Politik

Beisetzung wohl am 19. September Biden und von der Leyen reisen zu Queen-Begräbnis

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Trafen beim G7-Gipfel auf Schloss Elmau zusammen und reisen zum Begräbnis von Queen Elizabeth II.: EU-Ratschef Michel, EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und US-Präsident Biden.

(Foto: picture alliance / Kyodo)

Der Termin steht noch nicht zu 100 Prozent fest, aber viele Politiker weltweit kündigen bereits ihr Erscheinen beim Begräbnis von Queen Elizabeth II. an. So will US-Präsident Biden genauso dabei sein, wie EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen.

Joe Biden will sich persönlich von Queen Elizabeth II. verabschieden, die am 8. September im Alter von 96 Jahren gestorben ist. Wie CNN berichtet, sagte er zu mitreisenden Reportern bei einem Termin im US-Bundesstaat Ohio, dass er beim Begräbnis der Monarchin anwesend sein wolle. "Ich weiß noch nicht, was die Details sind, aber ich werde hingehen", fügte Biden an.

Wann das Begräbnis stattfinden wird, steht noch nicht offiziell fest. "In etwas mehr als einer Woche werden wir als Nation, als Commonwealth und tatsächlich als globale Gemeinschaft zusammenkommen, um meine geliebte Mutter beizusetzen", sagte König Charles III. in einer Rede am Freitagabend. Mitarbeiter des Weißen Hauses sollen am selben Tag bereits damit begonnen haben, Vorbereitungen für Bidens Reise nach Großbritannien zu treffen. Mit dem König persönlich gesprochen hat Biden bis dato laut eigener Aussage nicht.

Biden erinnert an erstes Treffen vor 40 Jahren

Auch EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen wird am Staatsbegräbnis von Queen Elizabeth II. teilnehmen. Das bestätigte ein Sprecher der EU-Kommission am Freitagabend. Zuvor hatte EU-Ratschef Charles Michel ebenfalls zugesagt. Beide Spitzenpolitiker hatten bereits ihr Mitgefühl ausgedrückt. "Erlauben Sie mir, Ihrer Majestät, der königlichen Familie und dem britischen Volk mein aufrichtiges Beileid im Namen der Europäischen Union auszudrücken", schrieb etwa EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einem Brief an König Charles III.

In der Erklärung von Joe Biden nach der Nachricht über den Tod der Queen hieß es: "Ihre Majestät Königin Elizabeth II. war mehr als eine Monarchin. Sie hat eine Ära geprägt." Zudem blickte der US-Präsident gemeinsam mit seiner Ehefrau auf gemeinsame Begegnungen zurück: "Wir trafen die Queen zum ersten Mal 1982, als wir als Teil einer Senatsdelegation nach Großbritannien reisten. Und wir fühlten uns geehrt, dass sie uns im Juni 2021 während unserer ersten Auslandsreise als Präsident und First Lady ihre Gastfreundschaft gewährte, wo sie uns mit ihrem Witz bezauberte, uns mit ihrer Freundlichkeit bewegte und großzügig ihre Weisheit mit uns teilte." Ihr Vermächtnis werde "in den Seiten der britischen Geschichte und in der Geschichte unserer Welt eine große Rolle spielen".

Quelle: ntv.de, als/dpa/spot

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