Feuerwehr kann nicht löschenWindrad steht nahe der A7 in Flammen
In Bayern steht ein Windrad seit fast 24 Stunden in Flammen. Die Feuerwehr kann den Brand nicht aktiv bekämpfen. Ganz untätig bleiben die Kameraden dennoch nicht. Die Polizei warnt derweil Schaulustige.
An der Autobahn 7 nahe Kitzingen in Bayern ist ein Windrad in Brand geraten. Wie das Polizeipräsidium Unterfranken mitteilte, wurde der Bereich um das betroffene Windrad weiträumig abgesperrt. Die Polizei forderte die Bevölkerung "eindringlich" dazu auf, den Absperrbereich nicht zu betreten und sich insbesondere nicht unter das betroffene Windrad zu begeben. "Auf Grund möglicher weiterer herabstürzender Teile besteht erhöhte Verletzungs- und Lebensgefahr."
Das Windrad geriet bereits am Samstagabend gegen 18.45 Uhr in Brand, erklärte Feuerwehrsprecher Jonas Wirth. Die Feuerwehr rückte zunächst mit einem Großaufgebot an - doch das Feuer konnte bislang nicht gelöscht werden. Die Feuerwehr habe "keine Geräte, die eine Höhe von 100 Metern haben". So hoch sei das Windrad, sagte Wirth. Von außen zu löschen, sei deshalb unmöglich. "Gleichzeitig verbietet es sich aber auch, Kräfte im Inneren zur Brandbekämpfung einzusetzen, da die Gefahr für diese viel zu hoch wäre."
Untätig bleiben die Kameraden der Feuerwehr dennoch nicht: "In diesem Fall bleibt uns nichts anderes übrig, als Abstand zu halten und die Lage zu beobachten und gleichzeitig zu verhindern, dass durch herabfallende, brennende Teile das Feuer sich auf die Vegetation oder ähnliches ausbreiten kann", so Wirth.
Die Rauchsäule des Unglücksherds ist in der Region Unterfranken weithin zu sehen. Auf Bildern und Videos von vor Ort ist zudem zu erkennen, wie Teile des Windrads zu Boden stürzen. Die Polizei nahm Ermittlungen zur Brandursache auf. Zur Höhe des Schadens können die Ermittler noch nichts sagen.
