Der Unfall ereignete sich demnach gegen 19.30 Uhr in Meerbusch-Osterath.

Die Feuerwehr Meerbusch teilte gegen 21 Uhr mit, sie gehe von 150 Personen an Bord des Zuges aus, von denen nach ersten Erkenntnissen fünf verletzt seien. Später hieß es, man gehe von fünf bis zehn Verletzten aus. Schwerverletzte oder gar Todesopfer habe es nicht gegeben. Kurz darauf hieß es in einer Mitteilung der Feuerwehr, 47 Menschen seien verletzt worden, drei davon "mittelschwer", drei weitere schwer. Zunächst hatte die Bundespolizei die Befürchtung geäußert, es könnte bis zu 50 Verletzte gegeben haben.

Der Regionalexpress wird vom privaten Bahnanbieter National Express betrieben, der Güterzug von DB Cargo. Warum der Frachtzug, der auf dem Weg von Dillingen nach Rotterdam war, einen Halt eingelegt habe, sei noch nicht bekannt, sagte eine Bahnsprecherin in Berlin. 

Ein Feuerwehrsprecher sagte der "Rheinischen Post", beim Unglück sei ein Knall zu hören gewesen. Ein Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr sei am Unfallort in Meerbusch-Osterrath nahe Düsseldorf im Einsatz. Herunterhängende Oberleitungen erschwerten die Rettungsarbeiten.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel verfolgt die Lage, wie Regierungssprecher Steffen Seibert twitterte. "Hoffentlich kann allen Verletzten rasch geholfen werden. Dank für den Einsatz der Rettungskräfte", schrieb er.

Quelle: n-tv.de