Panorama

Mehr als 2200 Hinweise Polizei: Rebecca könnte nie gefunden werden

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Die Polizei durchkämmt Wälder und Seen nach Rebecca.

(Foto: dpa)

Seit acht Wochen gibt es kein Lebenszeichen mehr von Rebecca. Doch nachdem mehrere hundert Hinweise bei den Ermittlern eingegangen sind, will die Polizei die Suche nun fortsetzen.

Die Berliner Polizei will in den nächsten Tagen die Suche nach der verschwundenen Rebecca wieder aufnehmen. Wo die Ermittler als nächstes suchen und mit welchem Gerät sie dabei vorgehen, hänge allerdings von den Ermittlungsansätzen ab, sagte ein Polizeisprecher n-tv.de. Der Ausgang der Suche nach der 15-Jährige ist ungewiss: "Es ist nicht abzusehen, ob wir sie finden", so der Sprecher weiter.

Ein Lebenszeichen von Rebecca gibt es weiterhin nicht. Die Berliner Staatsanwaltschaft erklärte n-tv.de, man habe derzeit keine Hinweise darauf, dass die seit acht Wochen vermisste Schülerin noch am Leben ist.

Ist der entscheidende Hinweis bereits dabei?

Inzwischen sind mehr als 2200 Hinweise aus der Bevölkerung bei der Polizei eingegangen. Die Ermittler gehen weiter davon aus, dass die Schülerin Opfer eines Verbrechens wurde. Mit Spürhunden für lebende Menschen und Leichen sowie mit Mantrailer-Hunden hat die Polizei bereits mehrere Waldgebiete nahe Frankfurt Oder durchkämmt - ohne Erfolg. Zudem waren Taucher im Wolziger See (Landkreis Dahme-Spree) im Einsatz, um nach Rebecca zu suchen. Auch auf dem Herzberger See (Landkreis Oder-Spree) wurde von einem Boot aus mit einem Echolot nach der 15-Jährigen gesucht.

Rebecca verschwand am 18. Februar aus dem Haus ihrer Schwester. Seitdem sie am Morgen das Haus verlassen hatte, fehlt jede Spur von dem Mädchen. Sie traf nicht in der Schule ein und wird seitdem vermisst.

Zunächst war der Schwager des Mädchens nach mehreren Hinweisen auf eine Verwicklung in den Fall festgenommen worden. Der Haftbefehl gegen den 27-Jährigen wurde aber inzwischen wieder aufgehoben. Die Anwältin des Mannes kritisierte im rbb, dass die Veröffentlichung vieler Ermittlungsdetails zu einer Vorverurteilung geführt habe.

Quelle: n-tv.de, lsc