Panorama

Maschine bleibt am BodenSchlange legt Flugzeug tagelang lahm

10.06.2026, 16:21 Uhr
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Ein Tui-Dreamliner kann vorerst nicht abheben. (Foto: imago images/Kevin Hackert)

Viele Briten erleben einen schönen Urlaub in Mexiko und einen vorfallfreien Rückflug. Doch bei der anschließenden Reinigung des Ferienfliegers fällt einem Angestellten ein Wildtier auf: Jetzt spielt eine Schlange Verstecken.

Um eine Massenpanik in schwindelerregender Höhe zu vermeiden, ist ein Boeing-Flugzeug außer Dienst gestellt worden. Reinigungspersonal hatte an Bord des Tui-Flugzeugs eine Schlange entdeckt, die potenziell giftig sein könnte, berichtet die britische Tageszeitung "The Sun".

Die Boeing 787-9, ein sogenannter Dreamliner, landete am Freitagmorgen aus Cancún kommend am Flughafen London-Gatwick. 345 Reisende hätten sich an Bord befunden, berichtet die Zeitung jetzt. Niemand von ihnen bemerkte auf dem gut 8,5-stündigen Flug, dass sich ein blinder Passagier zwischen ihnen befand. Erst bei der anschließenden Vorbereitung für einen weiteren Flug fiel einem Mitarbeiter das Tier auf.

Seiner Beschreibung zufolge könnte es sich um eine "leicht giftige" Gewöhnliche Scheinviper handeln. Andere gingen eher davon aus, dass es eine ungiftige Rotbauch-Echsennatter, auch Lachs-Peitschennatter genannt, sein könnte. So oder so: Der Flugzeugreiniger habe beim Anblick der Schlange "beinahe einen Herzinfarkt" erlitten, berichtet "The Sun". Ein anderer Mitarbeiter des Flughafens habe jedoch ein Foto der rotbraunen Schlange schießen können.

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Eine Schlange wie diese versteckt sich in der Flugzeugkabine. (Foto: IMAGO/Pond5 Images/RealityImages)

Keiner der beiden griff jedoch zu oder blieb an der Seite der etwa ein Meter langen Schlange. So verschwand sie spurlos in der Kabine des Ferienfliegers. "Es ist kaum zu glauben, dass ein Passagier die Scheinviper an Bord gebracht hat", sagt eine Quelle der Zeitung. "Es ist nicht bekannt, welchen Schaden die Schlange an der Mechanik des Flugzeugs anrichten könnte."

Unter anderem aus diesem Grund bleibt der Passagierjet am Boden, bis das Wildtier gefunden worden ist. Der andere Grund: "Würden die Passagiere die Schlange in 30.000 Fuß Höhe sehen, würden an Bord Panik und Chaos ausbrechen", sagt der Insider. "Es gibt erst mal keine Möglichkeit, dass das Flugzeug wieder starten darf."

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Tui äußert sich bisher nicht offiziell auf eine "Sun"-Anfrage. Eine anonyme Quelle der britischen Fluggesellschaft sagt der Zeitung jedoch, die Suche nach der Schlange gleiche der nach einer Nadel im Heuhaufen. Man halte sich an die Richtlinien der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO.

Quelle: ntv.de, mpa

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