Panorama

Vierthöchster Wert der Pandemie RKI registriert 267 neue Corona-Todesfälle

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Die Zahl der Corona-Toten stieg laut RKI bundesweit auf 12.814.

(Foto: dpa)

Knapp 1000 Neuinfektionen weniger als vor einer Woche, zugleich ein starker Anstieg der Sterbefälle: Trotz einer leichten Abschwächung der Ansteckungsrate sind die jüngsten Daten des Robert-Koch-Instituts alarmierend. Das Tagesplus der Todesfälle erreicht den vierthöchsten Wert seit Beginn der Pandemie.

Das Niveau der Neuansteckungen schwächt sich leicht ab, die Zahl der Toten wächst zugleich kräftig: Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 14.419 neue Corona-Infektionen gemeldet. Das geht aus den jüngsten RKI-Angaben (Stand: 17. November, 0 Uhr) hervor. Demnach liegt die Zahl der vom RKI neu registrierten Infektionen knapp 1000 Fälle unter dem Vorwochenstand von 15.332.

Dennoch sind die neuen Daten des RKI alarmierend: Trotz der leichten Abschwächung der Infektionsrate zieht die Zahl der neu gemeldeten Toten stark an. Wie aus den Angaben hervorgeht, wurden dem RKI bundesweit 267 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Ansteckung übermittelt. Das ist der viertstärkste Tageszuwachs, den das RKI seit Beginn der Pandemie verzeichnet hat. Der bislang höchste Wert war am 16. April verzeichnet worden. Am vergangenen Dienstag wurden dem RKI 154 neue Sterbefälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Todesfälle ist den jüngsten RKI-Angaben zufolge nun auf 12.814 gestiegen.

Seit Beginn der Pandemie haben sich demnach mindestens 815.746 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Nach Angaben des RKI gibt es inzwischen etwa 530.200 Personen, die eine Covid-19-Erkrankung überstanden haben. Allerdings verweist das RKI darauf, dass es sich hierbei lediglich um amtliche Schätzungen handelt: "Daten darüber, ob ein Patient wieder genesen ist, werden nicht offiziell erhoben", heißt es.

Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20.00 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

Quelle: ntv.de, cri

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