Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 11:43 Ukraine: Russische Angriffe auf Gasförderanlagen von Naftogaz +++

12.10.2026, 00:01 Uhr

Russland greift in der Nacht Gasförderanlagen des staatlichen ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz in der Region Charkiw an und löst einen Brand aus. Dabei wird wichtige Infrastruktur beschädigt, wie der kommissarische Naftogaz-Chef Serhij Fedorenko über Telegram mitteilt. Die Mitarbeiter setzten alles daran, die Schäden so schnell wie möglich zu beheben und Risiken für den stabilen Betrieb des Energiesystems abzuwenden, erklärt er.

+++ 11:15 Wieder schwere Angriffe auf Charkiw +++

Bei mehreren russischen Angriffen auf die ukrainische Großstadt Charkiw werden am Morgen mindestens zwölf Menschen verletzt, wie Bürgermeister Ihor Terechow mitteilt. Charkiw ist aufgrund seiner Nähe zur Front regelmäßig Ziel russischer Angriffe auf die zivile Infrastruktur. Dabei verstärken die Russen zuletzt ihre Angriffe auf zivile Ziele in der Ukraine. Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte am Sonntag mit: "Allein in dieser Woche haben die Russen rund 1.450 Luftbomben, 75 Raketen verschiedener Typen und über 1.640 Angriffsdrohnen abgefeuert, von denen etwa 60 Prozent mit Strahltriebwerken ausgestattet sind." 

+++ 10:43 EU verhängt Rekord-Sanktionen gegen russische Kriegshelfer +++

Die Europäische Union verhängt neue Sanktionen gegen eine Rekordzahl von Unterstützern der russischen Kriegsmaschinerie. Die EU-Außenminister beschließen, knapp 1600 Personen, Unternehmen und andere Organisationen mit Strafmaßnahmen zu belegen, wie die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas mitteilt.

+++ 10:08 Bericht über Energie-Deal: "Trump ist wirklich wütend" +++

Ein Beamter des Weißen Hauses spezifiziert nun, was US-Präsident Donald Trump offenbar unter einem "Energiefrieden" zwischen Russland und der Ukraine versteht - nämlich einen höchst einseitigen Deal zugunsten Moskaus. Gegenüber dem Portal "Axios" erklärt der Beamte demnach: "Am Sonntag verkündete Präsident Trump einen 'Energiewaffenstillstand' zwischen Russland und der Ukraine. Er bezog sich dabei auf ein mögliches Abkommen, in dem sich beide Seiten verpflichten würden, die Angriffe auf Ölraffinerien einzustellen." Wenn die Angriffe auf Ölraffinerien aufhörten, könnte der nächste Schritt folgen: eine Vereinbarung zur Beendigung von Angriffen auf Kraftwerke und Energienetze. Wie ein ukrainischer Beamter "Axios" sagt, verfügt die Ukraine aber nur über eine einzige Ölraffinerie, die von den Russen wiederholt angegriffen worden sei und nicht mit voller Kapazität arbeite. Russland hingegen besitzt ein umfangreiches Netz von Raffinerien. Laut "Axios" warnt der Beamte des Weißen Hauses zudem davor, dass die ukrainischen Angriffe auf russische Ölraffinerien der Beziehung des ukrainischen Präsidenten Selenskyj zu Trump mehr schadeten als Russland selbst. "Trump ist wirklich wütend. Er glaubt, Selenskyj nehme die US-Hilfe als selbstverständlich hin."

+++ 09:36 Wadephul begrüßt "beispiellose" Russland-Sanktionen +++

Außenminister Wadephul begrüßt die Verabschiedung neuer EU-Sanktionen gegen Russland als "beispiellosen" Schlag gegen die Kriegswirtschaft von Präsident Wladimir Putin. Die EU nehme damit so viele Personen und Unternehmen in die Sanktionsliste auf wie nie zuvor, erklärt der Minister. Insgesamt seien es weit über 1600 Verantwortliche und Betriebe. Die EU reagiere mit der Sanktionierung von Drohnenherstellern zudem auf hybride Angriffe wie den versuchten Anschlag am Flughafen Leipzig/Halle. Der Druck auf Russland solle so lange erhöht werden, bis Putin zu ernsthaften Friedensverhandlungen bereit sei, sagt Wadephul.

+++ 09:08 Kallas zweifelt an Putins Willen, eine Energiewaffenruhe einzuhalten +++

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas äußert sich skeptisch über die von US-Präsident Donald Trump verkündete "Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine. "Wir begrüßen den Waffenstillstand im Energiebereich, wenn er tatsächlich eingehalten wird", sagt Kallas vor einem Treffen der EU-Außenminister heute in Luxemburg. "Bisher haben wir jedoch noch nicht gesehen, dass sich auch Russland daran halten wird." Kallas betont, dass eine Waffenruhe im Energiebereich "äußerst wichtig" sei, "weil der Winter kalt werden wird". Da Russland viele Raffinerien habe, sei dies auch in Moskaus Interesse.

+++ 08:39 Von der Leyen: "Krieg ist in eine neue, noch düsterere Phase eingetreten" +++

Die Europäische Union wird der Ukraine diese Woche zusätzliche Mittel für den Kauf von Drohnen und Raketen zur Verfügung stellen. Dies gibt die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, nach einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bekannt. Ziel sei es, die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine zu stärken und ihren Luftraum zu schützen. Die EU-Staats- und Regierungschefs würden außerdem über den Finanzbedarf der Ukraine für das kommende Jahr und die weitere Unterstützung ihrer europäischen Integration beraten. Von der Leyen beklagt zudem, dass Russland den Krieg auf dem Schlachtfeld verzögere und Zivilisten weit hinter den Frontlinien angreife. "Der Krieg ist in eine neue, noch düsterere Phase eingetreten."  

+++ 08:04 Experte über Diesel-Deal: "Als würde man auf der Titanic die Liegestühle umstellen" +++

Was bringt der Diesel-Deal von US-Präsident Trump? Unbestritten ist: Der Kreml darf sich freuen. Doch auf den Energiemarkt hat er einem Experten zufolge nur eine minimale Wirkung. "Das ist so, als würde man auf der Titanic die Liegestühle umstellen", meint Michael Lynch, Fellow am Energy Policy Research Foundation. "Wenn wir Diesel aus Russland beziehen, bedeutet das im Grunde, dass deren bestehende Kunden keinen Diesel mehr bekommen und sich anderweitig versorgen müssen, wodurch der Preis im Wesentlichen auf dem derzeitigen Niveau bleiben wird." In einzelnen US-Bundesstaaten könnten die Preise Lynch zufolge leicht sinken. Landesweit werde dies in den USA - und auch global - nicht wirklich etwas ändern.

+++ 07:28 In "Todeszonen": Nato-Vertreter beziffert russische Verluste für September +++

Russland hat im vergangenen Monat offenbar in der Ukraine mehr als 50.000 Verluste erlitten. Dies berichtet die Agentur Bloomberg unter Berufung auf einen hochrangigen Nato-Vertreter. Unter den Opfern seien bis zu 28.000 getötete Soldaten. Das russische Militär versuche demnach, in der Ukraine offensiv Fortschritte zu erzielen und habe Truppen in "Todeszonen" entsandt, in denen bewaffnete Drohnen, Landminen, Artilleriefeuer und andere Verteidigungsanlagen weit verbreitet seien. Laut dem Nato-Vertreter sollen die ukrainischen Streitkräfte im selben Zeitraum etwa 5.000 Verluste erlitten haben. Die Zahl der russischen Verluste deckt sich in etwa mit den Angaben des ukrainischen Generalstabs. Dieser geht von 46.230 Verlusten im September aus – gegenüber 31.710 im Januar. Anfang des Jahres sagte der damalige Verteidigungsminister Mychailo Fedorow, die Ukraine strebe an, "50.000 Russen pro Monat zu töten".

+++ 06:59 EU befürchtet ökologische Katastrophe durch russische Schattenflotte +++

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas warnt vor einer drohenden Ölkatastrophe an den europäischen Küsten durch die sogenannte russische Schattenflotte. Die Schiffe seien "ökologische Zeitbomben", da sie oft alt, schlecht gewartet und unzureichend versichert seien, sagt Kallas dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Die EU habe im Kampf gegen die Schattenflotte in den vergangenen Monaten sechs Inspektionen vorgenommen. Jeder dieser Einsätze an Bord koste Russland Zeit und Geld, erklärte die Chefdiplomatin. Der größte Druck auf Moskau entstehe jedoch durch diplomatische Maßnahmen, erklärt sie weiter. So hätten afrikanische Länder auf Bitte der EU Hunderte Schiffe aus ihren Registern gestrichen. "Der Verlust der Flagge macht einen Tanker anfälliger für Inspektionen und Festsetzungen und führt dazu, dass Behörden, Versicherer, Banken und Händler zögern, mit ihm Geschäfte zu tätigen", so Kallas. Bislang habe die EU rund 670 Schiffe mit Sanktionen belegt. 

+++ 06:48 Russische Behörden melden Drohnenangriffe auf Belgorod und Donezk +++ 

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff in der russischen Grenzregion Belgorod ist laut den örtlichen Behörden ein Mensch ums Leben gekommen. Die Drohne habe ein Auto auf einer Straße nahe der Grenze getroffen, teilt die regionale Einsatzzentrale mit. Zudem wurde im von Russland kontrollierten Teil der ostukrainischen Region Donezk nach Angaben der dortigen pro-russischen Verwaltung eine weitere Person bei einem ukrainischen Angriff getötet.

+++ 06:20 BDI: Russische Sabotage bedroht zunehmend deutsche Unternehmen +++

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) warnt vor einer wachsenden Gefahr durch russische Sabotageakte gegen heimische Unternehmen. Die Industrie stelle sich darauf ein, dass die Bedrohung anhalte und die Angriffsmethoden vielfältiger würden, sagt der stellvertretende BDI-Hauptgeschäftsführer Holger Lösch dem "Handelsblatt". Unternehmen gerieten nicht zufällig ins Visier. Russische Einfluss- und Sabotageaktivitäten seien längst kein abstraktes Szenario mehr. Unternehmen, kritische Infrastrukturen und verteidigungsrelevante Lieferketten stünden bereits heute im Fokus der Angriffe. Der Schutz der Wirtschaft müsse deshalb ein Grundbaustein der nationalen Sicherheit sein und politische Priorität haben, fordert Lösch. Erst in der vergangenen Woche warnte der Bundesnachrichtendienst BND eindringlich vor russischen Aktivitäten in Deutschland.

+++ 05:51 Deutschland schickt Tornados zu Atomwaffenübung der Nato +++

Die deutsche Luftwaffe beteiligt sich in den kommenden Tagen mit mehreren Kampfflugzeugen an einem Nato-Manöver zur Verteidigung des Bündnisgebiets mit Atomwaffen. Wie ein Sprecher sagt, werden für die Übung mit dem Namen "Steadfast Noon" drei Tornados des taktischen Luftwaffengeschwaders 33 auf die Aviano Air Base nach Norditalien verlegt. Die Maschinen sind normalerweise auf dem Stützpunkt Büchel in Rheinland-Pfalz stationiert. Dort lagern nach offiziell unbestätigten Angaben US-Atomwaffen, die im Ernstfall über das Konzept der sogenannten nuklearen Teilhabe der Nato auch von deutschen Jagdbombern abgeworfen werden könnten.

+++ 05:33 Kretschmer: Deutschland muss Beitrag zum Gelingen einer Waffenruhe leisten +++

Deutschland sollte sich laut dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer aktiv für eine Friedenslösung in der Ukraine einsetzen. Er halte die Position der früheren grünen Außenministerin Annalena Baerbock für falsch, wonach es nicht die Zeit für Diplomatie, sondern für Waffenlieferungen sei, sagt der CDU-Politiker im ZDF: "Wir sehen jetzt nach vier Jahren, wohin das geführt hat - in eine Katastrophe." Gleichzeitig mache US-Präsident Donald Trump "ringsherum" Geschäfte. "Das schlägt dem Fass ja wirklich den Boden aus", fügt er hinzu. Deutschland halte hingegen eine Fahne hoch: "So geht es nicht. Wir brauchen einen anderen Antritt und wir als Deutsche müssen diejenigen sein, die da auch einen Beitrag dazu leisten, dass dieser Waffenstillstand jetzt kommt", sagt Kretschmer. Bisher ist allerdings Kremlchef Wladimir Putin auf alle Bemühungen um einen Waffenstillstand nicht eingegangen.

+++ 04:47 CDU-Außenexperte: EU sollte Kiew zu Angriffen auf Russlands Ölraffinerien ermuntern +++

Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter stärkt dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj nach der scharfen Kritik von US-Präsident Donald Trump den Rücken und kritisiert die USA scharf. "Die Ukraine hat mit den gezielten Angriffen auf russische Ölraffinerien legitime Ziele des Aggressors getroffen und trägt mit den weitreichenden Sanktionen effektiv bei, Russlands Kriegsmaschine zu schwächen", sagt Kiesewetter den Funke Medien. "Europa und Deutschland sollten die Ukraine deshalb darin bestärken, weiterhin relevante Ziele in Russland auszuschalten, denn das ist im Sinne der europäischen Sicherheit."

+++ 03:33 Telefonat mit Selenskyj: Kanadas Premier verurteilt Trumps Diesel-Deal mit Moskau +++

Der kanadische Regierungschef Mark Carney kritisiert den Diesel-Deal von US-Präsident Donald Trump mit Russland scharf. "Dieses Abkommen steht in direktem Widerspruch zu den Bemühungen der Ukraine, Kanadas und unserer Verbündeten, Frieden und Stabilität in Europa zu schaffen", sagt Carney nach Angaben seines Büros in einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. "Es wird Russland zusätzliche Einnahmen verschaffen und dazu beitragen, seinen illegalen und ungerechtfertigten Krieg gegen die Ukraine zu finanzieren." Nach dem Telefonat mit Selenskyj telefoniert Carney auch noch mit Trump. Darin bekundet Carney einer Erklärung zufolge Unterstützung für eine "Energie-Waffenruhe" zwischen der Ukraine und Russland. Carney erinnert zudem an Selenskyjs "Appell" an Russland, sich an eine solche Vereinbarung zu halten. Alle Angriffe auf Energieinfrastruktur und Zivilisten müssten sofort eingestellt werden.

+++ 02:37 EU überlegt sich Reaktion auf Russlands hybride Angriffe +++

Die EU-Außenminister kommen an diesem Vormittag zu Gesprächen in Luxemburg zusammen. Ein Thema werden dabei die hybriden Angriffe Russlands auf Europa sein. Auch sollen weitere Sanktionen gegen das russische Militär und die russische Rüstungsindustrie beschlossen werden. Die Mitgliedstaaten hatten sich vergangene Woche auf Strafmaßnahmen gegen fast 1600 Verantwortliche und Organisationen geeinigt. 

+++ 01:39 Drohnen unterbrechen Moskaus Flugverkehr +++

Die vier Moskauer Flughäfen stellen am Abend den Flugbetrieb wegen ukrainischer Drohnen vorübergehend ein. Auf den Flughäfen Scheremetjewo, Wnukowo, Domodedowo und Schukowski wurden alle Landungen und Starts für kurze Zeit abgesagt, berichtet die Staatsagentur Tass. Mindestens 25 anfliegende Maschinen wurden auf andere Flugplätze umgeleitet. Der Alarm wurde am späten Abend an allen Airports aufgehoben. Nach Angaben von Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin wurden mindestens 23 ukrainische Drohnen auf ihrem Weg in die russische Metropole noch vor den Stadtgrenzen abgeschossen. Auch in anderen russischen Städten wie Kostroma und Jaroslawl wurde der Flugbetrieb am Abend durch Drohnenalarm gestört. 

+++ 00:27 Britischer Premier Burnham unterstützt Trumps "Appell" für Energie-Waffenruhe  +++

Nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump zu einer "Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine unterstützt der britische Premierminister Andy Burnham die Idee grundsätzlich. "Russland hat am Wochenende seine Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur verstärkt", schreibt Burnham bei X. "Das ist ein Angriff auf ukrainische Zivilisten, der sie in Kälte und Dunkelheit stürzt." Großbritannien unterstütze daher "nachdrücklich den heutigen Appell von Präsident Trump für eine dauerhafte, sofort beginnende Energie-Waffenruhe". Trump selbst hatte mitgeteilt, Moskau und Kiew seien einverstanden, aus Moskau gibt es dafür bislang keine Bestätigung. 

+++ 23:07 "Diesel-Deal rechtswidrig": Sieben Senatoren feuern gegen Trump +++

Demokratische und republikanische US-Senatoren kritisieren den von Präsident Donald Trump geplanten Import russischen Diesels als rechtswidrig. Der Kongress habe im Jahr 2022 die Einfuhr russischer Energieträger untersagt, damit die USA nicht Russlands Krieg gegen die Ukraine finanzieren, heißt es in einem Schreiben von sieben Senatoren beider Parteien. "Präsident Trumps Entscheidung, russische Importe zu erlauben, steht im direkten Widerspruch zu diesem Gesetz." Die Vereinigten Staaten dürften Kremlchef Wladimir Putin keine Rettungsleine hinwerfen, solange er ukrainische Zivilisten töte, heißt es weiter. "Die Regierung muss ihren Kurs umgehend korrigieren." Hinter dem Schreiben stehen die demokratischen Senatoren Richard Blumenthal, Jeanne Shaheen und Ron Wyden sowie ihre republikanischen Kollegen Thom Tillis, Lisa Murkowski, John Curtis und Susan Collins. Trumps Regierung habe es versäumt, den Kongress bei der Entscheidung zu konsultieren oder eine Begründung vorzulegen, "wie es gesetzlich vorgeschrieben ist".

+++ 22:07 Kiesewetter: "Müssen aufpassen, dass Trump nicht Zukunft Europas verkauft" +++

Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter wirft US-Präsident Donald Trump vor, die Zukunft der Ukraine und Europas zu gefährden. Anstatt die Ukraine durch die Bereitstellung von mehr Waffen und Geheimdienstinformationen für zukünftige Verhandlungen zu stärken, stärke Trump Russland, erklärt Kiesewetter gegenüber der Nachrichtenagentur Ukrinform. Mit Blick auf die von Trump angekündigten russischen Diesel-Lieferungen sagt er: "Wir müssen aufpassen, dass Trump kurz vor den Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten nicht die Zukunft Europas verkauft. Wir könnten Diesel in die Vereinigten Staaten liefern, aber wir können nicht hinnehmen, dass Trump Putin unterstützt. Die Vereinigten Staaten und Russland haben sich gegen die Zukunft der Ukraine sowie gegen Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung verbündet."

+++ 21:44 Drei Menschen bei Drohnenangriff in Westukraine getötet +++

Die westukrainische Großstadt Iwano-Frankiwsk wird von russischen Drohnen angegriffen. Drei Menschen seien getötet worden, sagt Gouverneurin Svitlana Onyshchuk. Mehrere Mehrfamilien- und Geschäftshäuser seien beschädigt - und es gingen weiterhin Meldungen ein, schreibt sie in sozialen Medien.

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