Panorama

Mehrere verletzte Kinder Zwei Busse kollidieren in Bayern

In Ammerndorf in Bayern stoßen zwei Linienbusse frontal zusammen. Nachdem die ersten Helfer eingetroffen sind, bietet sich ihnen ein schreckliches Bild: Etliche Menschen sind zum Teil schwer verletzt, darunter auch viele Kinder.

Bei einem frontalen Zusammenstoß zweier Linienbusse in Mittelfranken sind etwa 40 Kinder und Erwachsene verletzt worden. Fünf Personen wurden schwer verletzt und mussten mit Hubschraubern in Krankenhäuser gebracht werden. Zwei der Schwerverletzten sind Kinder. 15 weitere Menschen wurden leicht verletzt, 20 erlitten Verletzungen allgemeiner Art, wie die Polizei erklärte. Mindestens vier Menschen mussten von der Feuerwehr mit schwerem Gerät aus den Trümmern befreit werden.

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Die beiden Busse prallten auf einer Verbindungsstraße zwischen Ammerndorf und Zirndorf im Landkreis Fürth zusammen. Laut lokaler Medien soll zudem ein Auto in den Unfallort gerast sein. Die Situation am Unfallort war zunächst aufgrund der vielen Verletzten unübersichtlich. Wie ein Polizeisprecher erläuterte, beruhen die Zahlen der Verletzten bislang auf Angaben des Rettungsdiensts - es sei möglich, dass diese noch nach unten korrigiert würden.

Zuerst hatte es geheißen, es seien zwei Schulbusse kollidiert. Nun stellte sich heraus, dass es sich bei den Unfallfahrzeugen um zwei Linienbusse handelte. Die Busse werden zu bestimmten Zeiten vor allem von Kindern, aber eben auch von Erwachsenen genutzt.

Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar. Fest steht, dass die Fahrzeuge auf gerade Strecke frontal kollidierten. Ein Sachverständiger soll nun den genauen Hergang des Unglücks rekonstruieren und klären.

Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste sind im Großeinsatz. Auch drei Rettungshubschrauber und ein Polizeihubschrauber wurden eingesetzt, sie brachten Verletzte in Kliniken. Für die Eltern und andere Angehörige wurde eine Sammelstelle in der Nähe der Unfallstelle eingerichtet. Über Twitter startete die Polizei einen Zeugenaufruf. Die betroffene Staatsstraße 2245 zwischen Ammerndorf und Wintersdorf ist immer noch großräumig gesperrt.

Quelle: n-tv.de, kpi/dpa/AFP