Panorama

Fallzahlen auf Rekordhöhe USA können Corona-Welle nicht brechen

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Die Drive-in-Teststationen werden dieser Tage von zahlreichen Menschen angesteuert.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

In keinem anderen Land der Welt sind bislang so viele Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben wie in den USA. Das Land mit seinen 330 Millionen Einwohnern bekommt die Ausbreitung des Erregers nicht in den Griff. Schon wieder registrieren die Behörden einen neuen Höchstwert.

Die USA haben innerhalb weniger Tage erneut einen Höchststand bei den Coronavirus-Neuinfektionen verzeichnet. Am Donnerstag meldeten die Behörden binnen 24 Stunden 187.396 neue Fälle, wie aus Daten der "New York Times" hervorgeht. Auch die Zahl der Toten im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion steigt weiter rapide an: Im Vergleich zum Mittwoch kamen 1962 neue Todesfälle hinzu. Der höchste Wert an einem Tag wurde bislang am 15. April mit 2609 Toten erreicht.

Erst am Mittwoch hatten die USA die Viertelmillion-Marke bei der Zahl der Toten überschritten. Seit Beginn der Pandemie starben mehr als 252.000 Menschen nachweislich mit dem Erreger Sars-CoV-2 - mehr als in jedem anderen Land der Welt. Insgesamt haben sich in dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern mehr als 11,8 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

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Viele Bundesstaaten verschärfen inzwischen wieder ihre Corona-Auflagen. Kalifornien etwa führt wegen steigender Infektionszahlen eine nächtliche Ausgangsbeschränkung ein. Für gut 94 Prozent der Bevölkerung gilt nun diese strikte Auflage. In dem mit rund 40 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichsten Bundesstaat hatte die Regierung erst am Montag neue Corona-Auflagen verfügt.

Es wird erwartet, dass das deutsche Unternehmen Biontech und der US-Pharmakonzern Pfizer noch am heutigen Freitag eine Notfallgenehmigung für den von ihnen entwickelten Corona-Impfstoff bei der US-Arzneimittelbehörde FDA beantragen. Die US-Regierung hofft, dass bei einer positiven Entscheidung Millionen Dosen des Impfstoffs schon vor Jahresende verfügbar sein könnten.

Quelle: ntv.de, fzö/dpa