Panorama

Mehr als 13.500 Neuinfektionen RKI verzeichnet 249 weitere Todesfälle

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In Deutschland sind laut RKI 14.361 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.

(Foto: dpa)

Knapp 900 Neuinfektionen weniger als vor einer Woche, zugleich eine Totenzahl auf hohem Niveau: Trotz einer leichten Abschwächung der Ansteckungsrate sind die jüngsten Daten des Robert-Koch-Instituts alarmierend. Noch sind erhoffte Erfolge des Teil-Lockdowns nicht klar zu erkennen.

Das Niveau der Neuansteckungen schwächt sich im Wochenvergleich minimal ab, die Zahl der täglich neu registrierten Toten bleibt hoch: Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 13.554 neue Corona-Infektionen gemeldet. Das geht aus den jüngsten RKI-Angaben (Stand: 24. November, 0 Uhr) hervor. Demnach liegt die Zahl der vom RKI neu registrierten Infektionen 865 Fälle unter dem Vorwochenstand von 14.419. Am Freitag war mit 23.648 gemeldeten Fällen ein Höchststand erreicht worden.

Zu Beginn der Woche sind die Neuinfektionszahlen regelmäßig vergleichsweise niedrig, weil laut RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird. Im Oktober und Anfang November war die Zahl der gemeldeten Corona-Neuansteckungen in Deutschland rasant gestiegen. Nun hat sich der Wert seit etwa zwei Wochen auf hohem Niveau eingependelt. Der nach Inkrafttreten des Teil-Lockdowns erhoffte Rückgang der Neuinfektionen ist bislang nicht klar zu erkennen.

Alarmierend sind die neuen Daten des RKI mit Blick auf die Zahl der neu verzeichneten Toten: Wie aus den Angaben hervorgeht, wurden dem RKI bundesweit 249 weitere Sterbefälle im Zusammenhang mit einer Corona-Ansteckung übermittelt. Das ist der zehntstärkste Tageszuwachs, den das RKI seit Beginn der Pandemie verzeichnet hat. Der bislang höchste Wert war am 18. November mit 305 Toten verzeichnet worden. Am vergangenen Dienstag wurden dem RKI 267 neue Sterbefälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Todesfälle ist den jüngsten RKI-Angaben zufolge nun auf 14.361 gestiegen.

Seit Beginn der Pandemie haben sich laut RKI mindestens 942.687 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Demnach gibt es inzwischen etwa 636.700 Personen, die eine Covid-19-Erkrankung überstanden haben. Allerdings verweist das RKI darauf, dass es sich hierbei lediglich um amtliche Schätzungen handelt: "Daten darüber, ob ein Patient wieder genesen ist, werden nicht offiziell erhoben", heißt es.

Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20.00 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

Quelle: ntv.de, cri/dpa

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