Panorama

Gefahr überfrierenden RegensWetterdienst warnt vor Glätte in Teilen Deutschlands

24.01.2026, 07:50 Uhr
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Meteorologen erwarten eisige Temperaturen. (Foto: picture alliance/dpa)

Zum Wochenende wird es noch einmal so richtig kalt. Örtlich fällt dabei auch Regen, was zu gefährlichen Zuständen auf Gehwegen und Straßen führen kann. Einige Regionen können auf Plusgrade hoffen.

Die Straßen sollen am Wochenende vor allem im Westen und Nordwesten Deutschlands besonders glatt werden. Dabei warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) im Emsland, dem Münsterland, im Osnabrücker Raum sowie in den Mittelgebirgen vor Unwettergefahr. Durch überfrierenden Regen könne es nicht nur für Autofahrerinnen und Autofahrer gefährlich werden.

Von überfrierendem Regen ist die Rede, wenn der Niederschlag auf gefrorenen Boden fällt und augenblicklich gefriert. So entstehen tückische Eisschichten auf Straßen und Fußwegen. In zahlreichen Landkreisen von Niedersachsen bis runter nach Rheinland-Pfalz gilt bis zum Vormittag oder Mittag eine Warnung vor Glatteis.

Der heutige Samstag startet mit eisigen Temperaturen. Im Laufe des Tages geht der Regen immer mehr in Schnee über, besonders in Hessen, im Osten von NRW und in Teilen Niedersachsens, erklärt ntv-Meteorologe Paul Heger. Es seien zwar keine großen Mengen Schnee zu erwarten, "aber auch durch wenig kann es mal rutschig werden", so Heger. Bis zu fünf Zentimeter könnten in Ostfriesland fallen.

Im Osten und Nordwesten bleibt es erst mal frostig kalt mit Werten bis zu minus fünf Grad. Ansonsten liegen die Werte über dem Gefrierpunkt. An den Küsten frischt der Wind örtlich zu Stürmböen mit bis zu 70 Kilometern pro Stunde auf. In der Nacht soll es auch in Oberbayern glatt werden.

Am Sonntag fällt im Norden noch ein wenig Schnee. Im Süden und Südosten kündigt sich derweil ein neues Tief an, das Mittelmeerfeuchte mitbringt, die dann auf die Kaltluft treffen wird, sagt Heger. Das sei "die perfekte Mischung für teils ergiebige Schneefälle und gefährliches Glatteis". Verschont bleibt der Westen: Dort lockert der Himmel stellenweise auf, dadurch wird es etwas wärmer als im Rest des Landes. Die Temperaturen sollen bei minus zwei im Osten bis plus sechs Grad im Westen liegen.

Zum Start in die neue Woche breitet sich der Schneefall vom Süden über die Mitte bis in den Norden und Osten aus. Dabei kann es durch überfrierende Nässe weiterhin glatt werden.

Quelle: ntv.de, mpa/dpa

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