Panorama

Opfer erwürgt und zerstückelt Vater und Söhne wegen Mordes angeklagt

121031868.jpg

Im Garten des Hauses der Familie fanden Kriminaltechniker Leichenteile.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Vater und seine beiden Söhne sollen mindestens drei Menschen auf bestialische Weise erst getötet und einige von ihnen dann auch zerlegt haben. Gegen den 55-Jährigen und die 30- und 33-Jährigen aus Sontheim erhebt die Staatsanwaltschaft nun Anklage.

Drei getötete Männer, zwei zerstückelte Leichen und ein Trio unter Mordverdacht: Die Staatsanwaltschaft Ellwangen hat Anklage gegen einen 55 Jahre alten Mann und seine beiden 30 und 33 Jahre alten Söhne aus Sontheim (Baden-Württemberg) erhoben.

Die Männer italienischer Staatsangehörigkeit sollen seit 2008 drei Menschen getötet haben. Dabei sollen sie immer ähnlich vorgegangen sein: Die Opfer wurden erwürgt oder erdrosselt, die Leichen anschließend beseitigt. Dem 55-Jährigen wirft die Behörde drei Morde, dem 33-Jährigen zwei und dem 30-Jährigen einen Mord vor.

Aktuellen Angaben zufolge legt die Staatsanwaltschaft dem Vater und seinem 33-jährigen Sohn zur Last, im Mai einen 59-Jährigen aus Sontheim erdrosselt, seinen Leichnam zunächst eingefroren und mehrere Tage später zerlegt zu haben. Zuvor sollen beide ihr Opfer gezwungen haben, Verträge über Zahlungen zu unterzeichnen. Sie wollten sich so über die Erben Geld erschleichen, hieß es. Der Mann hatte seinem 55-jährigen mutmaßlichen Mörder zuvor eine Garage vermietet.

2014 sollen die drei Angeschuldigten gemeinsam den Lebensgefährten der Schwester der beiden Brüder ermordet haben, weil er jene misshandelt haben soll. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft erwürgten sie den Mann in einer Garage. Anschließend soll der Leichnam zerlegt und auf Sizilien entsorgt worden sein.

Im Jahr 2008 soll der Familienvater seinen Schwiegersohn mit einem Strick erwürgt haben. Die Leiche soll er auf bisher unbekannte Weise entsorgt haben.

Quelle: n-tv.de, joh/dpa

Mehr zum Thema