Panorama

Todesopfer im Straßenverkehr Zahl der Verkehrstoten sinkt auf Rekordtief

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Testanordnung in der Unfallforschung: Auf der Straße treffen nicht nur Autos und Knautschzonen aufeinander.

(Foto: picture alliance / Guido Kirchne)

Noch nie war Autofahren so sicher wie 2017: Obwohl der Verkehr weiter anschwillt, verzeichnet die Statistik einen deutlichen Rückgang der Todesopfer. Ein Blick in die Daten zeigt - das Risiko, auf der Straße zu sterben, ist deutschlandweit sehr unterschiedlich verteilt.

Trotz eines Anstiegs bei den Verkehrsunfällen ist die Zahl der Toten im Straßenverkehr in Deutschland auf ein Rekordtief gesunken. Im vergangenen Jahr kamen insgesamt 3177 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dies waren 29 Getötete oder 0,9 Prozent weniger als im Jahr davor und der niedrigste Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren.

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Der Statistik zufolge ging auch die Zahl der Verletzten zurück, um 2,1 Prozent auf 388.200 Menschen. Zu dem Rückgang kam es trotz steigender Unfallzahlen. Wie die Statistiker mitteilten, erhöhte sich die Zahl der von der Polizei aufgenommenen Unfälle um zwei Prozent auf rund 2,6 Millionen. Dies war demnach ein neuer Höchststand.

Bei 2,3 Millionen Unfällen sei es bei Blechschäden geblieben, bei 301.169 Unfällen wurden Menschen verletzt oder getötet. Nach einer von Januar bis November reichenden detaillierten Auswertung der Unfalldaten kamen im vergangenen Jahr deutlich weniger Autoinsassen ums Leben. Hier gab es einen Rückgang um 7,4 Prozent oder 104 Getötete, erklärten die Statistiker.

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Auch die Zahl der getöteten Fußgänger sank mit 28 Todesopfern (minus 6,4 Prozent) spürbar. Einen deutlichen Anstieg gab es dagegen bei tödlichen Motorradunfällen, hier stieg die Zahl der Toten um 46 oder 8,6 Prozent. Bei Lastwagenfahrern gab es sogar einen Anstieg um 24,2 Prozent, dies waren 30 Getötete mehr.

Gemessen an der Einwohnerzahl war das Risiko, im Straßenverkehr zu sterben, in Brandenburg und Sachsen-Anhalt mit jeweils 59 Todesopfern sowie in Niedersachsen mit 51 Todesopfern je eine Million Einwohner am höchsten. Weit unter dem Bundesdurchschnitt von 38 Getöteten je eine Million Einwohner lagen aufgrund ihrer Siedlungsstruktur die Stadtstaaten wie Berlin, Bremen und Hamburg, aber auch Nordrhein-Westfalen, wo auf eine Million Einwohner lediglich 25 Getötete kamen.

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Quelle: n-tv.de, mmo/AFP