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Ausraster wegen Durchsuchung "Reichsbürger" rammt Polizeiauto

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Der 51-Jährige fuhr mit seinem Auto in einen Polizeiwagen (Symbolfoto).

(Foto: imago/Christian Ohde)

Weil er Polizeibeamte bedroht haben soll, wollen sächsische Polizisten die Wohnung eines mutmaßlichen "Reichsbürgers" durchsuchen. Doch als die Ordnungshüter die Adresse erreichen, werden sie von dem Mann angegriffen. Mit Pfefferspray setzen sich die Einsatzkräfte zur Wehr.

Bei einem Polizeieinsatz gegen einen mutmaßlichen "Reichsbürger" hat der Verdächtige mit seinem Auto einen Polizeiwagen gerammt. Als ihm ein Polizist im sächsischen Ottendorf-Okrilla einen Durchsuchungsbeschluss erläutern wollte, ging der 51-Jährige zu seinem Auto. Anschließend fuhr er damit in den Polizeiwagen. Das teilte das sächsische Landeskriminalamt mit. Dabei sei die seitliche Schiebetür des Polizeiwagens beschädigt worden, die Höhe des Sachschadens sei noch unklar.

Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Bei der Festnahme leistete er Widerstand, sodass die Polizisten Pfefferspray gegen ihn einsetzten.

Die Durchsuchung erfolgte im Zuge von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Görlitz. Der Mann steht unter dem Verdacht, bereits früher einen Polizeibeamten bedroht zu haben. In seiner Wohnung wurde laut LKA mögliches Beweismaterial, darunter ein Handy und Computertechnik, sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: n-tv.de, aeh/AFP/dpa

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