Politik

Xi gibt "wichtige Anweisungen" 25 Menschen sterben bei Brand auf Frachter in China

10.09.2026, 15:51 Uhr
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Die Ursache für das Feuer auf dem Frachtschiff "Ocean Melody" muss noch ermittelt werden. (Foto: Qingdaowolin via AP)

In der chinesischen Hafenstadt Qingdao am Gelben Meer bricht auf einem Frachtschiff ein Feuer aus. Staatsmedien berichten von mehr als zwei Dutzend Todesopfern und Verletzten. Präsident Xi meldet sich nach dem Unglück zu Wort - eine Seltenheit.

In der ostchinesischen Hafenstadt Qingdao sind staatlichen Medien zufolge 25 Menschen bei einem Brand auf einem Frachtschiff ums Leben gekommen. Damit wurden auch die übrigen fünf Vermissten nur noch tot geborgen, nachdem zunächst von 20 Toten berichtet worden war.

Insgesamt hatten sich den Angaben nach 42 Menschen an Bord des Frachters befunden. Zwölf Menschen konnten vom Schiff gerettet werden. Fünf weitere seien in ein Krankenhaus gekommen, hieß es weiter.

Das Feuer war demnach am Mittag (Ortszeit) auf einem ausländischen Schiff während Reparatur- und Inspektionsarbeiten in der Werft Qingdao Beihai ausgebrochen. Der Brand auf der unter der Flagge Liberias fahrenden "Ocean Melody" sei am frühen Nachmittag gelöscht worden. Wie der Frachter in Brand geriet, ist bislang unklar.

Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping gab laut der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua "wichtige Anweisungen", dass die Suche und Rettung von Vermissten vorangetrieben werden müsse. In der Regel meldet sich Xi nur bei großen Unglücken zu Wort und fordert, wie auch im Fall in Qingdao, wichtige Lehren aus den Vorfällen zu ziehen. Zuletzt hatte Xi ähnlichen Anweisungen nach der tödlichen Sturzflut an der Grenze zwischen der autonomen Region Tibet und Nepal gegeben. 

Quelle: ntv.de, lar/dpa/rts

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