Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 18:28 Bericht: Putin schützt seine Residenz mit mehr als 50 Flugabwehrtürmen +++
Rund um die Residenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin namens Waldai sollen 16 weitere Flugabwehrtürme errichtet worden sein. Damit steigt die Zahl der Flugabwehrstellungen in dem Gebiet auf mehr als 50. Das berichtet "Radio Liberty" basierend auf einer gemeinsamen Analyse von Satellitenbildern mit dem OSINT-Analysten "jembobineuse". Demnach wurden die neuen Türme wurden hauptsächlich südlich der Residenz in einem Radius von 50 Kilometern errichtet. Sie bilden einen äußeren Flugabwehrring gegen die Ukraine. Die Journalisten vermuten, dass auf den Türmen Flugabwehrraketensysteme vom Typ Pantsir oder Tor stationiert sein könnten. OSINT steht für "Open Source Intelligence", also frei zugängliche Informationsquellen.
+++ 18:09 Moskau richtet 2030 Weltmeisterschaft im Gewichtheben aus +++
Moskau richtet im Jahr 2030 die Weltmeisterschaft im Gewichtheben aus. Dies teilt der Weltverband IWF mit. Es ist die erste WM in einer olympischen Sportart in Russland seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine. Die Titelkämpfe 2029 finden im indischen Ahmedabad statt.
+++ 17:23 Alltag in Frontstadt: ntv-Reporterin besucht ukrainischen Untergrund-Kindergarten +++
Wie ist das Leben in einer Frontstadt im Krieg? Im Osten der Ukraine bekommt ntv-Reporterin Kavita Sharma die Möglichkeit, unweit der Front einen Kindergarten im Untergrund zu besuchen.
+++ 16:58 Russland: Haben Frachtschiffe mit Drohnen im Schwarzen Meer attackiert +++
Russische Drohnen haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau zwei Frachtschiffe im Schwarzen Meer angegriffen. Ein Schiff sei in der Nacht auf dem Weg zum Hafen von Tschornomorsk getroffen worden, ein weiteres tagsüber auf dem Weg nach Odessa. Die Schiffe seien zur Versorgung der ukrainischen Armee genutzt worden, erklärte das Ministerium. Zudem griffen russische Streitkräfte in der Nacht in der ukrainischen Stadt Charkiw mehrere Logistikzentren an. Dort seien zivil und militärisch nutzbare Güter für das ukrainische Militär gelagert und verteilt worden. Die Angaben lassen sich von der Nachrichtenagentur Reuters nicht unabhängig überprüfen.
+++ 16:25 Italiens Vize-Regierungschef Salvini spricht sich gegen Ukraine-Hilfen aus +++
Italiens Vizeregierungschef Matteo Salvini will sich gegen weitere Geld- und Waffenlieferungen an die Ukraine einsetzen. Bei einem Parteitag seiner rechtspopulistischen Lega warb er um die Wiederwahl zum Vorsitzenden. Diese würde ihm das Mandat erteilen, "ins Kabinett zu gehen und die klare Position der Lega zu vertreten: Wir können nicht weiter Geld und Waffen an die Ukraine schicken", sagte Salvini. Die Delegierten des Parteitages reagierten auf seine Ankündigung mit Applaus. Anschließend wählten sie Salvini mit 465 Stimmen erneut zum Parteichef der Lega. Italien gehört zu den zuverlässigen Ukraine-Unterstützern. Salvini steht unter wachsendem Druck, den Parteikurs zu halten und Wähler im rechten Lage an sich zu binden.
+++ 15:42 Insider: Vorbereitungen für Treffen von Putin mit Trump und Xi laufen +++
Moskau bereitet offenbar ein Treffen zwischen drei Staatschefs vor: Laut Kremlberater Juri Uschakow sollen Wladimir Putin, US-Präsident Donald Trump und der chinesische Präsident Xi Jinping bald aufeinandertreffen. Das berichtet "Astra" unter Berufung auf Angaben Uschakows. "Nun kann ich mit Sicherheit sagen, dass Moskau, Peking und Washington grundsätzlich bereit sind, das trilaterale Treffen abzuhalten. Die Vorbereitungen dafür haben bereits begonnen." Ein konkreter Termin steht Uschakow zufolge noch nicht fest. Ein Tag im November sei anvisiert.
+++ 15:10 Russland-Experte Mangott: Europa ist bei Ukraine-Verhandlungen nicht machtlos +++
Moskau will Europa bei den Verhandlungen nicht dabei haben, um einen Frieden im Ukraine-Krieg zu verhandeln. Machtlos ist der Kontinent laut Russland-Experte Gerhard Mangott trotzdem nicht. Mitgestalten kann er kaum, dafür etwas anderes.
+++ 14:36 Russland: Können soviel Diesel liefern wie die USA wünschen +++
Russland ist nach den Worten des stellvertretenden russischen Ministerpräsidenten Alexander Nowak bereit, den USA jede beliebige Menge an Diesel zu liefern. "So viel, wie unsere Partner wünschen ... von dem Gesamtvolumen, das wir exportieren werden. Wir können alles liefern", sagte Nowak im staatlichen Fernsehsender Westi. Bereits am Freitag hatte der Politiker erklärt, drei Tanker mit russischem Diesel seien auf dem Weg nach Nordamerika. Es handelt sich um die erste Lieferung dieser Art seit dem von der damaligen Regierung unter US-Präsident Joe Biden 2022 wegen des Ukraine-Kriegs verhängten Importverbot für russisches Öl und Ölprodukte. Sie ist Teil einer Vereinbarung zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Russland hatte zugestimmt, ein selbst auferlegtes Exportverbot für Diesel wegen Knappheiten infolge ukrainischer Angriffe aufzuheben, um den Kraftstoff wieder an die Weltmärkte zu liefern. Trump hatte am 9. Oktober angekündigt, dass Russland zunächst 300.000 Tonnen oder 2,25 Millionen Barrel exportieren werde. Darauf sollen 500.000 Tonnen im November und eine Million Tonnen "unmittelbar danach" folgen. Der US-Präsident hofft, mit mehreren Maßnahmen die Dieselpreise vor den US-Zwischenwahlen am 3. November zu senken.
+++ 13:58 Ukraine weiht erste Anti-Drohnen-Autobahn ein +++
In der Ukraine ist jetzt ein erster Autobahnabschnitt befahrbar, ohne der Gefahr von Drohnenangriffen ausgesetzt zu sein. Das teilt Oleh Wassyljowytsch Synjehubow mit, Leiter der Charkiwer Regionalverwaltung. Die Arbeiten an einer 6,5 Kilometer langen Strecke in Charkiw wurden ihm zufolge "kürzlich" abgeschlossen. Weitere solche Abschnitte sollen folgen, etwa auf 14 Kilometer Länge auf der Stadtautobahn. Die Straßen werden zum Schutz vor den unbemannten Flugobjekten mit dichten Spezialnetzen umspannt. Das ukrainische Medium Ukrinform zeigt Fotos des ersten Streckenabschnittes.
+++ 13:15 Selenskyj: 1600 Gleitbomben und 2300 Drohnen binnen einer Woche +++
Russland habe allein in dieser Woche etwa 1600 Gleitbomben, 48 Marschflugkörper und ballistische Raketen sowie fast 2300 Drohnen eingesetzt. Das berichtet der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj. "So reagiert Russland auf Diplomatie und die Aufhebung der Isolation", sagt der Präsident. Er betont, es sei "sehr wichtig, dass parallel zu den Verhandlungen die Unterstützung für die Verteidiger des Lebens nicht nachlässt". So müssten die von den Europäern bereits genehmigten Lieferungen von Abwehrraketen erfolgen. "Jedes solche Verteidigungspaket trägt - insbesondere vor dem Winter - dazu bei, Leben zu retten", sagt Selenskyj.
+++ 12:37 Nationalgardisten liefern Babynahrung in hart umkämpfte Frontstadt +++
Erst ab Mitte der kommenden Woche gilt in Oleschky eine Feuerpause (siehe Eintrag von 07:14 Uhr). Bis dahin leiden die 2000 Menschen weiter unter den andauernden Kämpfen zwischen russischer und ukrainischer Armee. Die Stadt ist ein Einfallstor der Regionalhauptstadt Cherson. Trotz der schwierigen Lebensumstände wagen sich nun Nationalgardisten mit Nahrung für die Jüngsten in das Kriegsgebiet. Kämpfer der Spezialeinheit "Bulgaren" der 11. Mykhailo-Hruschewsky-Brigade der Nationalgarde lieferten dringend benötigte Ausstattung in die vorübergehend besetzte Stadt Oleschky. Das teilt der ukrainische Innenminister Ivan Vyhivskyi mit. "Sie haben mit Drohnen Pakete für Familien mit Kindern ausgeliefert. Darin befanden sich Frühstücksriegel, Milch, Lernspiele und Spielzeug", schreibt Vyhivskyi auf Facebook. "Es handelt sich um 15 Pakete mit einem Gesamtgewicht von über 600 Kilogramm."
+++ 11:45 Selenskyj: Kreml tötet gezielt Zivilisten +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft vor möglichen neuen Verhandlungen mit dem Kreml unter US-Vermittlung den russischen Streitkräften die gezielte Tötung von Zivilisten vor. In der Region Dnipropetrowsk seien vier Menschen getötet worden. "Weitere 22 Menschen wurden verletzt, darunter ein elfjähriges Mädchen", teilt Selenskyj mit. In Winnyzja habe eine Drohne ein Hochhaus getroffen. Es gebe sechs Verletzte. Insgesamt verzeichneten neun Regionen demnach Schäden. In der Nacht seien zudem Wärmekraftwerke, Umspannwerke, Kohlebergwerke, Getreidelager und Einkaufszentren attackiert worden. "In Charkiw griffen die Russen zunächst einen Baumarkt an und führten anschließend einen zynischen Folgeangriff auf die Rettungskräfte durch", sagt Selenskyj. Laut Behörden wurden drei Einsatzkräfte verletzt.
+++ 11:02 Ukrainischer Nachrichtendienst sieht "Banditentum und Gesetzlosigkeit" in besetzten Gebieten +++
Der ukrainische Hauptnachrichtendienst fürchtet die Verwahrlosung der von Russland besetzten ukrainischen Regionen. "Die Lage in den vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine verschlechtert sich", heißt es in einem Bericht des Geheimdienstes. "Die russischen Invasoren verwandeln die versklavten Regionen in kriminelle Enklaven, in denen Banditentum und Gesetzlosigkeit herrschen." Moskau sei sich der "katastrophalen Lage" bewusst, schreiben die Geheimdienstagenten weiter. Und: "Die Bevölkerung befindet sich in einem ständigen Zustand der Angst aufgrund des strengen Kriegsregimes, der Bedrohung von Gewalttaten durch Kriegsverbrecher in der russischen Armee und der Repression durch Strafverfolgungsbehörden, die die negative Einstellung gegenüber den Besetzer stärken. Gleichzeitig sinkt der Lebensstandard. Armut und Verwüstung, Arbeitslosigkeit, Nahrung, Medizin, Kraftstoff und grundlegende Bedürfnisse verstärken den Auswanderungsfluss."
+++ 10:19 Kreml: Tote und Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen +++
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Stadt Belgorod nahe der ukrainischen Grenze wurden nach Behördenangaben zwei Menschen getötet und 13 weitere verletzt. "Durch den Angriff wurden 30 Wohnblocks, 35 Autos, vier Häuser, drei Verwaltungsgebäude, acht Geschäftsräume und drei soziale Einrichtungen beschädigt", teilt der Gouverneur der Region, Alexander Schuwajew, mit. In einem Dorf nahe der russischen Stadt Schebekino sei zudem eine weitere Person getötet und eine verletzt worden. Bei einem weiteren Drohnenangriff auf eine Industrieanlage in der russischen Region Perm im Ural sind nach Angaben des dortigen Gouverneurs fünf Arbeiter verletzt worden. Rettungskräfte seien vor Ort, teilt der Gouverneur der Region, Dmitri Machonin, über die Messaging-App MAX mit.
+++ 09:32 Russland meldet erfolgreiche Angriffe auf ukrainisches Frachtschiff und Logistikzentren +++
Russland hat nach eigenen Angaben ein Frachtschiff auf dem Weg in den ukrainischen Hafen Tschornomorsk mit Drohnen angegriffen. Das Schiff diene der Versorgung der ukrainischen Armee, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Zudem seien in der Stadt Charkiw Logistik- und Verteilzentren getroffen worden.
+++ 08:40 Trump: "Selbstverständlich werden wir mit Russland Geschäfte machen" +++
US-Präsident Donald Trump sagt, die USA sind bereit, Handel mit der Ukraine und mit Russland zu betreiben, wenn der Krieg vorbei ist. "Wir würden gerne zu einer Welt zurückkehren, in der Russland und die Ukraine ein Abkommen schließen, und dann könnten wir mit beiden Ländern Geschäfte machen", sagt Trump nach seiner Stimmabgabe zu den Midtermwahlen in den Vereinigten Staaten. "Selbstverständlich werden wir nach dem Ende dieses Krieges mit der Ukraine und Russland Geschäfte machen."
+++ 07:57 Estland plant Kauf von Kampfjets +++
Estland erwägt die Anschaffung von Kampfflugzeugen. Verteidigungsminister Martin Herem spricht bei seinem Besuch in der Ukraine von den Plänen. Demnach könnte der Kauf in den nächsten vier Jahren abgewickelt werden. "Wir beobachten schon seit Längerem, wie Russland immer massenhaft strahlgetriebene Drohnen einsetzt", so Herem laut der Zeitung "Aktualnaya Kamera". "Diese mit anderen Drohnen oder Luftverteidigungssystemen abzuschießen, ist unmöglich. Die Ukraine schießt sie mit F-16-Kampfjets ab, aber das ist uns zu teuer." Der Minister wünscht sich kleine Jagdflugzeuge, die nicht zu schnell sind. Infrage kämen beispielsweise Jets der tschechischen L-39-Familie. "Ich wage zu behaupten, dass es keinen Sinn macht, Entscheidungen in Fragen der Luftverteidigung hinauszuzögern. Wenn wir diese Fähigkeiten wirklich entwickeln wollen, sollten die Entscheidungen im Zuge der Verabschiedung unseres Vierjahresplans getroffen werden. Und das sollte noch in diesem Jahr geschehen."
+++ 07:14 Donald Trump lobt Vermittlung durch Melania +++
US-Präsident Donald Trump betont auf einer Pressekonferenz die Arbeit seiner Frau Melania, die zwischen Russland und der Ukraine eine Feuerpause vermittelt hat. "Sie macht es gerade besser als professionelle Vermittler", sagt Donald Trump. "Jetzt hat sie einen Waffenstillstand erzielt." Dies habe mit Kindern und älteren Menschen zu tun, sagt der Staatschef. Melania Trump macht sich bereits längere Zeit für den Kinderschutz stark.
+++ 06:29 Deutsche Stabsoffiziere und Tankflugzeuge bei Ukraine-Übung +++
Die Bundeswehr wird sich mit rund zehn Stabsoffizieren, Tankflugzeugen und Logistik am ersten Militärmanöver der "Koalition der Willigen" zur Unterstützung der Ukraine beteiligen. Deutschland nehme als "Zeichen der Geschlossenheit mit unseren Partnern" an der Übung teil, die im November in Polen, im Luftraum über Rumänien und im westlichen Schwarzen Meer stattfinden soll, teilt ein Sprecher des Verteidigungsministeriums auf Anfrage mit. Bei dem Manöver wird erstmals die Einsatzfähigkeit der multinationalen Truppe der Ukraine-Verbündeten getestet, die derzeit unter Führung von Frankreich und Großbritannien zur Absicherung eines möglichen Waffenstillstands mit Russland aufgebaut wird. Insgesamt gehören der "Koalition der Willigen" etwa 35 Staaten an.
+++ 05:37 Urnengang im Schatten von Drohnenangriffen: Bulgaren wählen Präsidenten +++
Überschattet von Sicherheitsbedenken nach einer Reihe von Drohnenangriffen auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer wählen die Menschen in Bulgarien am heutigen Sonntag ein neues Staatsoberhaupt. In Umfragen lag die frühere Journalistin und sozialistische Europaabgeordnete Ilijana Jotowa, die das Amt erst im Januar übernommen hatte, zuletzt deutlich vorn. Sie fordert Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs und lehnt weitere militärische Unterstützung für Kiew ab, ohne Bulgariens Zugehörigkeit zu EU und Nato infrage zu stellen. Ihr wichtigster Herausforderer ist der 50-jährige Andrej Gjurow, ein früherer Vizechef der bulgarischen Nationalbank und ehemaliger Übergangsministerpräsident. Er setzt auf Abschreckung und westliche Bündnisse. Insgesamt treten 27 Kandidaten an. Sollte keiner im ersten Wahlgang die nötige Mehrheit erreichen, folgt am 1. November eine Stichwahl.
+++ 03:36 Bericht: Russischer Energieriese finanzierte US-Gasprojekt in Alaska +++
Das russische Unternehmen Novatek hat einem Bericht der "New York Times" zufolge heimlich ein milliardenschweres US-Gasprojekt finanziert, das in Verhandlungen zwischen dem Weißen Haus und dem Kreml über die Beendigung des Krieges in der Ukraine zur Sprache kam. Novatek ist Russlands zweitgrößter Produzent von Flüssigerdgas und unterliegt seit dem Überfall auf die Ukraine im Jahr 2022 US-Sanktionen. Das US-Unternehmen Polar LNG, das Erdgas aus Alaska verflüssigen und exportieren will, erhielt laut NYT, geheime Finanzmittel von Novatek. Quelle der Zeitung ist John Riddle, der frühere Chef von Polar LNG. Er gab seinen Posten auf, nachdem er von den Verbindungen zu Novatek erfahren hatte. Riddle berichtete der Zeitung, ihm sei mitgeteilt worden, die Finanzierung stamme von einem Unternehmen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. "Es ist nicht nur rechtswidrig, sondern es liegt auch nicht im Interesse der USA, dass russische Technologie die Vermarktung von arktischem Gas kontrolliert", sagte Riddle gegenüber dem Blatt. Er habe Beamte der Trump-Administration über die geheime russische Finanzierung informiert und sie dringend gebeten, die Situation zu untersuchen.
+++ 02:31 Insider widerspricht Musk: Ukraine nutzte Starlink nicht für Angriffe +++
Der ukrainische Aktivist und Youtuber Serhii Sternenko weist die Vorwürfe von Techmilliardär Elon Musk zurück, das ukrainische Militär habe das zivile Satelliteninternet Starlink für Drohnenangriffe missbraucht. Auf X schreibt Sernenko, er sei in die Prozesse des ukrainischen Verteidigungsministeriums involviert gewesen und könne sagen, dass die Nutzung von "zivilem Starlink für Drohnenmissionen technisch unmöglich war. Alle Drohnenmissionen, die Satellitenkommunikation erforderten, konnten nur mit Starshield durchgeführt werden". Zugleich dankt er den USA und SpaceX für den Zugang zu der kritisch wichtigen Technik. Eine offizielle Stellungnahme der ukrainischen Regierung zu den Erklärungen von Musk gibt es bislang nicht.
+++ 01:57 Russische Behörden: Ukraine greift Einkaufszentrum von Belgorod an +++
Ein massiver Schwarm ukrainischer Drohnen hat in der Nacht die russische Grenzregion Belgorod angegriffen. Das berichtet der "Kyiv Independent" mit Verweis auf die russischen Behörden. Die meisten Drohnen konzentrierten sich laut Anwohnern auf ein Gebiet im Stadtzentrum von Belgorod. Dem Überwachungskanal Exilenova-Plus zufolge war das Ziel der MegaGRINN-Einkaufskomplex, Belgorods größtes Einkaufs- und Unterhaltungszentrum. MegaGRINN erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 163.000 Quadratmetern und beherbergt über 200 Geschäfte sowie einen Supermarkt, ein Kino und Restaurants. Das Einkaufszentrum war während des nächtlichen Angriffs geschlossen und menschenleer.
+++ 00:36 Dnipropetrowsk: Drei Tote nach Drohnenangriff auf Wohnhaus +++
Eine russische Drohne hat ein Wohngebäude im Bezirk Synelnykove in der Oblast Dnipropetrowsk getroffen. Dabei wurden drei Zivilisten getötet und zwölf weitere verletzt, wie Gouverneur Oleksandr Hanzha mitteilt. Laut "Kyiv Independent" verursachte der Drohnenangriff einen Brand im vierten Stock eines Wohnhauses und beschädigte außerdem Fahrzeuge und ein Geschäft in der Nähe. Drei Menschen kamen ums Leben. Bei dem russischen Angriff auf Synelnykove wurden laut dem Bericht mindestens zwölf weitere Menschen verletzt. Unter den Opfern befindet sich ein elfjähriges Mädchen. Fünf Verletzte werden im Krankenhaus behandelt.
+++ 23:27 Elon Musk erklärt Starlink-Drosselung: Ukraine verstieß gegen Nutzungsbedingungen +++
US-Tech-Milliardär Elon Musk wirft dem ukrainischen Militär vor, das Satelliteninternet Starlink für offensive Drohnenangriffe eingesetzt zu haben, um Menschen zu töten. Es habe gegen die Nutzungsbedingungen von Starlink verstoßen und den Dienst für Angriffe eingesetzt, bei denen Menschen getötet werden sollten, schreibt der SpaceX-Gründer Musk auf der Plattform X. Konkrete Belege oder Fälle und Zeiträume nennt er nicht. Er schreibt weiter, dass diese Lücke in der vergangenen Woche geschlossen worden sei. Zuvor hieß es vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, dass die Starlink/Starshield-Verbindung wieder hergestellt sei. "Starlink und Starshield funktionieren wieder mit der Geschwindigkeit, die vor all diesen Einschränkungen herrschte. Das ist entscheidend für unsere Frontlogistik und für den Schutz der Ukraine vor Raketenangriffen."
+++ 22:27 Feuer nach Drohnenangriff in Lagerhaus in Charkiw ausgebrochen +++
Eine russische Drohne ist in der Oblast Charkiw auf das Dach eines Lagerhauses gestürzt und hat ein Feuer ausgelöst. Der Angriff ereignete sich in der Gemeinde Besljudiwka wie der staatliche Katastrophenschutzdienst mitteilt. Die Löscharbeiten gestalten sich demnach schwierig, da weitere Angriffe befürchtet werden.
+++ 22:02 Drohnentrümmer stürzen auf Autos in Kiew - ein Verletzter +++
In der ukrainischen Hauptstadt Kiew haben herabfallende Trümmerteile einer Drohne eine Person verletzt. Das teilt Bürgermeister Vitali Klitschko bei Telegram mit. "Im Bezirk Schewtschenkiwskyj, im Stadtzentrum, fielen Trümmer einer Drohne auf einen Parkplatz. Autos wurden beschädigt, aber es kam zu keinem Brand", schreibt er. Nach vorläufigen Angaben, so der Bürgermeister weiter, wurde eine Person verletzt und vor Ort medizinisch versorgt.
+++ 21:19 "Warten noch immer" - Selenskyj fordert erneut Lieferung von Abwehrraketen +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert die USA nach der Wiederherstellung der Starlink-Verbindung erneut mit Nachdruck auch zur Lieferung zugesagter Flugabwehrraketen auf. "Es gibt Lieferpakete, auf die wir noch immer warten", sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. "Dabei handelt es sich sowohl um Pakete aus den USA als auch von unseren europäischen Partnern. Lieferpakete, für die bereits politische Entscheidungen getroffen wurden." Selenskyj hatte zuletzt mehrfach beklagt, dass zugesagte und bezahlte Raketen von den USA nicht geliefert würden. Die Ukraine braucht nach eigenen Angaben vor allem Flugabwehrraketen für die Patriot-Systeme, um sich vor den russischen Angriffen mit ballistischen Raketen zu schützen.
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